Google+ PPQ: Stauffenberg-Preis: ARD holt Titel für schlechteste Trump-Berichterstattung

Freitag, 26. Mai 2017

Stauffenberg-Preis: ARD holt Titel für schlechteste Trump-Berichterstattung

Stauffenberg-Preis für Widerstand gegen Trump
Dritter von unten ganz vorn: Niemand haute Trump öfter in die Pfanne als die ARD.

Wenn Deutsche in die Schlacht ziehen, dann immer, um zu siegen. Es gibt keine Kompromisse, keine Gefangenen, kein Abwägen, keine Grautöne, nur den Feind zu treffen, bis er fällt, das traditionell das Wesen deutscher Krieger.


Auch in der Schlacht gegen Donald Trump zeigten deutsche Medienarbeiter diese von den Vätern ererbte Unerbittlichkeit. War vorab versäumt worden, den „irren“ (FR) „Hassprediger“ (Steinmeier) durch knallharten Enthüllungsjournalismus ausreichender Größe zu verhindern, galt es nach Trumps Wahl, ihn möglichst schnell mit möglichst großen Mengen Tinte aus dem Amt zu schreiben.

Und tatsächlich: Auch wenn Trump derzeit noch als Präsident unterwegs ist – zumindest den Stauffenberg-Preis für die engagierteste Anti-Trump-Arbeit darf sich nun ein deutsches Medienhaus anheften: Die ARD-Tagesthemen gewannen einen von der Harvard-Universität veranstalteten Wettbewerb um das Leitmedium, das am negativsten über Trump berichtet hat.


Stolz in Hamburg bei der Nachrichtenzentrale, Stolz auch in den Außenredaktionen, die es nach der Untersuchung der Harvard-Forscher schafften, rekordverdächtige 98 Prozent der Berichte im Ersten negativ einzufärben. Damit liegt die ARD noch fünf Prozent über CNN und NBC, die ihren erklärten Anti-Trump-Kurs mit zu 93 Prozent negativen Berichten unterfütterten.

Auch wenn deutsche Medienkritiker inzwischen einen Weg gefunden haben, das beeindruckende Ergebnis mit dem spitzen Rechenstift zumindest zu relativieren, zeigt Deutschland damit eindrucksvoll, dass deutsche Truppen im Kampf gegen Trump in vorderster Linie fechten. Leider wurde der "Spiegel", das Sturmgeschütz des Guten in den Trump-Kriegen, bei der Auswahl nicht berücksichtigt. Auch die "Frankfurter Rundschau" ("der Wahnsinnige"), der "Stern" ("Die hässliche Grimasse der Demokratie", die "Stuttgarter Nachrichten" ("Angeberisch, rücksichtlos, rachsüchtig" und das "Handelsblatt" ("Die Dämonen sind los") fanden Berücksichtigung.

Dennoch ist Donald Trump nach Aussage der Wissenschaftler in seinen ersten 100 Tagen als Präsident in den Medien schlechter rübergekommen als jeder Amtsvorgänger. Und in Deutschland,das hatten Forschungen des An-Institut für Angewandte Entropie der Bundeskulturstiftung in Halle an der Saale unter Leitung des Medienwissenschaftler Hans Achtelbuscher bereits im April ergeben, schnitt der "Hassprediger" (Walter Steinmeier) noch einmal schlechter ab als im Weltmaßstab.

Dass die ARD als einziger deutscher Vertreter im Wettbewerb um den Stauffenberg-Preis die britische Financial Times und den Sender BBC als weitere untersuchte europäische Quellen deutlich distanzieren konnte, erstaunt so wenig. Bei der FT waren nur 84 Prozent der Trump-Geschichten negativ, bei der BBC sogar nur 74.

Werte, die weit weg liegen von denen der ARD-Tagesthemen, die pars pro toto für den Gesamtsound der Berichterstattung in Deutschland stehen. Von „Spiegel“ und „Bild“ über „Welt“, „SZ“, „Zeit“, „taz“ und „FR“ hatten sich alle Qualitätsmedien frühzeitig gegen Trump positioniert. Nach Hans Achtelbuschers zahlen berichtet etwa der "Spiegel" zu 100 Prozent negativ, auch die Frankfurter Rundschau habe sich nur einmal lobend geäußert. "Das war, als Trump Syrien bombardieren ließ."

Zeitweise hatte der demokratisch gewählte US-Präsident dadurch den bis dahin abwechselnd von Kim Jong Un, Assad, Erdogan und Putin besetzten Posten als Oberschurke über Wochen ganz allein inne. Nur die zuletzt sichtlich einsetzende Langeweile und Ermüdung der schreibenden Aktivisten, gepart mit der rein technischen Unmöglichkeit, die seit Trumps Wahl bemühten fäkalen Superlative immer weiter zu steigern, führten zuletzt zu einem Abriss des aufrüttelnden Anti-Trump-Daueralarms.

Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Trump-Berichterstattung in allen Medien insgesamt „sogar für die heutzutage extrem kritische Presse erstaunlich negativ war“, schreibt Harvard-Professor Thomas Patterson, der die Studie durchgeführt hat. Auswertungen über frühere Präsidenten seien nicht einmal ansatzweise so miserabel gewesen wie die ungünstige Berichterstattung über Donald Trump. Dass nun ein deutsches Medienhaus sich den Welttitel für die schlechteste Berichterstattung über den Egomanen im Weißen Haus sicherte, spricht für das deutsche System des Gebührenfernsehens.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Niggemeier gibt's noch? Ach du Scheiße. Für Leserinnen und Leser, die eben erst eingeschaltet haben: Das ist der Vogel, der früher zu 100% negativ über die BILD-Zeitung berichtet hat.

Die Anmerkung hat gesagt…

There is no such thing as a BILD-Zeitung.

Carl Gustaf hat gesagt…

Alles Schnee von gestern. Ganz aktuell: bei Amazon geht grad der Bestseller des BJM durch die Decke:
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R1H9HWT7EIMYHS/ref=cm_cr_arp_d_viewpnt?ie=UTF8&ASIN=3492058418#R1H9HWT7EIMYHS

Anonym hat gesagt…

@Carl Gustaf

Danke. Es ist schön zu sehen, dass mein Buch endlich die Anerkennung bekommt, die es verdient hat.

Heiko

Goldmedaille hat gesagt…


GLÜCKWUNSCH ARD !!!

Bester bei den Schlechtesten bzw. Negativsten zu sein. - - - - - Aber die Verzerrung hat ihren Preis: 8 Mrd. €.

Hut ab ;-)

(Kann euch leider nicht mehr zuhören. Psychohygiene, mentale Gesundheit und so...)

Volker hat gesagt…

"Niggemeier gibt's noch?"

Nigge ist eine Art auf den Mediensektor fokussierter Zettels Raum.
Die ganz üblen Dinger (die sich sowieso nicht verheimlichen lassen) behandelt er ganz ordentlich, z.B. Die Unwahrheit über Akif Pirinçcis „KZ-Rede“.
Seht her, ich bin objektiv, ich bin keine Systemnutte.

Bist Du doch!
Niggemeier ist so tendenziell und verlogen wie die ganze Medienmeute. Und er zensiert die Kommentare so, dass es so aussieht als würde die Mehrheit ihm zustimmen.
Übel, diese Figur.

Volker hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Volker hat gesagt…

"er zensiert ..."

Heute getestet. 11:48 ins Kommentarfeld gehängt:

"Das ist wirklich unerhört, wie die gleichgeschalteten deutschen Lügenmedien schlecht gemacht werden.
Dabei waren sie es, die schon ein Jahr vor der Wahl neutral und objektiv darüber informiert haben, dass Trump hoffnungslos zurückliegt.
Und dann in den Folgemonaten immer weiter zurückgefallen ist.
Klar, dass so einer die Wahl krachend verliert.

Aber ist das die Schuld der deutschen Journaille?"


Wie erwartet, hat Niggemeiner das nicht freigeschaltet.
Deshalb bleibts dabei:
Nigge ist eine Art auf den Mediensektor fokussierter Zettels Raum.

'Journaille-Canaillen' ... hat gesagt…

@ Volker
Niggemeier zensiert. Harmlose Kommentare.
Und so verliert er neben Glaubwürdigkeit: Leser & Leserinnen.

"Für mich sieht es nicht nach einem Rechtsruck in der Gesellschaft aus. Sondern eher nach Linksflucht."
---> Hat er nicht ertragen. Konnte er nicht frei schalten.*
* auf uebermedien.de