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Freitag, 11. Februar 2011

Verbot der Woche: Alkohol in Kneipen

Zum Kampf gegen die Alkoholsucht will die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), alkoholische Getränke aus Gaststätten verbannen und strengere Auflagen für die mehr als vier Millionen Lokale in Deutschland durchsetzen. Alkohol habe das «höchste Suchtpotential von allen Getränken», sagte Dyckmans in der «Süddeutschen Zeitung» vom Mittwoch. Deshalb müsse die Regierung hier tätig werden.

Auf viele Kneipen kommt damit nach dem Rauchverbot nun möglicherweise die nächste Einschränkung zu. Die rund 14,5 Millionen Alkohol-Verkaufsstellen, die es derzeit dort wie auch in Tankstellen, Einkaufszentren oder Flughäfen gibt, sollen nach dem Willen von Dyckmans künftig alkoholfreie Waren anbieten. Schon heute dürften Gaststättenbesucher unter 18 Jahren weder Bier noch Spirituosen trinken. Die Vorschrift wird jedoch Dyckmans zufolge «meist nicht eingehalten». Es sei kaum möglich, die Gaststätten zu beaufsichtigen und vorbeugende Maßnahmen gegen den alkoholausschank sicherzustellen. «Viele Jugendliche werden dort anfällig für den Alkohol», sagte sie. Der Grundstein für eine Sucht werde schon im Jugendalter gelegt.

Nach Angaben von Dyckmans sind bis zu drei Millionen Menschen in Deutschland dem Schnaps verfallen. Sie seien in Gefahr, viel Geld zu verlieren. Konflikte in der Familie und am Arbeitsplatz seien die Folge (Foto oben). Deshalb müsse der Staat mehr für die Prävention tun, damit die Menschen erst gar nicht süchtig werden. Bei den staatlichen Kantinen und im Bundestagsplenarsaal und ist das bereits der Fall. Die dafür zuständigen Bundesländer haben strenge Auflagen verfügt. So werden in der Bundestagskantine die Gäste namentlich erfasst. Wer süchtig nach Bier, Wein oder Korn ist, erhält deutschlandweit ein Zutrittsverbot.

Mehr aus der bürgerschaftlich engagierten Reihe Verbot der Woche
und lauter Applaus für eine saubere Zukunft bei Prauprganda.

Kommentare:

praupr hat gesagt…

Ja, unsere Drogenbeauftragte ist schon ein lustiges Wesen, erst gestern habe ich auch etwas zu ihren Plänen geschrieben.

http://prauprganda.wordpress.com/2011/02/10/ich-will-doch-nur-spielen/

Die Anmerkung hat gesagt…

Das nenne ich konsequent. Dann fehlt ja im Dreigespann der jugendverderblichen Süchte nur noch die Verbannung der sperrigen Daddelautomaten, denn die rauben den Besuchern, nein, nicht den letzten Groschen, aber wertvolle Fläche für die Mineralwasserfreunde. Ein 2 Zentnerhüne nebst Daddelomat sind doch wenigstens 1,5 qm Fläche, die nicht dem anheimelnden Quellwasserschlürfen zur Verfügung stehen.

Ich will's nicht beschreien, aber vielleicht werden die Spielgeräte ja auch noch auf den Index gehievt.

Hoffentlich ist diese Einzelmeinung jetzt keine Steilvorlage für diese Dame.

ppq hat gesagt…

alles nacheinander! immer mit der ruhe! an die geschichte mit den spielautomaten glaube ich nicht, eher verbieten sie diese ungesunden flipflopschuhe. das klagen ja ganz viele orthopäden, dass dadurch fehlstellungen entstehen, die die kassen in den nächsten 400 jahren vermutlich mit mehreren billiarden euro belasten werden.

der staat muss handeln, das ist klar

Die Anmerkung hat gesagt…

Mit dem Spielgerät war nur so'ne Idee. Wenn ich die Unfallrate mit Flipflops in Kneipen bedenke, dann wird es wohl eher darauf hinauslaufen, so viel volkswirtschaftlicher Schaden, wie damit verursacht wird.

Kann man das mit den Spielomaten wieder löschen? Ich will ja der Frau keinen Floh ins Ohr setzen. Die lesen doch in der Regierung immer mit und machen dann das, was ihr hier aufschreibt.

VolkerStramm hat gesagt…

Im Ernst, die machen was wir aufschreiben?

Liebe Regierung, ich hätte da mal ein paar Vorschläge. Da Sie ja immer über den Schuldenabbau reden, hätte ich eine Idee. Streichen wir einfach die Finanzierung für
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