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Donnerstag, 1. Februar 2018

Großdeutschland: Das Wachstumswunder


Es ist nicht weniger als ein kleines Wunder, ein algebraisches Faszinosum, eine Gleichung ohne Lösung, das Ergebnis eines Zaubertricks mit Zahlen, die keinen Anfang und kein Ende kennen, keinen inneren Zusammenhang und keine Erklärung. Fakt ist nur, dass die Einwohnerzahl Deutschlands vor 15 Jahren bei mehr als 82,5 Millionen Menschen lag - und heute, nach drei Jahren extensiven "Zustroms" (Merkel) um gerademal knapp 200.000 Menschen höher liegt.

Im Kampf gegen die Statistik


Ein Boom mit explosionsartigem Ausmaß, der für Panik der Politik, steigende Mieten und Jubel bei den Medien sorgt. "Im Jahr 2016 nahm die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 346 000 Personen zu", haben die Experten des Statistischen Bundesamtes errechnet. Das sei weniger als 2015 gewesen, als noch 978 000 Personen sich entschlossen gehabt hätten, ihren Wohnsitz in den Geltungsbereich des Grundgesetzes zu verlegen. Aber es war mehr als in jedem anderen Jahr dieses Jahrtausends, so dass die Bundesregierung stolz darauf verweisen kann, dass inzwischen tatsächlich dauerhaft mehr Menschen in der Bundesrepublik leben als der frühere Führer und Reichskanzler Adolf Hitler 1939 als Untertanen zählen lassen konnte.

Und alles ohne Krieg, wenn eben auch ohne verlässliche Erklärung für einen statistischen Einbruch (oben) im Jahr 2011, als auf einen Schlag fast anderthalb Millionen Einwohner aus der Statistik verschwanden. 2010 waren die Experten noch von 81,75 Millionen in Deutschland lebenden Menschen ausgegangen. Nach Auswertung des einer Bevölkerungszählung 2011 dann aber wurde die Einwohnerzahl um 1,5 Millionen nach unten korrigiert und nach dem 9. Mai 2011 hatte Deutschland dann nur noch knapp über 80 Millionen Einwohner.

Es geht steil bergauf


Seitdem aber geht es steil bergauf, als sollte der Platz verlorenen Seelen schnell wieder besetzt werden. Binnen von nur fünf Jahren wurde der Verlust ausgeglichen: Offiziell zählte Deutschland vor dem großen "Zustrom" (Merkel) von 2015, als sich die deutschen Grenzen wie von Zauberhand öffneten, ohne dass bis heute irgendein entsprechendes Papier darüber aufgetaucht ist, 81,19 Millionen Bewohner. Und nachdem fast eine Million Menschen die Einladung annahm, der Bundesregierung künftig im Kampf gegen den demoskopischen Verfall zu helfen, war Ende 2015 der vorstatistische Knick vergessen: Nun lebten mit 82,12 Millionen mehr Menschen in Deutschland als zuvor.

Seitdem kamen weitere 450.000 Asylsuchende hinzu - 280.000 im Jahr 2016, 186.000 im Jahr 2017. Und statt sich auf 82,85 Millionen zu summieren, sind es doch nur 82,67 Millionen. Grund für die Diskrepanz  von 200.000 Verschwundenen ist das immer noch bestehende Geburtendefizit von etwa 150.000 bis 190.000 Menschen, die pro Jahr mehr sterben als geboren werden. Die Zahlen aber zeigen, dass Deutschland zwar keine Flughäfen bauen, aber seine bevölkerungsplanerischen Ziele vorfristig erreichen  kann. 83 Millionen Einwohner sollte das Land ursprünglich erst im Jahre 2035 haben - nach den Plänen der neuen Großen Koalition aber könnte dieses Ziel nun schon vor dem Jahre 2020 erreicht werden.

Amtlich: Bevölkerung  Deutschlands wächst bis 2060

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