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Samstag, 10. Oktober 2020

Fake News: Leugnung der Naturgesetze

Hamburg, wo die Naturgesetze nicht mehr gelten.

 

Der Kampf gegen Fake News, die immer mehr werden und immer dreisten, wird seit Jahren und Monaten geführt, an vielen Fronten und mit allen mitteln. Die Bundesregierung hat Gesetze verschärft, die EU hat sich eingeschaltet, Twitter und Facebook haben Einträge amerikanischer QAnon-Groups und des amerikanischen Präsidenten gelöscht und Nachrichten russischer Trollfabriken mit Warnhinweisen versehen. Es schien nur noch eine Frage kurzer Zeit zu sein, bis sich die einzig wahre Wahrheit etwa über das Maskentragen, die Notwenigkeit des Händewaschens oder die Belegungspläne der deutschen Intensivbettenlandschaft endgültig durchsetzen würde.

Doch die Hoffnung stirbt nicht zuletzt, sie ist bereits tot. Ausgerechnet die Hamburgische Wochenschrift "Die Zeit", seit Äonen nicht auf der rechten, sondern auf der richtigen Seite der Barrikade engagiert, lässt jetzt an der gesamten Vorarbeit der europaweiten Kampagne zweifeln: "Wo die Naturgesetze nicht mehr gelten", überschreibt die eigentlich als seriös geltende  Zeitung einen Text, der sich harmlos gibt, indem er sich vermeintlich mit Schwarzen Löchern und Physiknobelpreisträgern beschäftigt.

In Wirklichkeit aber darauf zielt, Zweifel an der Allgemeingültigkeit der Grundgesetze des Universums zu wecken. Homöopathie, Hydroxychloroquin, Schüssler-Salze, Schöller-Eis. Die Tendenz des wissenschaftlich verbrämten  Beitrages, der von "finsteren Regionen im Weltall" erzählt, in denen "riesige Sterne zerfetzen, alle Materie verschlingen und selbst das Licht unwiederbringlich wegsaugen", ist die eines Kindertheaterstückes. Schwarze Löcher "umweht" (Die Zeit) hier ein "leichter Grusel", denn die "Massemonster" (Zeit) verschlingen selbst "Müll, Fahrräder, Raketen" (Zeit).

Herinnen "verlieren dann alle bekannten naturwissenschaftlichen Gesetze ihre Bedeutung". Das weltall macht, was es will, und es weiß nicht mal was, denn "wäre die gesamte Erdmasse ein Schwarzes Loch, dann hätte dieses Loch gerade mal die Größe einer kleinen Walnuss" und das verdankte sich der Gravitation, die Isaac Newton 1687 beschrieb.  Das Newtonsche Gravitationsgesetz ist seitdem als ein physikalisches Gesetz der klassischen Physik bekannt, das beschreibt, wie jeder Massenpunkt auf jeden anderen Massenpunkt mit einer anziehenden Gravitationskraft einwirkt.

Bis auf in Hamburg, wo die bekannten physikalischen Gesetze nicht bekannt sind, so dass die Materie in einem Schwarzen Loch in Richtung Mitte streben muss, sich dabei aber nicht auf die Gravitation berufen kann, weil die in dem Moment und der Situation "ihre Bedeutung verloren" hat, in dem und der sie zu zum beeindruckenden Ergebnis einer bis ins Unendliche verdichteten Masse führen könnte.

So muss es ohne Gravitation gehen, ein Wunder, dessen Ereignishorizont das Licht der Newtonschen Erkenntnis nicht zu überwinden vermag.


Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Deswegen sind deren Hirne ja schwarze Löcher. Da kommt kein einziger kluger Gedanke mehr raus, was ja im Grunde die Bestimmung des Hirnuniversums ist.

>> ... die eigentlich als seriös geltende Zeitung

Wo kann ich das verifizieren?

Anonym hat gesagt…

Wer den Streifen 'Interstellar' gesehen hat, weiß, dass nur Gravitation aus einem Schwarzen Loch heraus wirken kann. Sobald der kollabierende Stern die Planck-Dichte und/oder die Planck-Größe erreicht, kann er mit den bekannten Gesetzen der Physik nicht mehr beschrieben werden.

ppq hat gesagt…

der streifen interstellar also. grundlagenphysik sozusagen.

Anonym hat gesagt…

>der streifen interstellar also. grundlagenphysik sozusagen.

Bzw. die Vermittlung deren. Mit den Mitteln der Deduktion bzw. Wikipedia (eingeschränkt!) überprüfbar.

Anonym hat gesagt…

Freund Danisch hat noch einmal etwas aufgewärmt, hatte ich schon verdrängt - wie 2008 (neudeutsch "in" 2008) eine Grüne Otze öffentlich einen hat gucken lassen, warum die Wolken nicht herunterfallen - weil daheroben die Schwerkraft schon so gering ist ...

Jodel hat gesagt…

Die Intellektuellen-Blätter sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Seit die Generation Kevin und Annalena in den Redaktionen sitzt, ist das Niveau entsprechend angepasst worden.

Aber wäre das nicht einmal eine Idee für unsere Atom-Endlager-Fuzzies. Wir stopfen das Zeugs in eine Rakete und ab die Post ins pechschwarze Loch. Irgendwo muss doch noch eine von Ur-Opis Vergeltungsdingern rumstehen. Da kann doch keiner was dagegen haben. Da kommt nix mehr raus. Oder würden wir dann als die radioaktiven Verseucher von harm- und wehrlosen Schwarzen Löchern gelten.

Überhaupt " Schwarze Löcher". Geht das noch in Zeiten von BLM? Müsste das jetzt nicht
Löcher of Colour heißen?