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Mittwoch, 30. November 2016

Hausinterner Islamismus: So sicher ist Deutschland wirklich

Islamisten haben in Deutschland keine Chance - sie werden immer gefasst. Und eine Mütze und einen Schuh verkauft das auch noch.
Ja, er hat sich schamlos eingeschlichen ins Allerheiligste der Hochsicherheitszone Deutschland. Aber! Er kam eben nicht, wie Rechtspopulisten aller Art das nur zu gern gesehen und liebend gern behauptet hätten, als Flüchtling mit dem Zustrom des vergangenen Jahres. Nein, der Islamist, den aufaufmerksame Verfassungsschützer jetzt mitten im Herzen des deutschen Verfassungsschutzes enttarnen konnten, ist nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Spiegel" ein deutscher. Oder aber, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, "ein gebürtiger Spanier, inzwischen mit deutscher Staatsbürgerschaft".

Ein EU-Bürger also, gegen den alle Zäune und Mauern nicht helfen, hat er sich erst einmal radikalisiert und salafisiert. Offene Grenzen im Schengen-Raum, dazu das Verbot der Alterdiskriminierung: Der 51-jährige Neubürger, verheiratet und Vater von vier Kindern, war erst im April beim Bundesamt eingestellt worden, um gewaltbereite Salafisten zu beobachten.

Eine Traumkarriere, die zeigt, dass Deutschland bereit ist, von Integration nicht nur zu reden. Sondern wirklich Angebote zu machen, die Zuwanderer überzeugen.

In diesem Falle aber nicht für lange. Nur sechs Monate nach seiner Einstellung "postete der frisch eingestellte BfV-Mitarbeiter, inzwischen nebenberuflich beschäftigt mit der "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" (SZ), erstmals im Netz islamistische Parolen", unter "falschem Namen" (Spiegel), aber nicht gänzlich unbeachtet. was man so macht, wenn mann "einen Bombenanschlag in der Zentrale des BfV in Köln" (SZ) plant.

Ein Chatpartner, gegenüber dem er "unter verschiedenen Aliassen" (Spiegel) mit seinem Job beim Verfassungsschutz geprahlt und dem er zudem auch noch Dienstgeheimnisse anvertraut haben soll, war allerdings ein Kollege vom gefürchteten deutschen Inlandsgeheimdienst. Schnell klickten die Handschellen, Einsatzpläne auf "Speichermedien" wurden gefunden und der mutmaßliche Islamist gestand, seinen islamistischen Treue-Eid vor zwei Jahren "gegenüber dem salafistischen Prediger Mohamed Mahmoud geleistet" zu haben. Der Terrorist und Verfassungsschützer in spe sprach sein Terroristengelöbnis  Baiʿa (arabisch بيعة) dazu nach übereinstimmenden Berichten eines Rechercheverbundes aus SZ, FR, Taz, Speigel, Stern, SWR, BR und 44 anderen Sendeanstalten in ein - nicht überwachtes - Telefon.

Mohamed Mahmoud hatte damit einmal mehr seine Gefährlichkeit bewiesen. Der Sohn eines Ägypters war 2008 in Österreich zu vier Jahren Haft wegen Vorbereitung eines Anschlag auf die Fußball-Europameisterschaft 2008 verurteilt worden. Nach Verbüßung seiner Strafe zog er nach Deutschland um und später ging er nach Ägypten, um im heiligen Krieg zu kämpfen. Nach einer Festnahme durch türkische Behörden entschlüpfte er seinen Verfolgern aufgrund einer vorübergehenden Freilassung, so dass es ihm offenbar gelang, weitere Gefolgsleute zu rekrutieren.

Doch so sicher ist Deutschland wirklich: Es gelingt den Islamisten zwar, ins Innerste des inneren vorzudringen. Doch überall haben die Sicherheitsbehörden ihre Leute, überall wachen sie treu über den Schlaf der Bürger. Und kann so nun auch einen großen Erfolg vermelden. Es sei dem Verfassungsschutz gelungen, "einen mutmaßlichen Islamisten unter seinen Mitarbeitern zu enttarnen", zitiert der "Spiegel" einen Behördensprecher, dessen Stolz auf den vernichtenden Schlag gegen den hausinternen Islamismus selbst aus diesen wenigen dürren Worten spricht.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Achtung! PPQ-Blogeintrag mit SpOnline-Artikel vertauscht!
Da muss irgendwas schiefgelaufen sein. Jetzt steht die PPQ-Witzverwurstung dieser Angelegenheit bei Spiegel-Online, mitsamt den ganzen grotesk überzeichneten Spitzen. (Telefonischer Religionswechsel, etc.) Keine Ahnung, wie Sie das hinbekommen haben.

ppq hat gesagt…

witzverwurstung? aber hallo. das ist alles immer bierernst.

Anonym hat gesagt…

Karl eduard fragt:

Wie, sollte der gewaltbereite Salafisten innerhalb des Verfassungsschutzes beobachten?

Anonym hat gesagt…

Dann ist die Stelle ja wieder frei. Hier der Ausschreibungstext:

Suchen zuverlässigen Muselmanen, der sich mit Terror auskennt.
Alter und Herkunft spielen keine Rolle, weil wir niemanden diskriminieren dürfen.
Praktische Erfahrungen mit Terror und persönliche Kontakte zu Terrorpredigern erwünscht.
Bitte keine laufenden Ermittlungsverfahren oder Vorstrafen wegen Enthauptungen.

Anonym hat gesagt…

Laut Washington Post war der islamistische Spezialagent außerdem auch noch Darsteller in Schwulenpornos.
https://www.washingtonpost.com/world/europe/arrested-german-spy-was-a-onetime-gay-porn-actor--and-a-secret-islamist/2016/11/30/57c44f1e-e068-4307-8ddf-848fda772306_story.html?utm_term=.f4361b72b1ad
Als Drehbuch total überdreht.