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Sonntag, 7. Juli 2019

von der Leyen: Kandidatin mit Rückfahrkarte

Ministerin im Nebenjob? Nur die wenigsten Menschen könnten sich überhaupt vorstellen, ein Ministerium zu leiten, noch dazu eines wie das Verteidigungsressort, von dessen Tätigkeit die Sicherheit von 83 Millionen Menschen abhängt, in Zeiten des kriegstreiberischen Russen Putin im Osten, des mit Strömen von Blut drohenden Mullahregimes von Teheran im Süden und dem "Hassprediger" Trump (Steinmeier) in Washington. Noch weniger Menschen wären in der Lage, diesen herausfordernden Job nebenbei zu erledigen. Zu viele Hubschrauber und Flugzeuge fallen aus der Luft, zu viele Krisenherde sind im Auge zu behalten.

Wer allerdings Politik im Blut hat wie die künftige EU-Chefin Ursula von der Leyen, der wuppt das bisschen Landesverteidigung im Nebenjob. "Die Ministerin wird weiterhin ihre Aufgaben als Verteidigungsministerin vollumfänglich wahrnehmen", beruhigte ein Sprecher des Ministeriums Bürgerinnen und Bürger, die Angst geraten waren, dass Deutschland mit dem Beginn des von der Leyenschen Werbefeldzuges im EU-Parlament nur noch unzureichend verteidigt werden könnte. Dem sei nicht so. Schon derzeit, während sie in Brüssel um das Vertrauen der 751 Abgeordneten wirbt, erledigt die erfahrene CDU-Frau zwischen den Terminen in den verschiedenen Fraktionen des nach dem chinesischen größten Parlamentes der Welt.

Zwischen "beiden Rollen gebe es aber eine Trennung", stellte das Ministerium klar. "Auf der einen Seite bleibt die Ministerin die Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt", hieß es, auf der anderen Seite verwandle sich die deutsche Ministerin in Momenten, in denen sie ihre Funktion als Kandidatin auszufüllen habe, in die künftige EU-Kommissionspräsidentin. Die Befehls- und Kommandogewalt ruht in diesen Augenblicken quasi. Bei diesem auch verfassungsrechtlich komplizierten Wechselspiel mit zwei Hüten, die nicht aufeinanderpassen, werde die Ministerin aus dem Verteidigungsministerium unterstützt. Wie bei einem Urlaub würden in einigen Fällen auch Staatssekretäre Aufgaben im politischen Raum sowie im eigenen Haus wahrnehmen.

Hilfe kommt auch von der EU-Kommission, die von der Leyen bei den Kosten ihrer Kandidatur großzügig beispringt. Klar getrennt werden hier etwa bei den Kosten für Unterbringung und Reisen, die jeweils auf die Rolle verbucht werden, die von der Leyen in der jeweiligen Situation spielt. Nötig geworden war diese komplizierte Übergangsregelung bis zum 16. Juli, weil aufgrund des angekündigten Widerstandes von Teilen des EU-Parlaments noch nicht vollkommen sicher ist, dass von der Leyen eine Mehrheit findet. Sollte ihr das nicht gelingen, wäre die seit 2009 mit etlichen Ministeraufgaben betraute CDU-Politikerin im Falle eines verfrühten Rückzuges aus dem Verteidigungsministerium arbeitslos. Eine Situation, die von der Leyen durch ihr Ausharren auf dem einen Posten während der Bewerbungsphase für den anderen geschickt umgeht.


Kommentare:

Point of no Return hat gesagt…

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Jedes demokratische Volk bekommt genau jene ministeriellen und sonstigen Volksvertröter, die es im Wahllokal bestellte. V.d.L. ist also nur die logische Konsequenz aus deutscher Schwarmintelligenz.

Das gilt besonders auch für alle Kanzler von Hitler bis Merkel. Der Piefke-Plebs sucht sich nämlich immer jene Führer samt Erfüllungsbüttel-Hofstaat aus, die mental optimal zu ihm passen.

Allerdings ist es im heutigen EU-Sondermüll-Endlager für nationale Polittrottel egal, wer welchen Posten erhält, denn ob die arrogante Ignoranz nun schwarz, rot, gelb oder grün lackiert daherkommt und schwadroniert, spielt für den Ausbade-"Bürger" keine Rolle. Der hat jeden Mist zu schlucken und tut das auch mit gutmenschlich verblödeter Weiter-so-Begeisterung.

Kritik an desolaten Zuständen ist also vergebliche Liebesmüh, denn es läuft ja alles wie vom Mehrheitsmichel gewünscht. So sind nun mal die Spielregeln der Demokratie, denn es zählt nicht die Qualität der Stimmen, sondern allein die Quantität. Und was will man von einer Überzahl devot gehorsamer Schafsköpfe erwarten?

Anonym hat gesagt…

Kritik an desolaten Zuständen ist also vergebliche Liebesmüh ...

Und warum machst Du es dann, Du Heinrich? F60.8V ?

Anonym hat gesagt…

Plebs ist übrigens - grammatikalisch - weiblich. Die Plebs. Und Klugscheißen ist eine Kunst, zu der man eine gewisse Bildung mitbringen sollte.

(Die Hexe zu Gretel: Spar dir dein Geplärre ...)

Point of no Return hat gesagt…

@ anonyme Anonymiker

Wie ich sie liebe und schätze, diese besserwisserischen Korinthenkacker, die sich oberlehrerhaft in Petitessen verbeißen wie hysterisch kläffende Pinscher, jedoch nix G'scheites zum Thema beizutragen haben.

Unser Land samt Kultur geht durch größenwahnsinnige Hamanitätsduselei vor die Hunde, aber ihr Schlaumeier meint mich kritisieren zu müssen, ihr ignoranten Arroganzler? Oder seid auch ihr längst erbärmliche Maulkorbträger, die sich nicht mehr trauen, Tacheles zu reden?

Hauptsache, Plebs ist weiblich - oder? Fehlt nur noch Vulvenmalen und ähnliches Fickifickigedöns. Als ob es darauf ankäme. Tran also weiter mit Deinem kleinen oder gar großen Latrinum. Ok, immerhin Experte deutscher Märchen. Solch eine profunde Bildung ist sicher irgendwo irgendwas wert. Genau so wie F60.8V.

Damit kann man andere Meinungen prima zur Diagnose verdrehen. Und sind wir nicht alle ein wenig bluna? Wer ist schon psychisch normal? Besonders heute, angesichts dieser ideologisch exzentrischen Bereicherung durch archaisch primitive 3.Welt-Chaoten mit oft islamischem Herrenmenschenhabitus? Erst rennen die Hereinspaziert-Blonduschis mit den Goldstücken aufs Zimmer, und nach ihrer Vergewaltigung schreien sie dann, falls sie noch schreien können. Hauptsache, Plebs ist weiblich! Analysiert euch erstmal selber, bevor ihr es bei anderen versucht, ihr eingebildeten Fatzkes. Oder habt ihr schon den amtlichen Persilschein in EU-bleu mit Sternchen?

wolfgang fubel hat gesagt…

Das Betreute Denken ist zu einer der erfogreichsten Gesellschaftsformen mutiert.
Es werden jeden Tag mehr, die diese Daseinsform bevorzugen. Die Symtome ähneln
denen ,eines Drogenabhängigen im Endstadium. Die Nebenwirkungen einer rückführenden
Therapie scheinen eine absolut abschreckende Wirkung zu haben. Desshalb die Weigerung
der "Betreuten",Diese überhaupr in Erwägung zu ziehen!!

Anonym hat gesagt…

Anonym Point of no Return hat gesagt...

Wie deutlich muß man denn noch werden? Spar Dir Dein Geplärre! Kusch mir im Tocheß!