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Dienstag, 25. Oktober 2016

Leben mit dem Grauen: Der Terrorclown bringt den Untergang

EU-Chef Martin Schulz stellte gestern in Brüssel sein neues Killerclown-Kostüm vor, mit dem er die renitenten Wallonen erschrecken will, damit sie Ceta unterschreiben
Schlimmer kann es ja nicht mehr werden. Dachten viele. Nach dem Beinahe-Zusammenbruch der Finanzmärkte, dem Untergang Südeuropas, der öffentlich gewordenen Bespitzlung der deutschen Regierung durch ausländische Geheimdienste, dem Auseinanderdriften der EU, dem Terror, dem Klimawandel, dem blockierten Braunkohleausstieg, dem Anstieg der Strompreise, der zunehmenden Kinderarmut und dem Aufkommen völkerfeindlicher Bewegungen wie Pegida, Front National oder Wahre Finnen erwischte die Welt eine Woge an Gewalt, Kriege vom Irak bis Jemen, von Syrien über Libyen bis in die Ukraine.

Kaum haben die Zentralbanken die Lage noch im Griff, kaum können sich führende Politiker noch in haltlose Diskussionen über Freihandelsabkommen und den weiteren Ausbau der innereuropäischen Abwehrmechanismen gegen die absehbare russische Invasion retten.

Da kommen nun plötzlich wie ein letztes Menetekel für den anstehenden Untergang der Menschheit auch noch die sogenannten „Grusel-Clowns“, auch „Terror-Klaun“ genannt. Mit aller Macht stemmt sich das politische Berlin dem neuen, grauenhaften Phänomen entgegen: Politiker warnen "Grusel-Clowns", Politiker warnen vor Grusel-Clowns, Politiker fordern höhere Strafen für Grusel-Clowns.

Wie eine grässliche Springflut, die alles unter sich begräbt, wälzt sich die Medienerfindung durch die Landschaft. Hunderte Killerclowns marodieren durch die Lande, gefühlt stehen Tausende schon daheim vor dem Spiegel, um sich der verheerenden Heerschar rotnasiger Schreckensbringer anzuschließen. Eine Hypochondrie, die einem tobenden Massenwahn gleicht.

Was eben noch Pegida, die AfD und der islamistische Terror, sind jetzt keulenschwingende, zottelhaarige, grell geschminkte Kinderschrecks. Schon fordert der NRW-Justizminister Haftstrafen, für Clown-Kostüme, auch Bayerns Innenminister kündigt strafrechtliche Folgen für Verkleidungen an. Ehe noch jemand mit Fragen kommt, wieso eigentlich in Europa derzeit alles so fürchterlich schiefgeht.

Um Deutschlands willen muss der größten Bedrohung unseres friedlichen Beisammenseins seit der Flucht Jaber Al-Bakrs aus einem Karl-Marx-Städter Neubaublock Einhalt geboten werden. Grusel-Clowns, die ahnungslose Passanten erschrecken, sind nicht besser als Nazi-Mörder, die mit blanken Nagelstiefeln auf den Grundwerten des gemeinsamen Europa herumtanzen.

Der Zirkusverband distanziert sich unterdessen von Horrorclowns. Führende Clowns wollen nicht mit den wenigen Angehörigen einer ganz kleinen Clique von Mordklauns in einem Atemzug genannt werden. "Wer andere sprichwörtlich zu Tode erschrecken will, ist nicht lustig, sondern ein Straftäter", hat NRW-Justizminister Thomas Kutschaty in einem vorläufigen Rechtsgutachten festgelegt, das erstmals konsequent schon den Willen allein zur Straftat erklärt. Wer Banken überfallen will, ist ein Bankräuber. Wer heiraten will, ist schon verheiratet. Wer ein Clowskostüm kaufen will, ist ein Gruselclown. Und ein Gruselclown ist ein Mörder.

Der neue Terror, er kommt aus dem Kostümverleih, er trägt die rote Schulz-Nase, die Fusselfrisur von Wolfgang Schäuble und das quietschbunte Trachtenjäckchen der Kanzlerin.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nach deutschem Notwehrrecht hat jemand, der von so einem Trottel erschreckt wird, nur das Recht, ihn zurück zu erschrecken. Sonst wird's teuer, und von den Polit- und Medienwixxern, die jetzt nach harten Maßnahmen plärren, wird weit und breit nichts zu hören und zu sehen sein.

Gernot hat gesagt…

Nur ein

ganz unverschämter, schäbiger Lump

würde je als Gruselclown auftreten wollen!

Anonym hat gesagt…

@ 1. Anonym: Das 11.Gebot ist unbedingt zu beachten, und wenn das nicht mehr gehen sollte:
Soviel Hackfleisch wie möglich machen.
Kein schön'rer Tod ist in der Welt, als wie vom Feind erschlagen... (um 1620)