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Donnerstag, 13. März 2008

Biermann und Beck im Bett

Eigentlich ist er ja längst ins Blabla-Lager gewechselt, gelegentlich aber bricht die alte flotte Pöbelhaftigkeit noch mal richtig aus bei Wolf Biermann, dem preußischen Ikarus mit Drahtharfe und Flügeln aus Eisenguß. Wenn der Arbeiter- und Angestelltenführer Kurt Beck vom Krankenbett mit der Linken flirtet zum Beispiel hält es Biermann, der das Interview vom eigenen Bett aus gibt, nicht mehr in den Federn.

Ohne Gitarrenbegleitung beleidigt und beschimpft der Post-Kommunist den Prä-Kommunisten, dass es Klagen hageln müsste, hätte der Beschimpfte nicht andere Probleme als seine Ehre zu verteidigen. Manche werden nun spitz fragen, ja hat der denn überhaupt eine, der Beck? Man könne doch gar keine sehen!

Aber da geht es denjenigen wie Beck mit seinem "Wortbruch". Der war, durch Augen des Wortbrechers betrachtet, auch nicht sichtbar. Biermann dagegen sieht ihn, ist aber nicht überrascht, weil er das so erwartet hatte. Nein, keine Poesie. Aber amüsant allemal.

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