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Montag, 17. Dezember 2012

Bomben-Idee: Sprengsatzverstärker

Vom ersten Moment an deutete alles auf Islamisten: Die Bombe war amateurhaft zusammengefummelt, sie sollte völlig ahnungslose Zivilisten töten und riskierte dabei sogar, gut intergrierte Migranten zu treffen, tat das aber nicht, weil die Bombenbau-Experten der Baumarkt-Al-Kaida wie immer vergessen hatten, ihre Bombe nach Bauanleitung zu bauen. Stattdessen improvisierten sie nach Anweisungen aus dem Internet, die stimmen können, aber nicht müssen. Mit dem Ergebnis, dass auch dieser erste im Vorhinein nicht von den Sicherheitsbehörden unterwanderte Anschlagsplan der Islamisten scheiterte.

Die Bundesanwaltschaft, die bei den Ermittlungen zur NSU-Mordserie noch mehr als zehn Jahre gebraucht hatte, um die terroristischen Absichten der Urheber zu erkennen, reagierte diesmal sensibilisiert und äußerst schnell. Nicht mehr als sieben Tage braucht die Behörde, um Zwei und Zwei zusammenzurechnen: Bonn, Bombe, Bahnhof, Bärtige und explodiert ist sie auch nicht - ob das wohl Islamisten waren?

Seitdem ist alles klar. Bonn ist das Bakuba Deutschlands, zwei Jahre nach Thomas de Maizieres dringender Warnung vor Blutbädern auf Weihnachtsmärkten und im Bundestag reckt der islamistische Extremismus wieder sein hässliches Haupt in Form von verdächtigen blauen Taschen.

Deutschland lernt bei solchen Gelegenheiten dazu, auch mögliche Nachahmer werden im Eilzugtempo aufgeklärt: Der Fehler bei der Konstruktion des Sprengsatzes bestand nach übereinstimmenden Angaben aller angeschlossenen Leitmedien diesmal darin, "dass die Täter eine Glühbirne statt eines Sprengsatzverstärkers" verwendeten. Da graust es den Pendler, da sieht der Bahncard-100-Kunde die womöglich anderenfalls verstärkte Explosion förmlich vor sich in den Himmel platzen.

Während die Politik die Gelegenheit nutzt, völlig unbeobachtet und ohne jeden Widerspruch eine Verschärfung des Telekommunikationsgesetzes zu verabschieden, nach der die Behörden nun unbeschränkten und verdachtsunabhängigen Zugriff auf alle Bestandsdaten aller Kunden haben, knallen in der Bundesworthülsenfabrik wiedereinmal die Sektkorken: Das Wort "Sprengsatzverstärker" hat es ausweislich sämtlicher Quellen von Duden über Google bis hin zum deutschen Wortschatzlexikon vor dem Bonner Bombenanschlag auf den deutschen Weihnachtsfrieden nicht gegeben. Wenn das mal nicht globaler Terror ist: Al Kaida bereichert die deutsche Sprache.

Kommentare:

Friederich hat gesagt…

Eine Glühbirne? Keine Stromsparlampe? Diese Verbrecher! Die Sache mit der Bombe hätte man ja noch mit Bewährung und Anti-Aggressionstraining durchgehen lassen können. Aber eine Glühbirne? Das geht zu weit, das wird ihnen wohl vor Gericht das Genick brechen.

Anonym hat gesagt…

Dummerweise steht die Bauanleitung nicht direkt im Koran, und bekanntlich sind alle Bücher außer dem Koran haram. Aber Dschihad ist, wenn man die Bombe trotzdem baut.
Der Plan der Behörden könnte also aufgehen. Jetzt sitzen die anderen rechtgläubigen Hobbybomber im Keller, haben den Dünger fertig angerührt und googeln nach „Sprengsatzverstärkern“. Was sie da finden, könnte bestenfalls Ähnlichkeit mit Erdstrahlenreflektoren aufweisen.

Anonym hat gesagt…

Mich interessiert, welche Gesetzesvorhaben demnächst zu erwarten sind und mit welchen terroristischen Umtrieben sie zu unser aller Wohl gerechtfertigt werden. Laufen da bereits Wetten?

T hat gesagt…

Auf den Fotos habe ich in Blister verpackte Batterien und in Folie verpackte Gasfläschchen gesehen. Wenn dieser Kram tatsächlich gezündet wurde, glaube ich auch an die unbefleckte Empfängnis.

ppq hat gesagt…

ich bin ja überzeugt, dass das geheimnis darin liegt, die batterien nicht auszupacken. dadurch baut sich in der umverpackung ein staudruck auf, der bahnhofsdächer abheben kann.

richtige experten packen noch ein frisches kondom dazu, das tendiert nach zündung der gaspatronen dazu, ein schwarzes loch zu bilden und alles im umkreis von 40 km um die kinderübungsuhr einzusaugen