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Mittwoch, 29. August 2007

Schaumbad am Strand


Ein Menetekel, ein Weckruf der Natur, ein Klageschrei der gequälten Erde? Im Norden von Sydney zeigte sich jetzt ein ganzer Küstenstreifen eingeschäumt wie eine Cappuchino-Tasse. Die Schaumschicht bedeckte den gesamten Strand, reichte bis zu den ersten Häusern. Dabei entstand die schaumige Welle nach Augenzeugenberichten innerhalb von wenigen Minuten. Eine Gruppe von Surfern wartete zum Beispiel auf eine Welle und war im nächsten Augenblickvon einer gigantischen Badeschaumschicht überzogen. Der Schaum sei allerdings so leicht gewesen, dass er sich problemlos wegblasen ließ.

Das Phänomen, das zuletzt vor mehr als 30 Jahren beobachtet worden war, erstreckte sich über eine Tiefe von 30 Meilen in den Ozean hinein. Wissenschaftler erklären den Vorgang damit, dass chemische Verunreinigen im Meer wie Salz, Chemikalien, verendete Fische und Ausscheidungen von Seegras durch bestimmte Wetterereignisse umgerührt werden können, bis sie Blasen schlagen wie ein Milchshake. Diese Blasen schichteten sich aufeinander und erreichten so ein beachtliches Ausmaß. "Das ist derselbe Effekt, als würdest Du ein Glas Milch in einen Shaker packen", beschreibt ein Experte in der "Daily Mail". Je kräftiger der Strudel, umso mehr Schaum entstehe und umso weißer sei er.

Als böses Zeichen wollte der 12-jährige Tom Woods, der zum Surfen an den Strand gekommen war, und plötzlich in einem Gebirge aus Badewannenschaum stand, die weißen Berge denn auch nicht sehen, wie die "Daily Mail" recht gefühllos berichtet. Es sei ziemlich cool gewesen und sehr seltsam, wie Wolken aus Luft, die man kaum fühlen könne, habe er geschwärmt.

1 Kommentar:

panzerbummi hat gesagt…

wofür ist das denn schon wieder ein zeichen? hat gott die apokalypse vorverlegt?