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Montag, 12. Oktober 2015

Gabriel: Der Dicke mit der dünnen Haut

Es war ein denkwürdiges Sonntagabend-Gespräch, das das ZDF da ohne Rücksicht auf Glaubwürdigkeitsverluste bei enttäuschten SPD-Wählern ausstrahlte. Sigmar Gabriel im Plauderstündchen mit Bettina Schausten, der zahmsten Katze unterm GEZ-Tisch - und doch gelang es dem brodelnden Volksvulkan der deutschen Sozialdemokratie, seine Ratlosigkeit gleich in Kübeln über der nett nachfragenden Moderatorin auszuschütten.

Für PPQ hat Gebärdendolmetscherin Frauke Hahnwech die Einlassungen des Vize-Kanzlers aus dem Propagandistischen ins Deutsche übersetzt.

Schausten: Herr Gabriel, lassen Sie uns über die Flüchtlingskrise sprechen... welche Rezepte hat die SPD da?

Gabriel: Die CSU treibt die Kanzlerin vor sich her, droht mit Verfassungsklage. Das finde ich unanständig. Weder die CDU noch die CSU hat eine Strategie. Der Streit nützt uns gar nichts.

Schausten: Und was würde die SPD an Vorschlägen unterbreiten?

Gabriel: Wir sind der Meinung, dass es gemeinsame Lösungen geben muss. Es nützt uns nichts, wenn wir sagen, wir können keine Million Flüchtlinge aufnehmen, wenn dann doch eine Million kommt. Das geht nicht, die können wir nicht aufnehmen, nicht jedes Jahr. Die müssen wir integrieren.

Schausten: Lassen Sie mich noch einmal auf die Frage kommen...

Gabriel: ich finde das total merkwürdig. Sie wollen immer auf ihre Frage zurückkommen. Habe ich Antworten? Glauben Sie das? Haben Sie welche? Ich frage Sie doch auch nicht dauern, was Sie machen würden. ich finde, Horst Seehofer muss aufhören, seine populistischen Parolen zu dreschen. Wir haben eine Koalition, die CSU ist Koalitionspartner der CDU. Und Sie fragen mich als Sozialdemokraten, ob ich an der Seite von Frau Merkel stehe!

Schausten: Welche Möglichkeiten sehen Sie denn? Auch in der SPD wird jetzt von Obergrenzen geredet.

Gabriel: Nichts von dem, was Sie sagen, ist wahr! Das ist typisch Lügenpresse. Entschuldigen Sie, wenn ich das in aller Klarheit sage. Ich komme hier zu ihnen, und Sie wollen mich vorführen! Die CSU muss von ihrer populistischen Schiene runter. Das ist erstmal das Wichtigste. Wir geben Frau Merkel, solange sie sozialdemokratische Politik macht, auch Asyl in unserer Partei.

Schausten: Wie wollen Sie denn die Flüchtlingskrise lösen?

Gabriel: Sehen Sie, das ist schon wieder so eine Frage. Das kann nicht hier passieren, da müssen wir in die Herkunftsländer gehen. Wenn das Flüchtlingshilfswerk die Essenrationen kürzen muss, weil das Geld nicht reicht, dann müssen wir da Geld hingeben. Sonst ist doch klar, dass die alle zu uns kommen.

Schausten: Sie wollen also den Zustrom begrenzen?

Gabriel: Sie wollen mich vorführen. Die mediale Welt scheint im Wesentlichen danach zu suchen, welche Probleme man uns bereiten kann. Gar keine, das sage ich Ihnen! Ich bin gewählt, Sie nicht. ich muss mir hier keine inquisitorischen Fragen stellen lassen, das habe ich nicht nötig. Ich weiß gar nicht, wie Sie darauf kommen.

Schausten: Uns interessiert, welche Rezepte die SPD entwickelt hat...

Gabriel: Sehen Sie, das glaube ich Ihnen nicht. Fragen Sie mich doch mal was Schönes, nach meinem Tipp für das Länderspiel oder nach der Familie. Aber nein, Sie fragen nur nach Flüchtlingen, Obergrenzen, der SPD. Ja, wir haben doch auch keine Idee! Wir müssen Bildung machen, Integration, mehr davon.

Schausten: Das sind langfristige Lösungen. Und kurzfristig?

Gabriel: Das ist kurzfristig! Wir brauchen Turbobildung, Turbogeld, Turbointegration. Gleich Geld für die Länder, die am schlimmsten unter den Flüchtlingen leide und so weiter...

Schausten: Löst das die Probleme?

Gabriel: Nun lassen Sie mich doch mal ausreden.

Schausten: Dann haben Sie ein Rezept?

Gabriel: Diese Frage kann Ihnen kein Mensch beantworten. Da hätten Sie nicht mich einladen dürfen.

Schausten: Sie haben also keine Strategie?

Gabriel: Auch das ist falsch. Die CSU hat keine, die CDU hat keine. unsere Strategie ist, darauf hinzuweisen. Wollen wir etwa Soldaten an die Grenze stellen? unsere Grenzen bewachen? Mit aufgepflanztem Bajonett? das kann doch kein Mensch wollen.

Schausten: Vielen Dank, Herr Gabriel.

Gabriel: Gerne, bitte, Frau Schausten.

Schausten: Das Gespräch haben wir am Nachmittag genau so aufgezeichnet.

Kommentare:

wolpertinger hat gesagt…

Schweinchen Dick mal wieder.Für mich der Prototyp eines Schmarotzers,die „Bundesarbeitsministerin“,Gunda Gaukeley(Nahlis),die Arbeit nur vom Hörensagen kennt,bewegt sich auch auf diesem Level.

Gernot hat gesagt…

Ähm, Gundel Gaukelei höchstselbst ist aber irgendwie sexy - und gut angezogen.

wolpertinger hat gesagt…

Gernot,manchmal bin ich etwas schwer von Begriff.Meinst du mit
sexy und gut angezogen das Orginal,sprich die Comicfigur,oder
diese SPD-Tussi?Die Geschmäcker gehen ja manchmal auch auseinander,klarer Fall.Klär mich doch einfach mal auf.Aber nicht,daß du mit dieser,ähem Dame,in näherer Beziehung stehst,und mich demnächst mit Legionen von Anwälten verfolgst.Meine mit Dame nicht die Comicfigur,die ist mir sogar symphtisch,irgendwie.

Die Anmerkung hat gesagt…

Gabriels pampige Art

Weiß jemand die Auflösung der Rätselfrage?

wolperinger hat gesagt…

@ Anmerkung.

@Die Anmerkung
Die Antwort ist wie immer 42.Das ist doch wohl klar,oder?









Die Anmerkung hat gesagt…

Aha, 42 mal. Und wer litt als erster darunter? Seine Lehrerin, die ihn für einen Rüpel hielt, Recht hatte, sich aber nicht durchsetzen konnte?

wolpertinger hat gesagt…

Anmerkung,Per Anhalter durch die Galaxis (Hitchhikers guide thru the Galaxy)gibt es als Buch,aber auch als Verfilmung.Eine
Parodi,Satire.Es gibt im Film eine Scene,in der einem Computer
die Frage „nach dem Sinn des Lebens,dem Universum,und allem “gestellt wird.Raten Sie mal wie nach endlos langen Berechnungen die Antwort lautet.Na, klingelt's?In diesem Sinne war mein ironischer Kommentar gemeint.42,die Lösung aller Probleme,verstehen Sie jetzt?Man braucht um zu diesem
Ergebniss zu kommen natürlich gewaltige Rechnerleistung,auch
ein paar Jahrhunderte an Zeit.Soll ich es nochmal gaaanz langsam erklären?Ich Ich komme bei meinen Berechnugen immer auf 43,23.Liegt also wahrscheinlich an meiner menschlichen Unzulänglichkeit und Fehlbarkeit.
okidoki
ihr Hal 2015