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Sonntag, 25. August 2019

Im Darkroom des Guten: Transmensch Aktivisti

Machtvolle Solidaritätskundgebung für das Aktivisti.

Gegen den Staat, für Gurkensalat. Keine Macht für niemand und unangepasst leben, damit das Klima weiterexistieren kann und jeder Mensch sein Geschlecht selbst aussuchen darf. Weit links von Sahra Wagenknechts still und unbemerkt verstorbener AufMittelstandsbewegung "Aufstehen" existiert bis heute ein Milieu aus Kämpfern gegen die gewöhnliche Gegenwart, die von fern wirken wie ausgedacht. Wo in der wirklichen Welt tatsächliche Konflikte ausgefochten werden, sind es in den Darkrooms des Milieus Fantasieschlachten gegen Fantasiefeinde, die für Empörung sorgen.

Da ist etwa der "erschütternde Fall" eines "Aktivisti" aus Essen, dem "sexuelle Gewalt, Trans*feindlichkeit und Repression" angetan wurden, nachdem es sich geweigert hatte, "sich von Bullen im Genitalbereich durchsuchen zu lassen". Ein Ereignis, das alles zeigt, was der engagierte Jungsmensch über die aktuelle Realität wissen muss, obwohl es schwer ist, rein grammatikalisch zu verstehen, worum es in Sätzen wie "Mensch soll nach misgendern von männlich gelesenen Bullen durchsucht werden" eigentlich geht. Um unerträgliches Unrecht jedenfalls, denn "das zuwider Handeln gegen das nicht berührt werden wollen ist eine eklige Form von Gewallt und nicht zu entschuldigen", weshalb die solidarische Gruppe Prisonbreak in Wuppertal einen Lastkraftwagen angezündet haben und andere "queere Autonome" ankündigen, "jede Form von Staaten und Herrschaft des Menschen über den Menschen abzuschaffen und eine wirklich befreite Gesellschaft aufzubauen".

Vorher aber verwandeln sich die entschlossenen Krieger der proletarischen Revolution in arme Opfer, sobald Behörden gegen sie vorgehen und dabei vergessen, ihr "Transmenschentum"  ausreichend liebevoll zu beachten. Statt aus dem Staat Gurkensalat zu machen, machen die hypersensiblen Revolutionäre 0.0 aus sich selbst bedauernswerte Tanzbären eines Regimes, dass sie nicht weniger hassen als ihre Gegenüber auf der rechten Außenbahn. "Gegen jeden Staat! Gerichte sind zum Essen da!" schreibt die Queerfront.

Bloß weil „das Aktivisti“ (man spricht von sich in Babysprache) „auf einer Solikundgebung für Hambi angeblich ein Messer mitgeführt“ habe und dann auch noch „einen Bullen mit Sprühfarbe besprühte, der die Sprühdose des Aktivistis entwenden wollte“ muss das Mensch nun vor Gericht! Und landet dort vor einer Richterin, die noch nie von der „Definitionsmacht jedes Menschen über das eigene Geschlecht“ gehört hat und deshalb die „ungeheuerliche Aussage“ trifft, „dass sie veranlassen werde, dass das Aktivisti psychiatrisch zu untersuchen sei, da es nicht normal sei, "als Mann in Frauenkleidern aufzutreten und sich für eine Frau zu halten".

Was ist denn schon normal? "Jede_r hat das recht das Geschlecht selber zu wählen und Jede_r darf selber entscheiden wer sie_ihn wo berühren darf und wer eben nicht", hat die Prisonbreak-Gang festgelegt.

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Kommentare:

Der lachende Mann hat gesagt…

"Transmensch". Fast richtig, aber die Präposition stimmt nicht.

Volker hat gesagt…

und deshalb die „ungeheuerliche Aussage“ trifft, „dass sie veranlassen werde, dass das Aktivisti psychiatrisch zu untersuchen sei, da es nicht normal sei, "als Mann in Frauenkleidern aufzutreten und sich für eine Frau zu halten".

Ist doch wahr.
Die Richterin ist eindeutig heteronormativ, pfui Teufel aber auch!

Anonym hat gesagt…

Was anderes, aber nicht ganz außer Zusammenhang: Die beiden Abartigen, die in Zinnowitz eine im dritten Monat Schwangere mal ebenso erstochen haben, sind eitel Antifanten.
Das dürfte jedoch die öffentliche Meinung wenig kratzen, so wie jener feiste Freak von den Piraten, der seinen Schwulkumpel erdrosselt und den ganzen Tag eingehüllt und mittels einer Sackkarre durch die Reichshauptstadt gefahren hat.