Google+ PPQ: Doku Deutschland: Ein Traum von einem Schiff!

Freitag, 28. Juni 2019

Doku Deutschland: Ein Traum von einem Schiff!


Gerade noch war Sven Giegold Spitzenkandidat der Grünen bei der EU-Wahl und unterwegs, die Welt nicht mehr nur mit der Finanztransaktionssteuer zu retten, von der er schon so lange träumt. Sondern auch mit einer CO2-Steuer, die den Kapitalismus, der Giegolds Studium über 36 Semester finanziert hat, endlich überwinden hilft. Ehe es soweit ist, kümmert sich der Mitbegründer des mittlerweile still verstorbenen "globalisierungskritischen Netzwerks Attac" (DPA) aber erstmal um aktuelle Probleme: Ein evangelisches Seenotrettungsschiff soll künftig auf dem Mittelmeer kreuzen, um Menschen zu retten, die sich derzeit erst gar nicht mehr in Seenot trauen, weil sie wissen, dass keine Retter vor der Küste warten.

Gemeinsam mit Beatrice von Weizsäcker aus dem großen Geschlecht derer von Weizäckers, die schon immer wussten, was für die Deutschen gut ist und deshalb unter den ersten waren, die in die NSDAP eintraten und 1939 in Polen einmarschierten, hat Sven Giegold eine Petition an den Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands und alle ihre Gliedkirchen gerichtet. Die fordert von den reformierten Christenmenschen und ihren Institutionen, "ein Schiff der Gemeinschaft, der Solidarität und Nächstenliebein das tödlichste Gewässer der Welt" zu schicken.

Gemeint ist das Mittelmeer. Ein klarer Fall von Fake News. Denn das ist keineswegs das "tödlichste Gewässer der Welt", wie von Weizsäcker und Giegold behaupten. Nach Angaben der WHO ertrinken alljährlich mehr als 370.000 Menschen weltweit, nur etwa 37.000 davon sterben in der "europäischen Region" (WHO). Von diesen wiederum werden in diesem Jahr nur knapp mehr als 1000 Opfer den Tod im Mittelmeer finden. Das damit, gemessen an der Länge der Küstenlinie und der anwohnenden Bevölkerung, eines der sichersten Gewässer der Welt ist.

Aber es geht ja um Symbole, um den "Weltflüchtlingstag" (Giegold) und den Kirchentagsgesang einer Veranstaltung mit dem Namen „Gemeinsam für offene Häfen in Europa“, bei der Mattea Weihe von der Sea-Watch die "Seele Europas" zu retten versprach. Weil keine Rettungsschiffe mehr Rettungen durchführten, "steigt die Todesrate weiter", kommentierte die engagierte Seenotretterin die seit Sommer vergangenen Jahres halbierten Opferzahlen. Wenig ist nicht genug! Deshalb brauche man "wieder Schiffe, die Sorge tragen können, dass der nächste Weltflüchtlingstag gebührend gefeiert werden kann". Gefordert seien Sea-Watch, die Zivilgesellschaft, Städte und Kommune, die Kirche und überhaupt "alle", um das immer wieder gern angerufene "Zeichen" zu setzen. "Ein Schiff von uns, von euch, von allen."

Genau Giegolds Kragenweite. Kirche dürfe dem Scheitern der europäischen Regierungen nicht zusehen. Die EKD und ihre Gliedkirchen müssten vielmehr "selbst mutig handeln: Schickt selbst ein Schiff". Die Kirchentagsveranstaltung „Kein ich ohne Wir“ nahm diesen Vorschlag "mit riesiger Mehrheit" an, unterzeichnet haben neben Sven Giegold und Beatrice von Weizsäcker weitere drei Pfarrer. Mitmachen für ein gutes Gewissen kann jetzt jeder bei Change.org, wo sie nach eigenen Angaben "an die Stimme von alltäglichen Menschen" glauben. Von 45 Millionen deutschen Christen haben bislang schon fast 27.000 unterschrieben

Kommentare:

Bitterling hat gesagt…

Du liebe Güte, ausgerechnet Beatrice von Weizsäcker, die schon vor etlichen Jahren, als Präsidiumsmitglied des Evangelischen Kirchentages, in einem Interview mit "Chrismon" offenbarte, "mit dem leeren Grab" (Christi) - also seiner Auferweckung - habe sie "noch nie etwas anfangen können." Tolle Christin! Tolle Christuszeugin! Die muß natürlich bei dieser neuerlichen Ausweitung der elendigen Schlepper - und Schleuserkriminalität wieder ihre scheinchristlichen Schmutzfinger im Spiel haben.

Anonym hat gesagt…

Das ganze ist dann in Ordnung, wenn diese gläubigen Unterzeichner mit ihren persönlichen Mitteln dann auch für die Menschen aufkommen, die sie auf diesem Weg zu uns ins Land holen. Und da die Kirchen hierfür offenbar Geld haben, sollten wir die gesetzlich festgeschriebene Trennung von Kirche und Staat dann auch soweit vollziehen, dass die Kirchensteuer abgeschafft wird.

Wenn diese frommen Gutmenschen allerdings glauben, ihren Moralkodex der Allgemeinheit aufzwingen und diese dafür einstehen zu lassen, dann sind solche Vorhaben per Gesetz in einem demokratischen Rechtsstaat zu unterbinden!

Käppten Iglu hat gesagt…

Solange man genug ideologisch auf grenzenlose Willkommens-Linie gebrachte Tagträumer und Schaumschläger (min 51%) im Land hat, kann und wird sich das absurde Größenwahnkarussell demokraisch weiter drehen, auf dem etwa 80 - oder sind es längst nur noch 60 - Millionen Doidschmichel sich anmaßen, die Welt (über 7 Mrd Menschen) an ihrem Besserwisserwesen genesen lassen zu können ... nein ... mit missionarischem Übereifer sogar zu müssen.

Was für eine ignorante Arroganz spukt durch hiesige Oberlehrerstübchen, wenn man sich einbildet, die alleinigen Durchblicker auf diesem Planeten zu sein?

Kurz gesagt, diese Gutmenschen jeglicher Coleur sind allesamt Spinner und/oder Lügenbolde, denn während sie der Menschheit ein Glas Wasser predigen, baden sie selber in Schampusseen.

Für mich ist alles, was sich in der Politik tummelt, nur Organisiertes Verbrechen, doch weil so viele davon profitieren, wird es vermutlich nie zu Anklagen oder gar Verurteilungen wegen Rechtsbrüchen wie z.B. permanente Steuergeldverschwendung kommen, ... denn 87 % der grenzdebilen Piefkes stimmen für "Mutti, weiter so!".

Denen müssen die neuen bunten Import-Bereicherungen wohl supi gefallen. Wen stören bei so viel goldigem Zugewinn ein paar Abgemurkste? Wo fanatisch gehobelt wird, fallen bekanntlich viele Späne, und es geht ja schließlich um das allein selig machende Vielvölker-Mischmasch-Eldorado der Zukunft. Dafür sind etliche Menschenopfer kein zu hoher Schlachthof-Preis ... oder?

Anderswo verlassen die Ratten das marode sinkende Schiff ihrer Heimat, hier auf der MS Angela jedoch werden alle aus dem Meer gefischt und bekommen kostenlos Futter und Kajüte. Keine Diskussion! Sollen die einheimischen Matrosen auf dem deutschen Seelenfänger gefälligst dafür malochen und scheinen es mit gehorsamer Inbrunst auch gerne zu tun.