Google+ PPQ: Am Badestrand der Vierbrüster

Montag, 25. April 2011

Am Badestrand der Vierbrüster

Drei, vier oder fünf Brüste in einem Porno, in dem Paris Hilton, ihre Schwester Nicky und die nackte Heidi Klum nicht mitspielen, ein Bordsteinkick direkt vor der Tür des örtlichen Polizeireviers, in dem gerade mehrere stark blutende Opfer der Schweinegrippe mit brennendem Luminol behandelt werden, während eine Blondine aus Kairo ihre Schlangentattoos aufreizend bedeckt hält wie Bettina Wulff, deren Hautmalereien eine unklare Herkunft nachgesagt wurde. Doch echte Erotik, behauptet ein Internetnutzer, der in einem geschlossenen Forum jahrelang als "Junker Jörg" in Erscheinung trat, "hat nichts mit Kinderfickern zu tun."

Aber da sind Aliens auf der Autobahn, ruft Gerhard Schröder, der vielleicht illegale Parteispenden angenommen hat, dazu aber nicht Stellung nehmen wird. Der Doktortitel ist echt! Die als "FDGO" sprichwörtliche freiheitlich-demokratische Grundordnung ist kein Badestrand für emeritierte Nazis, und erst der Umbau der äußeren Geschlechtsorgane machte aus dem früher stark behaarten Skinhead Mike die attraktive Linken-Kandidatin Monika Strub. Heidi Klum ist sie nicht, nackt aber fast so interessant wie die splitternackte Pippa Middleton, finden die Besucher zahlreicher Internetseiten, die mit erotischen Fotos des Opfers der modernen OP-Industrie werben.

Ein kleiner Schnitt für die Menschheit, ein großer Erfolg für die wehrhafte Demokratie, die sich das Treiben von wildgewordenen Landadligen wie "Junker Jörg" nicht mehr lange bieten lassen wird. Wegen einer vor fünf Jahren ohne Genehmigung der Behörden in einem geschlossenen Forum verbreiteten Bombenbastelanleitung, deren Funktionsfähigkeit fraglich ist, ermittelt mittlerweile die Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg gegen führende Kreise der "braunen Brut" (Angela Merkel). Ein Fall, von dem nie mehr jemand irgendetwas hören wird.

Ersten Umfragen nach der Abwahl der NPD als Schreckgespenst aller Demokraten zufolge sind auch viele Wähler und auch einige wenige Wählerinnen enttäuscht vom saft- und kraftlosen Auftreten der Neonazis. "Das ist nicht mehr meine NPD", sagte ein Mann, der unerkannt bleiben wollte, am Rande einer virtuellen Wahlveranstaltung der Rechtspartei im amerikanischen Videoportal Youtube.

Statt Andersdenkende zusammenzuschlagen und den altbewährten Bordsteinkick anzuwenden, spiele sich der Wahlkampf häufig an Laternen und im Internet ab. Ziellose Gewalt gegen Menschen, die anders denken, anders aussehen und anders sprechen werde unverständlicherweise zugereisten jungen Männern überlassen. Es sei kein Zug mehr in der Truppe, was aber kaum verwundere. "Denn wo sich der Chef mit dem verarmten Landadel identifiziert, gehen die Fußsoldaten von der Fahne."

Das fatale Ergebnis könne auch in Mitteldeutschland eine Welle an neuen Missbrauchsfällen pünktlich zum 25. Jubiläum der Bombardierung der Residenz des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi durch US-Bomber im April 1986 sein. Entschlossen, den Festtag würdig zu begehen, hatten Nato-Bomber den eben erst wiederaufgebauten Palast des Bösen als Beitrag zum diesjährigen Osterfrieden erneut bombardiert, um die von der Uno verhängte Flugverbotszone auch im Inneren des Gebäudes durchzusetzen.

Der Hang zum Wahnsinn stecke im Menschen drin, sagte der Kriminalpsychologe Pfeifffffer, der in der Wiedereinführung der Kollektivaufzucht an sogenannten "Kitas" und "Ganztagsschulen" ein Muster erkennt, das ihm von seinen Untersuchungen des Gruppentopfens in der DDR bekannt vorkommt. "Bei den Kitas handelt es sich ganz offensichtlich um Kindergärten", sagt Pfeifffer, "Ganztagsschulen hießen früher Grundschule mit Hort." Offenbar seien hier nur die Namen geändert worden. Unter anderem nenne sich Paris Hilton jetzt "Lindsey Lohan", der Papst gebe sich als "Benedikt" aus, Guttenberg heiße nun de Maiziere, der Innenminister hingegen offenbar "Friedrich".

"Sehr schön, in der Tat werde ich wahrscheinlich die Software herunterzuladen", schreibt ein verwirrter Kommentäter zur frühen PPQ-Notiz "Wow, die Drogen wirken". Das tun sie offenbar wirklich.

1 Kommentar:

Le Penseur hat gesagt…

Also, man kann sagen was man will —aber die beiden Dünen-Nymphen haben was!

Keine abgefuckten Hungerhaken, sondern schlicht und einfach natürlich schöne Mädchen, wie man sie heute viel zu selten findet. Die sich erkennbar auch selbst schön fanden, ohne daß ihnen die Rippen rausstehen, die Frisur asymmetrisch verunstaltet und grell gefärbt, oder mindestens die Schamhaare abrasiert wurden, damit sie wie verruchte kleine Lolitas aussehen, und die weder Zungen-, Nasen-, Nabel- oder Klitoris-Pearcings benötigen, um für jeden normalen Burschen (d.h. nicht ganzkörperepilierte metrosexuelle Weichei-Frauenversteher von heute) attraktiv zu wirken.

DANKE!