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Samstag, 10. Mai 2014

Putins allerneueste Teufelei: Winkelzug zum Frieden


Ungeachtet des direkten Befehls von Kremlchef Wladimir Putin verschieben die nach Informationen der ARD von ihm selbst in die Ostukraine entsandten Separatisten ihr geplantes Referendum über eine Unabhängigkeit nicht. «Das Referendum findet am 11. Mai statt», sagte Miroslaw Rudenko, einer der Separatistenführer der russischen Agentur Interfax. Diese Entscheidung habe der Volksrat der selbst ernannten «Volksrepublik Donezk» getroffen.

Hat also Putin seine eigene fünfte Kolonne nicht mehr im Griff? Wer beherrscht die Anstifter der Anstifter der Kriegstreiber in der Ostukraine wirklich? Monatelang hatte es vor allem im Westen als ausgemacht gegolten, dass Putin die Ukraine erstens destabilisieren, zweitens spalten und drittens Teile des Landes für sein marodes Imperium annektieren wolle.

Doch der zynische Diktator im Kreml hatte immer wieder falsche Fährten gelegt, zur Deeskalation aufgerufen, Friedensgesprächen zugestimmt und seine Truppen von der Grenze des eigenen Landes zurückgezogen. Zuletzt hatte er am Vortag die «Anhänger einer Föderalisierung» aufgerufen, wie die Spalter und Abspalter in Russland verharmlosend genannt werden, die Volksabstimmung zu verschieben, um die notwendigen Bedingungen für eine Friedenslösung zu schaffen.

Das ganze teuflische Wesen des "Undurchschaubaren" (Der Spiegel) zeigt sich in diesem Stil, mit dem er den an einem Dialog interessierten Westen und dessen Verbündete in Kiew vor sich hertreibt, um die Lage unter dem Mantel der Deeskalation weiter zuzuspitzen. Ein neuer "Winkelzug" sei der vermeintliche Rückzug, analysiert die ARD (Video oben), Putin tue nichts, kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Putin muss die Show-Veranstaltung stoppen", fordert Gunther Krichbaum vom Europaausschuss des Bundestags. Der Russe habe genug Truppen, gehe es nicht anders, müsse er eben in der Ostukraine einmarschieren, um seine außer Rand und Band geratenen Spezialeinheiten wieder auf Linie zu bringen.

Die unter anderem von Walter Steinmeier gewählte ukrainische Führung in Kiew hatte deshalb nur die Wahl, ihre «Anti-Terror-Operation» im Osten des Landes fortzuführen, um Putins Terroristen zurück nach Russland zu treiben. US-Präsident Barack Obama hat Putins raffinierte Strategie der Täuschung inzwischen auf die einzig richtige Art beantwortet: Bei der D-day-Feier werde er Putin nicht treffen.

Teufel Putin: Agenten in Babuschkatarnung

1 Kommentar:

Teja hat gesagt…

Wer lässt eigentlich immer diese ganzen Tussen im TV los, die noch total grün hinter den Ohren sind?

Bazon Brok wird interviewt Eine intellektuelle Oase inmitten der Wüste des hohlen Gelabers übrigens - und man merkt, die Dame versteht kein Wort.