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Freitag, 20. März 2020

Corona dignidad: Die Gesundbeter



Der öffentlich-rechtliche Sender "Funk" wusste von Anfang an, dass Corona aus dem Propagandalabor der Rechtspopulisten stammte und keinesfalls ernstgenommen werden durfte.

War nicht gerade noch vor allem die Frage zu lösen, ob der Sozialismus im nächsten Anlauf endlich richtig funktionieren würde? Ob Friedrich Laschet, Jens Merz oder Armin Spahn Deutschland in die nächste Ära goldenen Lichts führen würde? Und ob der Abstand zwischen neuen Windkraftanlagen künftig bundesweit 1000 Meter betragen oder besser jedes einzelne Bundesland festlegen soll, dass er 1000 Meter beträgt?


Die Kuh in Thüringen wenigstens war vom Eis, nachdem alle Demokraten sich zusammengetan und dem Faschismus Paroli geboten hatten. Dann kam das Virus aus dem Osten wie einst die Finanzkrise aus dem Westen kam, Deutschlands Spitzenpolitik zeigte sich überzeugt, dass die Insel seligen von einem kleinen Krankheitserreger niemals erschüttern werden könne. Und als der Boden dann doch wackelte, griff man sofort zum Alleräußersten: Die Besucherkuppel im Reichstag wurde gesperrt. Und dann sprach auch noch die Kanzlerin, die bis dato eigentlich kaum etwas von sich hatte hören lassen.


Zwei einmalige Maßnahmen


Gleich zwei bisher einmalige Maßnahmen, die zeigen, wie ernst die Lage nun auch im politischen Berlin gesehen wird. Auch Deutschland müsse einen Mittelweg finden zwischen „alles tun“ und „nichts machen“, analysiert die "Welt", lässt dabei aber außer Betracht, dass man auch einfach nur das Falsche tun kann und das dann auch noch zum verkehrten Zeitpunkt. Lieber zu spät als gleich, dann aber so heftig wie möglich, statt mit kühler Vernunft.

Klug hat man dem Virus die Brutzeit gewährt, die es brauchte, vom punktuellen Ereignis zur Gesamtschadenkatastrophe aufrücken zu können. Sie hatten einen Plan, sogar einen Pandemieplan. Aber als es soweit war, erinnerte sich niemand, dass es ihn gab. Und die, die glaubten, wider besseren Regierungswissens mahnen zu müssen, wurden als Panikmacher beschmipft, hässliche Hamsterer, die von einer deutschen Bundesregierung erwarteten, sie möge Schutzkleidung und Schutzmasken vorhalten! Als hätte der Gesundheitsminister in der entscheidenden Phase nicht Wichtigeres zu tun gehabt: Er musste schließlich für den Vize-Vorsitz der CDU kandidieren! Und da sind zahlreiche Absprachen zu treffen, Allianzen zu schmieden und  die Zustimmung der Kanzlerin war auch noch einzuholen.


Vollversagen im entscheidenden Moment


Anzunehmen ist nach der bisherigen Performance eines Kabinetts auf Urlaub von der Wirklichkeit, dass genau das Gegenteil dessen gelingen wird., was sie sich vorgenommen haben. Die Seuche wird größer werden als in Italien, vielleicht sogar größer als in China. Deutschland ist wieder wer, Nummer 1, ganz oben in der Viren-Hitparade.


An Nibelungentreue herrscht kein Mangel.
Begleitet von Medien, die die Weltkatastrophe erst als rechte Verschwörungstheorie brandmarkten (Video oben), um sie später dann als alleiniges  Problem der Fußball-Bundesliga zu vermarkten, fielen die Verantwortungsträger in die Falle der eigenen Rückkopplungsschleife: Ihre treuen Berichterstatter zitierten sie mit Parolen wie der, dass "rund vier von fünf Infizierten nur leichte bis gar keine Symptome" hätten, also gar kein Grund zur Beunruhigung bestehe. Paar Ginsengtropfen, dann wird das wieder. Immerhin hat die Kanzlerin nach ihrem Befinden eine ganz hervorragende "Jetzt-sind-Sie-dran-liebe-Bürger"-Rede gehalten. Das stählt die Moral, wie seit Tagen eigentlich jede Fernsehsendung in ARD und ZDF.

Die nächste Stufe werden Ratgebersendungen sein, in denen mutige Moderatoren mit Freiwilligen Masken basteln.  Auch Home-grow-Desinfektionsmittel wird angerührt werden, aus dem Benzin aus dem Tank des Autos, das nicht mehr fahren darf vielleicht.  Und wir kochen Seife aus der Haut des Hundes, der dem Klima immer schon geschadet hat und nun sowieso nicht mehr Gassigehen soll.

Keiner wird sterben, das ist doch klar


An den Glücklichen gehe die Krankheit „mehr oder weniger vorbei“, betonte Jens Spahn, sie bildeten dadurch eine Immunität, die die Ausbreitung verlangsame. „Das ist gut so.“ Aufatmen in der Protokollabteilung. Kuh vom Eis, Bedrohung besiegt. Später bei der Zeitungslektüre schluckten die Zitatspender die selbsterfundenen Beruhigungspillen, dankbar, dass nicht wirklich Schlimmes passiert war.

Gesundbeten aber hilft nur, so lange niemand ernsthaft krank wird. Als das Kratzen im Hals der Nation zu einem trockenen Husten  geworden war, der kaum noch zu überhören ist, gelang es schnell nicht mehr, vom katastrophalen Charakter des Geschehens abzulenken. Momente nur schien das Schicksal eines Bundesligaspieltages entscheidend für das weitere Schicksal des Landes zu sein, Stunden vermochte die Frage abzulenken, was im Falle von Schulschließungen mit den vielen Kindern werden solle, die nun allein zu Haus ausharren müssten.

Selbst die emotional diskutierte Schicksalsfrage der Terminierung der anstehenden Abiturprüfungen und eine breite Kampagne gegen volksschädliche Hamsterer, die dreist für den Ernstfall vorsorgen, vermochte nicht länger zu verbergen, was die Bundeskanzlerin schließlich ein Ereignis, "außergewöhnlicher als die Bankenkrise" zu nennen beliebte, um mit dieser entschlossenen Volte aus der Nachhut der Verharmloser an die Spitze der Bewältiger zu springen. Sie war's nicht. Schrapps war's!

Er hat den Hut verloren. Nicht sie. So dreist das Manöver scheint, so gut gelingt es. Denn die Magazine, die das Virus anfangs als willkommenen Verbündeten im Kampf gegen die chinesische Führung begrüßt hatten, werden nun den Teufel tun und sich daran erinnern. Wie es ist, ist es nun auch wieder gut, alle machen alles richtig, immer, und wenn es zu spät ist, dann wenigstens im richtigen Moment. "Wir haben viel mehr Angst vor der AfD als vor dem Virus", lässt der "Spiegel" eine Rentnerin sagen. Hinter allem anderen stecken wie immer "der Kreml und rechte Populisten", die jetzt Fehlinformationen streuen.

Doch sie werden Deutschland nicht in die Knie zwingen. Schon bereitet Olaf Scholz das zwölftzigste Zwölftausend-Milliarden-Rettungspaket für die Infizierten vor, die Wirtschaft wird immer stärker und die Belüftungskapazitäten der Intensivstationen werden erst verdoppelt und dann verdreifacht.

Falls Sie eigene Beobachtungen oder Informationen zu Vorgängen im Zusammenhang mit der Corona-Krise, der Lage in Krankenhäusern, bei Behörden, in Firmen, Ämtern oder irgendwo sonst haben, von denen die Welt wissen sollte, schreiben Sie uns: Mail an PPQ

Kommentare:

Old White Shark hat gesagt…


Mittels unserer wahrheitsliebenden Propaganda-Medien hat man der FFF-Hüpfern und anderen dauerpubertären Schwachköpfen die Schnapsideen eingetrichtert, ihre Altersgruppe sei immun gegen das Corona-Virus.

Folglich tun sie, was sie immer tun: sich zusammen rotten und eine Chill-Party feiern. An andere Menschen wie die älteren aus der eigenen Familie denkt diese wohlstandsverwöhnte Egoistenbrut überhaupt nicht, denn dafür fehlen ihnen die intakten Gehirnzellen, die entweder weg gesoffen, oder weg gekifft oder anderweitig weg gelebt wurden. Das sind bis auf wenige Ausnahmen quasi nur noch affektierte Zombies, die sich darüber freuen, wenn jene Älteren, die ihnen ihr bequemes Luxusdasein erschufen, nun in Massen krepieren müssen.

Naja, mal sehen, wie dieses halbgare Schorrer- und Schnodderpack ohne uns alte weiße Männer klarkommt in ihrem sozialistischen Schlaraffenlandträumen. Die werden wohl wieder zum Kanibalismus zurück kehren, wenn alle von den Eltern und Großeltern angelegten Vorräte weg gefressen sind.

Schöne Zukunft also noch, ihr hohlköpfig aufgeblasenen Dummdödel.

Anonym hat gesagt…

Die linkisch fuchtelnde Fronttussi, die vermutlich nur die Hälfte von dem versteht, was ihr vom regierungsabhängigen Redakteur da hingelegt wurde, ist das ganze lächerliche, lügende, fälschende, inkompetente politmediale System unterm Mikroskop.

Die Anmerkung hat gesagt…

Sachsen-Anhalt

Polizei löst Corona-Party von Jugendlichen auf

Die Polizei hat am Donnerstagabend eine sogenannte Corona-Party von Jugendlichen in Staßfurt in Sachsen-Anhalt aufgelöst. Nach Polizeiangaben sangen die Jugendlichen sichtlich gut gelaunt "Corona, Corona". Nach Feststellung der Personalien und einer Belehrung hätten sie sich einsichtig gezeigt, so der Polizeisprecher.