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Samstag, 29. August 2009

The Devils Rejects

Da sind sie wieder, die one and only Ritters, die coolsten Untermenschen in Deutschland in den Grenzen von 2009. Wer erinnert sich nicht noch gern an die schrecklich nette Familie, die schon zwei mal für Stille im Studio des "Gefälligkeitsjournalisten" (Uli Hoeness) Günther Jauch sorgte. Gerade mal zwei Jahre nach der letzten Bestandsaufnahme im Bodensatz der Modern haben sich erneut Investigativarbeiter in die Köthener Angerstrasse vorgewagt, um nach den Rechten zu sehen.

Und dieses Mal nahm die Reichsrutengängerin und amtierende Ministerin für Volksaufklaerung, Zensur und Propaganda, Zensursula, live im studio dazu Flakstellung: "Kriminelle Karrieren - Was wurde aus den Kindern von Köthen?", schauderte es schon vorab. Nichts Gutes, so hofft man bang: Schon als Kinder waren die Angehörigen des Ritter-Clans nicht nur strunzblöd, sondern auch kriminell. 1994 berichtete "Stern TV" erstmals zum Erschaudern der Restrepublik von der Parallelwelt aus Gammel, Grausamkeit und Inzucht, in dem der damals neunjährige Norman und seine Brüder aufwuchsen. Angestachelt von gewalttätigen Erwachsenen hatten die Jungen gerade die Wohnung einer Nachbarin mit Axt und Baseballschläger verwüstet.

Im Herbst 2007 traf Stern TV die Kinder von damals dann zum ersten Mal wieder. Alle waren inzwischen erwachsen, vorbestraft und hausten noch immer in der Obdachlosenunterkunft von damals. Auch ihre Mutter, die dem Filmemacher Rob Zombie als Vorbild für sein Epos "The Devils Rejects" diente, war noch dort, dazu die Schwestern und deren neun kleine Kinder, die zünftig inmitten von Drogenmissbrauch, Alkohol, Dreck und Gerümpel aufwachsen.

Das zuständige Jugendamt reagierte, das Gericht nahm sich der Sache an. Von Kindswohlgefährdung war die Rede, Rufe nach Zwangsumsiedlung und Familienhilfe wurden laut. Doch es sollte noch fast zwei Jahre dauern, bis im Frühjahr 2009 etwas geschah - immerhin nur 15 Jahre nach den ersten Bildschirmauftritten der Familie Firefly aus Anhalt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wo kein Kindesmißbrauch in der, von Ursula von der Leyen, propagierten Form vorliegt, also im Netz und als Pornografie, da will Gutding eben Weile haben.