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Sonntag, 26. April 2020

Greta Thunberg: Klimakampf gegen Corona

Widerliche Fälschung: Auf dem Bild ist gar nicht Greta Thunberg zu sehen.
Es schüttelte jeden anständigen Humorliebhaber und Konsumenten ordentlicher Satire, als PPQ im Klimasommer 2019 enthüllte, wie sich Feinde der schwedischen Klimaaktivisten Greta Thunberg auf widerlichste Weise über die 17-jährige Schülerin hermachten. Schmutzige Fantasien alter weißer Männer sollten mit schmutzigen Bildern billigste Assoziationen hervorrufen - und gleichzeitig, obwohl die geltenden Satirerichtlinien der Meinungsfreiheitsschutzbehörden das eindeutig untersagen, schrammten die Hetzer ganz gezielt Millimeter an einem amtlichen Verbot wegen Gewalthetze vorbei.

Schon die schmierige Vorlage verstieß gegen die Satirerichtlinie.
Auch das ist nach den Vorgaben zur erweiterten Meinungsfreiheitsstabilisierung untersagt. Seinerzeit aber reagierten weder die Behörden noch zivilgesellschaftliche Meinungsschützer etwa bei der Amadeu-Stiftung, bei Correktiv oder dem bürgerschaftlich-engagierten Volksverhetzer-Portal. Unwidersprochen durfte das manipulierte Foto der jungen Schwedin verbreitet werden, obwohl es nicht einmal die junge Schwedin zeigt, wie von PPQ beauftragte Fotoforensiker belegen konnten. Die Aufnahme, in Internetnutzerkreisen hundertausendfach verbreitet, zeigt weder Greta Thunberg noch eine vermeintliche "Pause" im Klimakampf, von der im Bildtext die Rede ist. Vielmehr ist die abgebildete Frau eine unbekannte Zopfträgerin, womöglich weit älter als auf der Schwarzweiß-Aufnahme zu sehen ist, die von Experten aufgrund bestimmter Details bis in die 60er Jahre zurückdatiert wird.

Während die inzwischen 17-Jährige 16-jährige Klimaaktivistin verzweifelt versucht, ihr Lebenswerk der weitweit jüngsten Klimabewegung zumindets mit virtuellen Aktionen vor dem Verfall zu retten, tanzt die Welt im Corona-Takt. "Unser Haus steht in Flammen. Reagiert!", hält die Organisation der Regression der Klimakonjunktur jetzt mit diesem aufsehenerregenden Clip entgegen. Ohne Corona auch nur zu erwähnen, wird darin eine Familie gezeigt, die sich morgens für den Tag bereit macht.  Begleitet vom schrillen Ton des Weckers steht die Mutter auf und weckt ihre Kinder, sie bereitet das Frühstück vor und isst ganz in Ruhe mit ihren Liebsten.

Schockierend für das kindliche Gemüt: Während die Menschen im Film entspannt in den Tag starten, steht die gesamte Einrichtung und das Haus im Hintergrund in Flammen! Weder den Eltern, noch den Kindern scheint das jedoch Sorge zu bereiten, sie alle, so der Film, denken nur über Corona nach und beachten das Klimathema überhaupt nicht.

Nach der Satire-Richtlinie von PPQ, die von „lustig“ – wenn wir selbst lachen müssen - bis zu „peinlich“ beziehungsweise „lehrreich“ reicht, handelt es sich bei dem Film nicht um eine Satire, ebenso aber können die im Internet kursierenden sogenannten Memes nicht als amtlicher Humor gelten. Leider erst jetzt hat diese Einordnung dazu geführt, dass späte Trittbrettfahrer der Verleumdungsaktion, die immer noch unterwegs sind, einen Rückzieher vom Versuch machen mussten, die gefälschte Greta-Aufnahme als stilisierte Zeichnung mit gretafeindlichem Inhalt weiterzuverbreiten und sich damit einzureihen in eine wachsende Front alter weißer Männer, die versuchen, mit fragwürdigen Wortmeldungen vom vermeintlichen Greta-Hype zu profitieren.

Die "erschütternd vulgäre Attacke gegen Greta Thunberg", die sich des längst verbotenen falschen Fotos bediente, das einen nackten Frauenrücken und zwei Hände zeigt, die an den beiden geflochtenen Zöpfen einer Frau ziehen, als wären diese nicht das Markenzeichen der 17-Jährigen, musste eingestellt werden, nachdem Thunberg sie zum Anlass genommen hatte, zu erklären: „Sie werden immer verteufelter. Das zeigt, dass wir gewinnen.“ Zerknirscht und um den eignen Ruf besorgt, erklärte die Verursacherfirma aus der Ölbranche scheinheilig, man bedauere "zutiefst den Schmerz, den wir verursacht haben könnten".


Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Man kann es sich wirklich nicht ausdenken. Einige aber schon.
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Online kursierte zuletzt ein Aufkleber, der Greta bei einem nicht einvernehmlichen Sexualakt zeigt.
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Wo kann ich diesen Aufkleber bestellen?

Anonym hat gesagt…

Bernd schreibt ins "WDR" Gästebuch sinngemäß ( Frage des Zuschauers : "was passiert wenn der Staat pleite ist ? "

Bernd antwortet : " nun , dann kommt die Zwangsanleihe und dein Haus gehört der Bank "

tja - Verstoß gegen die Netiquette sagt der wdr .


so weit sind wir schon

Anonym hat gesagt…

https://www.youtube.com/watch?v=6hIWBczVeJU

Bernd will seinen Audi Kwattro wieder ham

Anonym hat gesagt…

re Anmerkung : den kann man sich auch mal selber basteln

Anonym hat gesagt…

https://www.youtube.com/watch?v=WePGtXOZglo

Anonym hat gesagt…

Ist "Grobschlosser" auch hier zugange? Es würde mich ergötzen.

Die Anmerkung hat gesagt…

@anonym

Ich will nicht basteln, sondern genau den, wo Greta beim nicht einvernehmlichen Sex gezeigt wird, wie der österreichischen Reporter investigiert hat.

Der lachende Mann hat gesagt…

Würde es wirklich zuviel Arbeit machen, wenn die vielen "anonym" sich Namen zulegten, so daß man, wenn man sich auf einen bezieht, nicht abzählen muß: Anonym Nr. 4, 6 oder 10?

Anonym hat gesagt…

nein - aber der Feinmechaniker ist da .