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Dienstag, 1. Dezember 2015

Drehrumbum-Regel: Wenn der Jude mordet

Selbstverständlich ist der Jude schuld. Traditionell gibt es in Deutschland, dessen besondere Beziehung zu den Juden weltbekannt ist, nur eine einzige Art, Geschichten aus dem Land von Moses` Volk zu erzählen: Das Prinzip von Actio und Reactio, auch Wechselwirkungsprinzip und drittes Newtonsches Axiom, wird dabei außen vor gelassen. Stattdessen wird von der Reaktion aus nach hinten erzählt, so dass für die ursprünglich reaktionsauslösende Aktion meist nur ein Nebensatz Platz bleibt.

Der "Spiegel" hat hier in der Vergangenheit Meisterwerkle geschaffen, wie sie Goebbels` Propagandaschmieden nicht brillanter hätten produzieren können. "Gaza-Krieg: Israel erwidert trotz neuer Waffenruhe Beschuss aus Gaza", klagte die Redaktion in einem unvergessenen Klassiker. Schulbuchstoff, denn nach Expertenmeinung handelt es sich hier um eine perfekte Anwendung der für alle deutschen Medien geltenden Drehrumbum-Regel an. "Die Sachlage", glauben Sprachforscher, "ist danach jedem Leser klar, der Kriegstreiber hatte einen Namen, nämlich Israel". Der anonyme "Beschuss aus Gaza" hingegen. Nun ja. Niemand soll doch sagen können, dass er nicht erwähnt worden sei.

Solche Ehrlichkeit, gleichlautend breitgestreut über sämtliche Ausspielkanäle im ganzen Land, schafft Vertrauen. das Publikum weiß irgendwann, wer hier Amboss und wer der Hammer ist. Wenn die ihrem Wesen nach staatliche deutsche Presseagentur DPA nun meldet “Palästinenser bei Messerattacke in Jerusalem erschossen", dann folgt auch das dem Drehrumbum-Prinzip: Der Palästinenser ist augenscheinlich gleich zweimal Opfer geworden - erst einer Messerattacke, dann auch noch erschossen.

Der arme, arme Mann. Schlimm, denn "das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte einen Todesfall in der Altstadt", wie es bei DPA weiter heißt. Und das ist ja kein Einzelfall! Nach Angaben des Ministeriums seien "seit Anfang Oktober 105 Palästinenser ums Leben" gekommen. Ums Leben gekommen. Jetzt erst ist Platz für den Nebensatz: "Laut Israel handelt es sich bei den meisten um Angreifer, die bei ihren eigenen Anschlägen auf Israelis erschossen wurden." Und hier hinten, wohin nur noch drei von zehn Lesern kommen, ist auch noch ein bisschen Raum für den Rest der Wahrheit: "Auch 19 Israelis wurden getötet.”

Nur 19, seufzt der Leser da. Wie ungerecht.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die jüdische Armee ist doch 1948 direkt aus Deutschland und US-Rael in das wohlhabende, friedliche Reich der Palästinenser einmarschiert und hat Mohammeds blökende Lämmchen in die Wüste vertrieben. Zumindest sind diese Journalisten da davon überzeugt, also müssen sie manchmal ziemlich kreativ werden, um den Lesern geschichtliche Gerechtigkeit zu vermitteln.

fatalist hat gesagt…

Isarel schuetzt seine Grenzen und verteidigt sich als National- und Religionsstaat gegen die Flüchtlingsmassen. Schlauer als Europa und insbesondere als die BRD ist es also allemal.

Gerry hat gesagt…

Es will ja kein Flüchtling nach Israel, dort gibt's nichts zu holen und einladen tut ihn auch niemand. Kein anständiger Moslem fordert ernsthaft in Israel Asyl an, zumal er zu 99% keinen Asylgrund besitzt, wenn er denn wöllte.

Gernot hat gesagt…

Irgendwie musste ich jetzt an die vielen Schwarzen denken, die in den VSA von weißen Polizisten erschossen werden.
Niemals werden Weiße von schwarzen Polizisten erschossen. Davon habe ich
noch nie
gelesen oder gehört.

derherold hat gesagt…

Israeli government to refugees: Go back to Africa or go to prison

https://www.washingtonpost.com/world/middle_east/toughening-its-stance-toward-migrants-israel-pushes-africans-to-leave/2015/05/14/e1637bce-f350-11e4-bca5-21b51bbdf93e_story.html

Die Anmerkung hat gesagt…

Ich finde es auch immer bedauerlich, wenn genau während der Messerattacke gestorben wird.

Helft der Hamburger Illustrierten bei ihrem Sparkurs und spart dessen Kauf. Dann erreichen sie ihr Sparziel noch vor 2018.

Anonym hat gesagt…

Ich habe gerade etwas im Indernetz bestellt. Als Dankeschön wurde mir das vor Monaten gekündigte Käseblatt für 2 Wochen kostenlos feilgeboten, der Speichel für einige Wochen zum vergünstigten Preis. Ein Klick auf das Kreuz rechts oben. Gut so. Zu den Semiten mit Messer darf man ja ein wenig schreiben, zu den anderen Semiten die zurück schießen, ja noch weniger. So, auch erledigt.

Beste Grüße vom Preußen

Ehemalige Reichssemitenbeobachtungsstelle Dresden, Außenstelle Reichenbacher Turm Görlitz

Volker hat gesagt…

"Israeli government to refugees: Go back to Africa or go to prison"

Übel, dieser Apartheid-Staat Israel, der keine N-Wortler zum aparthieren haben will.

Anonym hat gesagt…

Was dem beschnittenen / auserwählten Jupiter erlaubt ist, darf der amalekitische Ochse noch lange nicht.

Anonym hat gesagt…

Spiegel wegsparen! Gekündigte Redakteure ins Asylheim als 1-Oiro-Kräfte zum Putzen schicken!

wolpertinger hat gesagt…

Aber das wäre doch Arbeitsdienst,äh Asylantendienst.Einen Oiro pro Stunde?Überbezahlung können wir uns doch schon lange nicht mehr leisten.