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Freitag, 3. Juli 2015

Profitmaximierung: Flüchtlingselend als Kurzzeitware

Der Fluchtweg übers Mittelmeer soll sicherer werde.
Es war ein Vorschlag, der "Im Namen der Menschlichkeit" gemacht wurde. Heribert Prantl, einer der aufrechtesten Ankläger der europäischen "Notverordnungs-Demokratie" (Prantl), stieg in die Bütt und riss sich das Hemd auf: "Menschen fliehen", argumentierte er, "weil in ihrer Heimat die Hölle los ist. Und statt sie aufzunehmen, schützt Europa zynisch seine Grenzen". Das Mittelmeer wird zumFriedhof, so musste Prantl zum leidenschaftlichen Mahner werden – gegen die Abschottung Europas und für ein radikales Umdenken in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik.

Tore auf für alle, die da mühselig und beladen sind! In den menschenleeren Weiten Mecklenburgs können sie alle als Bauern angesiedelt werden, sie können in den Dörfern Sachsens kleine Unternehmen gründen, in den Wäldern Brandenburgs, durch die mangels Besiedlung schon wieder die Wölfe streichen, die Natur schützen oder gähnend leere Dorfstraßen beleben.

Prantl machte keine Kompromisse. Eine Woche lang tingelte er durch die Talkshows, sein 32-seitiges Heftchen "Im Namen der Menschlichkeit" war das deutsche "Empört euch!", Prantl direkt unterwegs, der deutsche Stéphane Hessel zu werden. Dem greisen Franzosen war es 2011 zur großen Verblüffung der Buchbranche als erstem gelungen, ein käsescheibendünnes Büchlein mit kurzen Propagandasätzen zu Mondpreisen an zehntausende Leser zu verkaufen. "Empört Euch" brachte dem antikapitalistichen Philosophen neun Cent pro Seite. Prantl übertrifft das nun noch - er kassiert zwölf Cent pro Seite seines Hauptwerkes.

Ein Traumergebnis. Gelänge es, richtige Bücher zu diesem Tarif abzusetzen, würde ein durchschnittliches Taschenbuch nicht zehn, sondern fünfzig Euro kosten. Aber das Thema ist es vielen wert, wie Prantls Platzierung auf Rang 62 in der Amazon-Hitliste Bücher- Politik- Geschichte-Gesellschaft zeigt. Prantl Appell ist denn auch nicht verhallt, vielmehr hat die Gemeinschaft endlich angemessene Schlüsse gezogen: Statt tatenlos in internationalen gewässern oder vor der italienischen Küste auf ankommende Schlepperboote zu warten, fahren die Schiffe der europäischen Frontex-Mission den Flüchtenden inzwischen bis in libysche Küstengewässer entgegen, um sie dort abzuholen. Es gelang so seit dem Start von Prantls Initiative, 2.700 Migranten nach Europa zu bringen.

Das ist noch nicht die stabile Fährverbindung nach Afrika, die SPD-Chef Sigmar Gabriel gefordert hatte. Und es ist natürlich weit weg vom Bau der Brücke über die Meerenge zwischen dem tunesischen Kelibia und Mazara del Vallo auf Sizilien, wie ihn Tunesiens Verkehrsminister Ali Boukhara plant. Doch es ist ein erster Fortschritt, gut genug, um Heribert Prantl zufriedenzustellen. Inzwischen ist der leidenschaftliche Wetterer gegen die europäischen Abschottung gehäuft dabei, Traktate gegen eine entmenschte Öffentlichkeit, die anlasslose Vorratsdatenspeicherung und den Kampf gegen den Dschihadismus zu fertigen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

re Prantl / Mecklenburg - warum nicht Alabama - ist auch ne hübsche Gegend .

als gelernter Reichsnährstandsdirektor kenne ich Mecklenburg seit tausenden Jahren - trockene , karge Böden , harte deutsche Arbeit , Kampf gegen die Elemente , Phosphatkrisen , neue Pflanzen ( Sanddorn , deutsche Eichen , Hagebutte ) wollen angepflanzt und gepflegt werden . Marode Häuser , Dachstühle wollen repariert werden ; das kann der Fachneger natürlich auch - klar .

Problem : die Realität . Erfahrungsgemäß schnackselt der Neger , sitzt gerne in der Sonne , lächelt ; nach 9 Monaten bereichern weitere Neger ( und Ziegen ) den Verfügungsraum - macht ja nix - der Neger zieht weiter - nach Polen - es gibt ja keine Grenzen mehr .

man kann es drehen und wenden wie man will : Prantl begreift nicht wie man aus einer armen Scholle ein marktfähiges Produkt rauszieht . Und dann der böse deutsche Winter ; ein großer Korb Holz und ein Bündel Braunkohlebrikett , jeden Tag , ab September , bis April . Der gierige deutsche Dauerbrandofen will gefüttert werden .

Prantl lebt in einer Welt ohne Sachzwang .

oder .... möchte der schlaue Herr Prantl seine Negerarmee zur Landnahme einsetzen ???

neger kommt an - besetzt das Land , reproduziert sich - mehr neger schleichen durchs Dorf , die Restjugend ist begeistert ob der Bereicherung - ein konfliktfreies Zusammenleben , der neger produziert ganz viele Lebensmittel , denn er ist schlau , der neger , viel schlauer als die Leute die seit Jahrhunderten dort leben und dem kargen Boden marktfähige Produkte abtrotzen .

aber : ohne round up , ohne Dünger , ohne Hornmehl , ohne Setzlinge wird das nix - also : ein Mikrokredit muss her - der kommt von der örtlichen EKD - das sozigesteuerte , lokale Wurstblatt bittet um Spenden ( "gemeinsam das Land bewirtschaften ; freiwillige Dienste im Garten des neuen Herrn ) .

Ich wache auf - ein schrecklicher Traum , das Wandlergetriebe heult auf : " ABSITZEN ; auf das erkannte Ziel , Einzelfeuer , Feuer frei ; ich spinge aus dem Führerhaus meines FAUNS , gehe in Deckung ; kurzer Feuerkampf ; wir lassen die PzH2000 von der Ladefläche abrollen , bringen das Gerät in Stellung , eine reibungslos funktionierende , deutsche Ladeautomatik greift die HE Granaten , die Splittermunition ; Zielerfassung ; Feuer frei ; Gruppenfeuer , Feuer frei ; vier Stunden lang beschießen wir den ganz lieben Menschenpark - solange bis endlich Frieden herrscht .

Anonym hat gesagt…

"Schönes Arbeiten hier ! " meint der HG ; Nachschub kommt , Splittermunition für den Menschenpark , hunderte Hartmetallplatten und Stahlkugeln rasen mit 8000 m / Sekunde in den Menschenpark , meine neuartige Laborierung produziert besonders schreckliche Verwundungen .

Die Ladeautomatik verdient meine Aufmerksamkeit ; schöne deutsche Technik - perfekt - effizient - unermüdlich - sie stellt keine Fragen - eine moralfreie Tötungsmaschine . Die Drohne liefert erste Bilder - der Menschenpark ist grau / gräulich , schwarz , hell , irgendwo versucht ein pick-up zu entkommen ; wir feuern weiter ; der HG sitzt im Zelt und guckt Dortmund gegen irgendwas ; 8 Schuss pro Minute ; die Hydraulik meldet sich ; Öl nachfüllen ; weiter geht`s ; der Menschenpark wird mit meiner neuen Splittermunition eingedeckt ; das Viehzeug der ganz lieben Auchmenschen ist dran ; " Fähnrich , Sie lassen weitere 90 Minuten das Ziel beschießen ; rufen Sie den Heli an , der soll neue Munition liefern "

ich werfe einen Blick auf den Rechner des Hauptgefreiten ; Dortmund führt ; es gab Krawalle , der Moderator beklagt menschenverachtende Sprechchöre ; ich ziehe mich in meinen klimatisierten Container zurück ; kurzes Gespräch mit der Dame ; in einem Fenster sehe ich die grauen Bilder der Drohne ; die PzH zerlegt den Menschenpark zuverlässig ; vollautomatisch .

"was macht ihr denn da so ?" will die Dame wissen .

" heute haben wir Brunnen gebaut - und Lebensmittel an die örtliche Bevölkerung verteilt "

kein Wort über den Einsatz .

die Auchmenschenarschgeigen greifen mit AK 47 an , ein Kamerad wurde verwundet - wir vergelten - mein Planquadrat ist menschenfrei , morgen rücken wir vor und kümmern uns um zwei Höhlen , ich habe 80.000 l Sprit bestellt .

20°° ZULU Zeit .

"wie spät ? " fragt der HG

"wann kommt Schampiongslieg ?" will der HG wissen .