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Sonntag, 14. April 2019

Kampf gegen Wohnungsnot: Einfach nicht machbar, Herr Nachbar

Die Goldelse in Berlin mahnt: Völker der Welt, schaut auf diese Stadt - aber kommt nicht her, das treibt die Mieten hoch.

Enteignen statt aufwändig neu bauen, den Reichen nehmen, um armen jungen Familien und fortschrittlichen Angehölrigen des neuen Bionade-Bürgertums geben zu können - seit die deutsche Hauptstadt sich aufgemacht hat, explodierende Mieten nicht mit knieweichen sozialdemokratischen Preisbremsen aufzuhalten, sondern mit radikalen Maßnahmen aus dem Waffenarsenal der großen Philosophen, zittern die Expropriateure bundesweit vor den Konsequenzen einer Sozialpolitik in der besten Tradition der gesundesten Kräfte der deutschen Arbeiterklasse. Eben noch haben sie ungestört Kupons geschnitten und sich ins feiste Fäustchen gelacht, nun aber droht ihnen der Verlust ihrer Pfründe und ein Absturz ins Heer der Normalbürger, die oft nicht wissen, wie sie ihre paar gemieteten Quadratmeter in Berlin Mitte gegen den Ansturm ausländischen Interessenten verteidigen sollen.

Bundesjustizministerin Katarina Barley, die als SPD-Spitzenkadidation zur EU-Wahl unterwegs ist auf einer Wahlkampf-Ehrenrunde durch das politische Berlin, erwägt höhere Steuern gegen fremdländische Firmen, die die Invasoren begünstigen. Airbnb und Co., aggressive Neophyten auf dem dank umfänglicher Bauvorschriften wie betoniert daliegenden deutschen Wohnungsbaumarkt, verstärkten die Wohnungsnot, ist die Sozialdemokratin sicher. Sie trieben die Preise in begehrten Städten zum Teil massiv in die Höhe und verdienten sich dabei "eine goldene Nase", sagte Barley, die damit für unerwartete Abwechslung im SPD-Wahlkampf sorgt, der traditionell stets "Manager" und "Spekulanten" ins Visier nimmt, die es dann stets "auszumerzen" (Franz Müntefering) gilt.

Nur so kann es gelingen, zumindest vorübergehend den Eindruck zu erwecken, dass Tatkraft und Entschlossenheit die Agenda der auch nach 18 Monaten Erneuerung in schwerem Wasser kreuzenden einstigen "Arbeiterpartei" (Willy Brandt) bestimmen. In Berlin regiert vom SPD-Politiker Michael Müller, der einer Koalition aus SPD, Linken und Grünen vorsteht, scheitert gerade nach dem weltweit beachteten Bau des Flughafens BER auch die geplante Errichtung des größten innerstädtischen Wohnungsbauprojektes.

In Pankow, wo ursprünglich ab 2025 bis zu 6.000 neue Wohnungen gebaut werden sollten, werden nun erstmal bis mindestens 2027 keine Bagger anrollen. Nach Protesten von Kleingärtnern und Bürgern, die heute schon im anvisierten Baugebiet leben oder Gartenlauben unterhalten, wagte es der Berliner Senat mit Blick auf die 2021 anstehenden Wahlen nicht, den Start der Erschließung des Baugebietes zu beschließen.

Das wird nun frühestens nach den Wahlen in zwei Jahren geschehen, der Baustart kann dann frühestens 2027 erfolgen und die ersten Mieter würden von heute aus gesehen in rund zehn Jahren ins neugeschaffene "Stadtquartier Blankenburger Süden" einziehen. Ein ganzes Jahrzehnt, das Stadtplaner nun mit „Testentwürfen“ (MoPo) für das neue Wohngebiet füllen können, während die verantwortlichen Politiker sich ganz und gar dem Kampf gegen hohe Mieten und Gentrifizierung widmen können.





Kommentare:

Anonym hat gesagt…

man könnte zunächst einmal alle illegal in Berlin lebenden Minusmenschen nach Freiburg deportieren und dort in geeignete EKD Kirchen stecken , auch der Uni Campus könnte genutzt werden um die Facharbeiter zu bespaßen

Anonym hat gesagt…

OT:
um ein Zeichen gegen Politikwillkür zu setzen und die Irrfahrt unserer selbsternannten Volksvertreter zu stoppen. Unter dem Motto "Michel, wach endlich auf!" werden PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger,...

Stürzenberger ist entweder ein Mameluck ("gekaufter Sklave") - oder ein Volltrottel hoch zwei. Wie kann man so , sagen wir, einfach gestrickt sein, dieses hier für eine "Irrfahrt" und nicht für eitel Absicht zu halten? Andererseits - ein paar kenne ich ...

Die Anmerkung hat gesagt…

OT Stöcker weiß die Lösung. Oder ist er das Problem?
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SPIEGEL ONLINE 14. April 2019, 15:51 Uhr
Durchgerechnet
So lösen wir unser Klimaproblem

Eine Kolumne von Christian Stöcker

Häuslebesitzer hat gesagt…

Solange der Mehrheitstoidschmichel die Schuldkomplex-Propaganda seiner Obrigkeiten glaubt wie seine genau so dämlichen Vorfahren die Höllen-Predigten seiner Kirchen, so lange wird sich in diesem unseren Sch...land nix aber auch garnix zum gesundem Menschenverstand verändern.

Diese sedierten Schlammkriecher-Charaktere leben lieber devot in ihrer eigenen Kloake als gegen ihre immer wieder selbst gewählten politischen Eliten zu protestieren. Diese feigen Schrumpf(kopf)germanen lassen sich von wohldressierten Zirkuspinschern aber ratzfatz gegen die derzeit einzige Alternativer hetzen wie Pitbulls. Großmaulhelden allesamt, die sich vor jedem zornig fordernd blickenden Importmusel jedoch panisch vollnässen, und dem eher alles schenken als mal Nein und Stopp zu sagen.

Ein erbärmliches Kötervolk, für das sich kein Engagement mehr lohnt. Die Piefkes sind bald nur noch Geschichte ... lächerlich dumme Gestalten wie in ihren Schildbürgergeschichten, die ihr echtes Volltrottelwesen in aller Klarheit beschrieben.

Das Befassen mit deren Idiotien jedenfalls widmet denen mehr Aufmerksamkeit, als sie real verdienen ohne damit zugleich etwas gesamtgesellschaftlich zu verbessern. Doof geboren und von Mutti Angepasst und Vatti Mitläufer nix dazu gelernt.

Die plärren entweder über sauren Regen, Waldsterben, Atomtod, Luftverschmutzung oder Klimaerwärmung ... je nach Zeitgeistlos-Mode. Verzichten auf ihre tausend kleinen Luxusbequemlichkeiten jedoch wollen sie nicht. Darum ist Freitags Schuleschwänzen für Klimaschutzdemos nur einer ihrer dummdreisten Widersprüche, weil sie über die Osterferien ja alle in den Urlaub jetten. Sind trotz ihrer gern oft beschworenen Schwarmintelligenz aber zu hohl in der Matschbirne, um das zu kapieren.

Vergesst jede Liebesmüh, diesem Dödelvolk durch gute Ratschläge noch irgendwie helfen zu können, bevor es mal wieder gehorsam jubelnd ins Inferno marschiert. Die sind in ihrer Unbelehrbarkeit geradezu besessen von ihren selbstmörderischen Pantoffelheldenkult und rennen darum zyklisch wie die Lemminge triebgesteuert in den Abgrund.

Die brauchen bald keine Wohnungen mehr, denn auch ohne Naturkatastrophen, Nuklearkrieg und Klimakatastrophe werden deren Welcome-Refugees-Multikulti-Mitesser schon bald dafür sorgen, dass sie radikal aussterben. Dauergeschwätzige Schafe, die sich in ihrer stumpfsinnigen Blökerschlichtheit einbilden, hungrige exotische Wölfe einladen, therapieren und in ihre karges Grünzeug fressende Hammelherde integrieren zu können.

Wohin man blickt, nur armselige Irre!

Es ist vollbracht.
Amen.

Anonym hat gesagt…

@Häuslebesitzer, heftigstes Beipflichten, insbesondere zur Conclusio: „Wohin man blickt, nur armselige Irre!“

Wiederhole es zum nervig hoch etlichsten mal. –

Solltet ihr es nicht innerhalb des nächsten Jahrzehnts schaffen, aus eurem Lügen-Parallel-Universum auszubrechen und wieder Wahrheits-Luft zu atmen, so soll euch fürwahr der Teufel holen, untergehen und in den Orkus der Geschichte gehört ihr dann. –

Eine derartig vollverarschtes Volk ist ohne historisches Beispiel, und noch abstruser ist, mit welcher glühender Inbrunst, welcher masochistischer Wollust die infamsten, perfidesten Lügen-Narrative bzgl. seiner „Geschichte“ (hahaha: sollte sich von „geschehen“ ableiten, hierzulande wäre indes Geschichte = Schtory v. Pferd wesentlich zutreffender) goutiert werden.

derherold hat gesagt…

Der "Schuldkomplex" interessiert den "Deutschmichel" einen feuchten Kehrricht.

Der glaubt, daß er sein geruhsames und wohlhabendes Leben weiterführen kann.