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Dienstag, 1. November 2016

Airbnb-Meinungsfreiheitsschutz: Nazis welcome!

Klagte zuletzt über Diskriminierung: Der malaysische Airbnb-Vermieter Nazi.
Beim weiteren Ausbau des Meinungsfreiheitsschutzes hat der amerikanische Privatwohnungsvermieter Airbnb jetzt mit einem neuen Vorstoß neue Dimensionen der Ausgrenzung Übeldenkender, Ewiggestriger, Hetzer, Hasser und Zweifler eröffnet. Statt nur das Einverständnis von Nutzern zu den Allgemeinen Geschäftsdedingungen abzufordern, verlangt Airbnb seinen Usern künftig auch noch, ein sogenanntes "Airbnb-Bekenntnis" abzulegen. Dabei handelt es sich um einen verbindlichen Schwur, demzufolge Airbnb-Mitglieder versprechen, keine Vorurteile gegen niemanden zu haben und Diskriminierung in der Airbnb-Community aktiv zu bekämpfen.

Damit wollen die drei Airbnb-Gründer Brian Chesky, Joe Gebbia und Nathan Blecharczyk sicherstellen, dass bei Airbnb in Zukunft jeder Gast "unabhängig von Rasse, Religion, Herkunft, Volkszugehörigkeit, einer Behinderung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Alter respektvoll, vorurteilsfrei und unvoreingenommen" behandelt wird, wie es im Bekenntnis heißt.

Airbnb-Anbieter wie das Nazi-Guesthouse in Georgia/USA hatten zuletzt über Beschwerden aus Deutschland geklagt. Auch waren hitlerlesende Airbnb-Nutzer wegen ihres Namens öffentlich angegriffen worden und in Deutschland waren wegen einer offenkundigen Versammlung von Nazis auf der Plattform Zweifel an der Verfassungstreue des US-Unternehmens aufgekommen.

Um der Besorgnis zu begegnen, Gastgeber aus der strenggläubigen Antifa-Szene könnten NPD-Mitglieder als Gäste ablehnen oder papsttreue Christen schwulen Paaren oder reisenden Teufelsanbetern die Tür weisen, lässt die kalifornische Firma keine Zweifel daran, dass sie das nicht zulassen wird. Wer dem Glaubensbekenntnis nicht zustimme, könne "nicht mehr als Gastgeber auf Airbnb fungieren oder über Airbnb verreisen". Airbnb biete den solcherart diskriminierten an, ihren Account zu löschen. Als unentgeltlichen Service storniere Airbnb damit auch alle bereits gebuchten Aufenthalte.

Nutzen und Nichtnutzern steht die Möglichkeit offen, sich mit Beifallsbekundungen, Unterstützermails oder weitergehenden Vorschlagen zur Nichtdiskriminierung direkt an  allbelong@airbnb.com zu wenden.

Eine nacht beim Nazi für nur 14 Euro - eigentlich müssten es 18 sein.

Kommentare:

eulenfurz hat gesagt…

Die "14" war doch auch kontaminiert, wegen irgend so einem Nazischwur "14words".
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/warnung-vor-nazi-nummernschildern-845

Die Anmerkung hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Die Anmerkung hat gesagt…

Deswegen wollen die Leute ja auch viel lieber in der BRD campieren.

Anonym hat gesagt…

Es ging da wohl vor allem um Schwarze, die weniger Angebote erhalten, wenn Anbieter sie z.B. mittels der bescheuerten Gettoratten-Namen als Gettoratten identifizieren konnten.
Ich bin mir sicher, dass auch ein gutbürgerlicher Schwarzer lieber einen Weißen einquartiert als einen sprach- und verhaltensgestörten Antwone from the hood.