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Sonntag, 27. August 2017

Fake News aktuell: Als der "Spiegel" das Ende ausrief

Seit zehn Monaten schreibt der "Spiegel" gegen den US-Präsidenten an. Der "neue Faschismus" aber lässt sich nicht beirren.

Vom "Trump des Willens" schrieb "Spiegel"-Erbe und "Freitag"-Besitzer Jakob Augstein im November 2016, nachdem Donald Trump gerade völlig überraschend zum US-Präsidenten gewählt worden war. Es ging nur die große Kanone, die dicke Feder, das Untergangsgeheule. Also analysiert Augstein hingerissen von seiner eigenen These: "Donald Trumps Sieg bedeutet das Ende des Westens". Und "die Ära des Liberalismus ist vorüber". Und "ein neuer Faschismus kommt an die Macht".


Alles war damals auf Untergang gebürstet. Die letzten Tage der Menschheit waren gekommen. Den Deutschen empfahl der Großdenker aus Hamburg angesichts der Situation, "ihr Heil in den Grenzen der Nation" zu suchen. Denn Trump sei "kein Demokrat. Er ist ein Faschist".

"Er ist ein Faschist"


Mit denen redet man nicht, mit denen sitzt man nicht an einem Tisch. Schon in den Sarrazin-Kriegen hatte der im Meinungskampf mit seinem Vater liegende Sohn des Dichters Martin Walser eindeutig Position bezogen: Nur das dumme Volk, so schrieb er seinerzeit, empfinde Anerkennung für die offenen Worte des ehemaligen Berliner Senators. Die "Eliten" (Augstein) aber, zu denen sich der Erb-Millionär zuallererst selbst zählt, zollten Sarrazin diese Anerkennung nicht.

Ebenso wie Trump, der damit gegen den erklärten Willen der deutschen Elite regiert. Seine Präsidentschaft sei damit "der letzte Beweis dafür, dass die liberale Demokratie in einer existenziellen Krise ist", so Augstein: "Sie droht den Kampf mit dem Kapitalismus zu verlieren."

Augstein, ein Linker, der davon träumt, eben jene inzwischen überwiegend vom Sozialismus in den Farben Europas träumenden Eliten an der Macht zu sehen, staunte über "Wähler, die gegen das handeln, was allgemein für Vernunft gehalten wird".

"Allgemein" steht hier für Augstein, der innerlich so betroffen war, dass er nicht umhin kam, gehässig zu werden. "Trumps Sprache, seine Frisur, seine Gesten, der ganze Mann - eine lächerliche Figur", schrieb er und setzte den US-Präsidenten mit einem Faschisten gleich.

"Er ist wie Hitler"


Er, Augstein, erkenne in Trump Benito Mussolini wieder und ein wenig sogar Hitler, beides Männer, die ihren Aufstieg dem Murren der Massen verdankten. "Nach dem Versagen der liberalen Demokratie blüht uns nun ein autoritäres Zeitalter", mutmaßt Augstein, der als studierter Theaterwissenschaftler und Germanist wie eine Art Fieberthermometer für kranke Gesellschaften funktioniert.

Augstein misst Beunruhigendes. "Seit über zwanzig Jahren nimmt in den westlichen Staaten die soziale Ungleichheit trotz freier Wahlen immer weiter zu." Jetzt erlebe die Welt "eine rechte Revolution". Nach dem Versagen der liberalen Demokratie blühe uns nun "ein autoritäres Zeitalter". Trump, Putin, Erdogan, Netanyahu, bald Le Pen - diese Leute würden sich alle gut verstehen.

Börsenkurse, die vom Untergang künden.
Es ist anders gekommen. Der Weltuntergang äußerte sich bislang in steigenden Aktienkursen, sinkenden Inflationsraten und einer völlig neuen Bewegung in den internationalen Beziehungen. Der Krieg in Syrien geht nach sechs Jahren seinem Ende entgegen, der Islamische Staat ist geschlagen, der Flüchtlingszustrom ebbt ab. Die globale Ordnung, die die USA nach Ansicht Augsteins "nicht mehr garantieren" kann, stellt sich plötzlich wieder her, indem Verantwortung geteilt wird: Die Russen kümmern sich um Syrien. China betreut Nordkorea. Die USA lassen Europa mit seinen Problemen allein. wer erwachsen sein und mit den großen Jungs spielen will, muss damit klarkommen.

"Westliche Werte"


Anfangs hat die deutsche Kanzlerin, im Gefühl, immer mal wieder zur "mächtigsten Frau der Welt" ausgerufen worden zu sein, den nächsten US-Präsidenten noch an "westliche Werte" erinnert. Mittlerweile ist sie still geworden, sie kümmert sich nur noch um ihre Wiederwahl, die allein den Zweck erfüllt, ihr den Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern, den sie sich verdient zu haben glaubt. Deutschland, Europa, Welt, alles nur Material, aus dem sich Macht formen lässt.

"Nach dem Versagen der liberalen Demokratie blüht uns nun ein autoritäres Zeitalter", wird Augstein in ein paar Wochen wieder schreiben können.


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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Aufm „Plännet Roth-Tscheild“ war die „trump-phale“ Wahl zum Präsidenten offenbar ein selbst für die Grossinquisitoren der Gehirnwäsche und Dauer-Manipulation ein unerwarteter Betriebsunfall. – Derohalben bläst die alles kontrollierende Auserwähltenschaft (Medien, Bänking, Hollywood, Politik) in Gringo-Stan immer heftiger ins Diffamierungs-Horn und trommelt immer hysterischer den Nieder-mit-ihm-Marsch. –
Hier, in unserer Heloten-Republik, wurden unsere sog. Diskurshoheiten, Deutungs-Hoheprister und Dressureliten schon von den hiesigen Ablegern des „Plännts-R“, die sog. „Frankfurter Schule“ schon seit 70 Jahren gründlich low level formatiert, um die Lügen-Paradigmen mit ihren immergleichen Nazi-Popanzen, Fascho-Halluzinationen, Abschwör-Ritualen, Denunziations-Exzessen, Hexen-Jagden, schon ganz „autonom“ und „autark“ zu zelebrieren. –
Ergo, wagt es in Gringo-Stan ein WASP, sich nur verhalten gegen die permanent oktroyierte, zynische, masochistische, kulpatische, Weisse-Selbstzerstörungs-Religion zu artikulieren, triggert selbstverfreilich bei unserer Bundes-Pawlow-Kläffer-Meute alsbald der „HaltetdenNazi-Reflex an. – (Nicht zuletzt, so sich Jenne nach dem grossen Exorzismus durch diese „Fr.-Schule“ für die zu den grössten Durchblickern aller Länder u. Zeiten geläuterte und erleuchtete Licht-Gestalt.Innen halten.)
Und wie so üblich, wird sich gegenseitig in Schmähungs-Superlativen überboten, die Schnappatmung, die Wadenbeiss-Krämpfe finden kaum noch Relaxation, denn nicht rechtzeitig in den Chor der Diffamierungs-Oratorien einzustimmen, befördert automatisch auf die Denunziationsliste der Nazi-Fascho-Hitler-Sympatisanten, der „Verharmloser“, „Relativierer“, der „Nixausdergeschichtegelernthaber“.

Anonym hat gesagt…

Ich kann mir das alles nur so erklären, dass man hofft, irgendein Gestörter wird sich schon früher oder später finden, der rüberfährt und die Milliarde Dollar rettet, die für Hillarys Wahlkampf verbrannt wurde, indem er den nächsten Hitler wegpustet. Und die Zeit drängt, denn das muss passieren, bevor die Alte abkratzt, darum das Dauerfeuer.

Anonym hat gesagt…

Zuzutrauen wär‘s den grossen Strippenziehern im Hintergrund schon, den verhassten "Protagonisten" plötzlich einen "tragischen Unfall erleiden zu lassen". - "KENNEDY" die Machenschaften doch nur zu gut, anhand eines "früheren Beispiels" - Dieses mal dürfte man sich indes subtilerer Methoden bedienen, ist dieses "damalige Ereignis" doch noch in zu guter Erinnerung. -
Möglich wäre auch einen "erschröööcklichen Skandal" zu inszenieren, woraufhin der "Protagonist" so lange gnadenlos medial tyrannisiert wird, bis er NIX(ON) mehr entgegensetzen kann, entnervt aufgibt und zurücktritt. -
Denn mit all den "auserwählten Milliarden" und der auserwählten Medienmacht dürfte es doch ein Leichtes sein, einen gigantischen Fake zu inszenieren, die Millionen Gringos so massiv zu echauffieren, dass sie willig und dankbar ihren "aktuellen Häuptling" in die Wüste jagen.