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Dienstag, 9. Dezember 2014

Neue PPQ-Serie: Keine Nazis in der Ukraine


Vadim Trojan verteidigt unsere westlichen Werte gegen entmenschte Putin-Schergen.
An der Nazi-Frage scheiden sich die Geister. Während Nazis im Westen Leute bezeichnet werden, die wie Thilo Sarrazin oder Bernd Lucke zumindest noch mit der Fußspitze im bürgerlichen Lager stehen, gelten anderwärts Männer, die weit rechts von Sarrazins und Luckes Positionen eingegraben liegen, als nette Demokraten. Je nach Wasserstand im Zielland verschwimmen die Grenzen, auch in der medialen Darstellung. Jeder Hitlergruß eines Betrunkenen in Berlin oder Buxtehude bedroht den freien Westen, die Präsenz beinharter Rechtsextremer in den Regierungsinstitutionen verbündeter Länder aber findet nur sehr selten Erwähnung.

Pech für Vadim Trojan, den neuen Polizeichef der Region Kiew. Die Amtseinführung des 35-jährigen Kommandeurs des ruhmreichen "Asow"-Bataillons fand zwar weltweit Beachtung und auch in Israel war die Aufregung groß. Doch die deutschen Leitmedien blieben - von zwei Ausnahmen abgesehen - auffällig schmallippig: Die im Kampf gegen die deutsche Hooligan-Bewegung Hogesa gestählten "Spiegel", "Stern",  "Focus",  Süddeutsche, Tagesspiegel und Frankfurter Rundschau wagten es nicht, ihre Leserschaft mit der Mitteilung zu verwirren, dass ein ukrainischer Hooligan, der sein Jugend im paramilitärischen Flügel der ultrarechten Sozial-Nationalen Versammlung verbracht hat, die Ukraine nun auf den "europäischen Weg" bringen wird.

Im Rahmen der Serie "Es gibt keine Nazis in der Ukraine" hatte der neue Kiewer Regierungschef Arseni Jazenjuk, für dessen "Volksfront" der volltätowierte Kämpfer für das Abendland bei den Wahlen kandidiert hatte, zuvor bekanngegeben, dass „Trojan unter Konfliktbedingungen das Vertrauen der Öffentlichkeit gewonnen“ habe. Auch der neue ukrainische Innenminister bekräftige, dass die Ernennung des vollkörperttäwierten Hakenkreuzträgers im Sinne der Polizeireform sei.

Ein kleines Schweigen nur für Europa. Ein großer Schritt aber für die Ukraine in die Arme der westlichen Wertegemeinschaft.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Hakenkreuz ist völlig aus dem Kontext gerissen und falsch übersetzt.

ppq. so hat gesagt…

und der hitler hat so nie den hitlergruß gemacht! immer nur mit hand zurückgeklappt über der schulter

Volker hat gesagt…

Muss man so sagen, in dieser Zeit, wo die Beamten sorgfältig abwägen, ob "Juden ins Gas!" vielleicht möglicherweise eventuell eine Volksverhetzung sein könnte.

Geier hat gesagt…

Das ist sicherlich nur gutgemeinte Israelkritik. Und Israel wird man ja wohl noch kritisieren dürfen, ohne gleich als Antisemit …

Anonym hat gesagt…

Wenn man nach Vadim Trojan googelt, findet man andere Bilder, das hier veröffentlichte zeigt womöglich einen anderen Nazi.

ppq. so hat gesagt…

natürlich ist er das nicht, es gibt doch sowieso keine nazis in der ukraine

Anonym hat gesagt…

Wer sich den Leyb so verohnstaltet, hätte nimmer zur Schutzstaffel kommen können, wie mein Ahn. Noch nicht einmal zum Freund jungen Gemüses Dirlewanger.
Strafbattaillon wäre noch das Günstigste gewesen, oder Schutzhaft mit grünem bzw. schwarzen Winkel.