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Donnerstag, 8. Januar 2015

Charlie Hebdo: Waren es vielleicht doch militante Tierschützer?

Waren es wieder militante Tierschützer? Mitglieder einer fünften Kolonne aus Russland, die Frankreich für die Nichtauslieferung zweier Hubschrauberträger bestrafen wollte? Die verschwundene vierte Generation der RAF? Brutale Hooligans? Der mörderische NSU? Trittbrettfahrer, die der schwächelnden Pegida-Bewegung in Deutschland zu neuem Aufschwung verhelfen wollen?

Der "Spiegel" war sich noch fünf Stunden nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" nicht sicher, wer da wohl weshalb zu den Waffen gegriffen haben könnte. "Das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" ist weltweit bekannt geworden, weil es mehrfach Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hat", robbte ein Fabian Reinbold in die Nähe des verminten Bereich all dessen, was nicht gedacht und noch weniger gesagt werden darf. "Wurden die Redakteure deshalb zum Ziel?"

Eigentlich kaum vorstellbar. Jetzt gilt es, eine Berichterstattung zu liefern, ohne den Falschen in die Hände zu spielen oder ihnen auch nur eine Plattform zu bieten. Ein bisschen sind die Macher von Charlie Hebdo ja auch mitverantwortlich für die Taten der zwei verwirrten Einzeltäter. Wer mit "provokanten Mohammed-Karikaturen für Schlagzeilen" sorgt, muss damit rechnen, dass er eines Tages im eiskalten Gegenwind steht.

Mit dem Islam, einer toleranten und friedlichen Weltreligion, hat das nichts zu tun. Der Islam ist zwar in nicht weniger als elf der zwölf Länder, in denen Christen am schärfsten verfolgt werden, Staatsreligion. Aber nach einer aktuellen Untersuchung des christlichen Hilfswerks Open Doors ist auch hier "islamischer Extremismus" die Haupttriebkraft der Verfolgung, nicht der Islam an sich.

Was nun getan werden muss, liegt auf der Hand. Der französische Schriftsteller Michel Houllebecq, der die Umma mit seinem neuen Roman "Unterwerfung" zu provozieren versucht, bekommt zwanzig Polizisten vor die Tür gestellt. Der deutsche Kabarettist Dieter Nuhr schliesst seine Tür künftig zweimal ab. Die Politik wirft sich verbal für die Pressefreiheit in die Bresche. Der Innenminister fordert das Videoportal Youtube auf, Videos vom Attentat aus dem Netz nehmen. Es gibt keine Zensur. Aber Pegida. Und so wie vorgestern in Frankreich, gibt es heute auch in Deutschland keine Hinweise auf geplante Anschläge. Zudem bitte er zu beachten: "Die Anschläge von Paris haben nichts mit dem Islam zu tun."

Die Medien, die es seinerzeit wie ein Mann vermieden, Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichten, um keinen Rechtgläubigen zu provozieren, solidarisieren sich floskelhaft. Der "Spiegel" entdeckt einen "Anschlag auf den Kern der westlichen Gesellschaften: die Meinungsfreiheit, den Pluralismus, die Toleranz". Der "Tagesspiegel" veröffentlicht aus Solidarität Hitlerkarikaturen. Die Patriotischen Prominenten für das Abendland gratulieren sich selbst zum Mundhalten. Und der Rest bloggt unter Pseudonym.

Freiheit sieht anders aus.
Nun erst recht

Kommentare:

derherold hat gesagt…

Outright Islamophobic attacks and the subtler but relentless questioning of the loyalty of Muslims create feelings of alienation that are all too easy for extremist organisations to use for their gain.

http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jan/07/charlie-hebdo-clash-civilisation-terrorism-muslims

ppq. so hat gesagt…

die schuld liegt bei pegida, sage ich doch

derherold hat gesagt…

Ich bin der Meinung, daß man

a) ... in Sachen "Islam, Terror" den Ball flach halten und

b) ... einfach nur genießen sollte:
"Wer jetzt mit erhobenem Zeigefinger über Integrationsprobleme ... Ebenso grotesk wäre es, zur Erklärung der Taten aus dem Koran zu zitieren ... pauschale Verdächtigungen von Muslimen aufgrund ihres Glaubens sind volksverhetzend..."

*Tagesdings*

Gerry hat gesagt…

Ja, der Spagat zwischen Pegida-bashing und Paris ... Die Gutmenschen sind im Moment kaum zu beneiden.

Auch das Thema Waffengesetz klingt ziemlich bizarr angesichts AKM und RPG.

Was macht man da jetzt als Polizist? Sich abknallen lassen oder nur noch als SWAT-Kommando unterwegs sein?

Gerry hat gesagt…

Noch was: mich regt dieser Begriff "Schiesserei" auf. Ich stelle mir darunter 2 Pöbel-Gruppierungen vor die aufeinander ballern. Das war keine Schiesserei, sondern eine Hinrichtung. Da hatte keiner ausser den Attentätern eine Chance.

In Israel wäre so eine Aktion kaum möglich gewesen, da ist praktisch jeder Einheimische ausgebildeter Soldat und man kann seine Uzi offen auf der Straße spazieren führen. DAS wäre dann eine Schiesserei geworden.

Anonym hat gesagt…

Dass Islamkritiiker von Leuten erschossen werden, die mit dem Islam nichts zu tun haben, ist trotzdem ziemlich praktisch für die Moslemverbände.

Anonym hat gesagt…

Daswaren sicher pegidaisten die dadurch den Islam in misskredit bringen wollen.
um zu zeigen wie wenig der Islam oder zumindest Islamisten integriert werden können.
Und das es in vielen islamischen Staaten den Tatbestand der blasphemie gibt hat nichts zu sagen.
Würde es denn in Europa geben mussten wir ja die ganze Politiker bande aufknüpfen oh Verzeihung köpfen...

Die Anmerkung hat gesagt…

der Pegidast - die Pegidasten

Pegidasten heißen diese Verbrechensmißbraucher, damit die bildungsfernen Medienkonsumenten wissen, in welche Schublade die einzuordnen sind.

Anonym hat gesagt…

http://www.michael-lueders.de/aktuell.html

musel-Versteher Lüders ist ein besonders gefährlicher Schädling - er benötigt DRINGEND eine individuelle Nachschulung .

Anonym hat gesagt…

Es muss für die Bundes-Heuchler-Dressureliten nachgerade unerträglich sein, dass gerade jetzt die „Falschen“ brutal zugeschlagen haben.
Kann den Niemand den Mossad oder eine seiner Gehülfen anbetteln, hierzulande mal wieder so ein richtig herzhaftes Rächts-Radikal-Nazi-Braun-Fascho-Attentat zu inszenieren, auf das sich der angestaute Hass-EmpörungsHyperventilations-Druck unserer linken Jakobiner in die „richtige Richtung“ entladen kann. –
Am besten unter kräftiger Anschwärzung von Pegida und ihres Umfelds. – Damit die selbstgerechten, totalitären, rabulistischen Hohepriester der Bundes-Einheitsmeinung gleich mit diesem dem üblichen Totschweigen entschlüpften Phänomen in einer quasi-stalinistischen Säuberungsaktion aufräumen können.
Dann brauchen sie sich nicht mehr mit solch stinkverlogenen Äusserungen zu exponieren, alla:
„Aus der Tatsache dass ich dir die Fresse poliert und sämtliche Zähne eingeschlagen habe, darfst du keinesfalls schliessen, dass ich ein brutaler Schläger-Drecksack bin, bzw. dass für Drecksäcke sowas üblich ist.“

Anonym hat gesagt…

re Anonym : da haben Sie den Mossad gründlich falsch verstanden ; fassen wir zusammen : npd + co kommen auf 0,8 % bei den Wahlen , die Anhänger sind keine Genies - DENNOCH kostet der "Kampf gegen Rechts " enorm viel Geld während die Kanacken Terror verbreiten ( und noch mehr Terror verbreiten werden ( siehe Phoenix-Doku ) ) . die Leute in Haifa werden also 2 + 2 zusammenziehen und sagen : "Hoppla : reichlich Kohle um eine minimalbegabte 0,8 % Truppe zu bekämpfen während sich die musels ausbreiten und jeden Tag neue Terrormaschinen ausbrüten und salafistisch sozialisieren .

Vermutung : der Kampf gegen das internationale Kanackertum wird demnächst vom franz. FN , Mossad und Teilen der identitaire geführt .

Anonym hat gesagt…

denn : bei der npd und anderen Gruppierungen handelt es sich lediglich um Globalisierungsverlierer ( und nicht um Terroristen ) - auch wenn das die Bestmenschen in den Redaktionen anders sehen .

der Mossad wird aber mit Sorge den verständnisvollen Umgang unserer "Eliten" mit dem internationalen Finanzkanackertum beobachten ( saudi-finanzierter isis Terror ect pp )

Anonym hat gesagt…

polizeigewerkschaft bei Fönix : " wer Lügenpresse brüllt ist so schlimm wie "die da in Paris"


au weia .

ppq. so hat gesagt…

@alle: wir haben frauen und kleine kinder unter unseren leser. befleißigen sie sich deshalb bitte einer ausdrucksweise ohne kraftausdrücke.