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Dienstag, 6. Juni 2017

Tagesschau-Faktenverhinderer: Ein Bildausschnitt ist keine Propaganda

Früher vermeldete die "Tagesschau" allabendlich Fakten, heute gibt es dafür einen Spezialkanal, der sich darauf spezialisiert hat, Falschmeldungen im Nachhinein als vollkommen korrekt einzustufen. Wie dringend nötig das ist, zeigt ein neuer Fall aus Großbritannien, in dem die Hauptnachrichtensendung des Gebührenfernsehens über eine Demontsration von Moslems Muslimen gegen den Isis-Terror berichtet hatte. Bebildert war der Text mit einem Foto, das sechs Muslime zeigte, die Schilder mit der Aufschrift "#turntolove" und "Isis will lose" hochhalten.

Eng geschnitten, schienen die Dargestellten Teil einer größeren Menge zu sein, die endlich die Forderung des Konzertveranstalters Marek Lieberberg erfüllt, der nach der Unterbrechung seines Rockfestivals "Rock am Ring" kritisiert hatte, er habe "bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden gegen den Terror auf die Straße gehen".

Aber da waren sie nun, einfache Gläubige mit Kopftuch, Imam-Hut, Hipster-Bart und Trainingsjacke, die genug haben von all dem Morden, den immer häufiger werdenden brutalen Billig-Anschlägen mit Messern und Kleinlastern. Das London Fatwa Council hatte die Massen auf die Beine gebracht, eine Gründung von Sheikh Mohammad Yazdani Raza, die sich um muslimische Frauen kümmert, deren Männer gewalttätig werden.

Diese moderaten Muslime standen da nun, doch sie standen im Grunde genommen recht allein, wie auf Bildern zu sehen ist, die ein Twitter-Nutzer namens @markantro von den Dreharbeiten eines CNN-Teams macht, aus dessen Bildmaterial sich die "Tagesschau" bedient hatte. Wo im Online-Auftritt der Nachrichtensendung ein kühner Bildschnitt den Eindruck erweckt, es reiche auch vielen Muslimen jetzt und sie gingen nun zornig, wütend und zugleich erfüllt von reiner Liebe für alle Menschen außer den irregeleiteten Terroristen auf die Straße, zeigt das Making-Of-Material ein verlorenes Grüppchen von kaum zwei Handvoll Männern, Frauen und Kindern, die von Moderatorin Becky Anderson für die Kamera zu einer dichten Gruppe modelliert und anschließend von einem Medientroß abgelichtet werden, das mehr Köpfe zu zählen scheint als die vermeintliche "Demo".

Fake News? Falschnachrichten? Verzerrte Wirklichkeit? Ein Fall für den "Faktenfinder" der "Tagesschau", im eigenen Haus mal so richtig durchzukehren? Zweifel daran, dass das präsentierte Foto (oben) einen ganz anderen Eindruck erwecken muss als es die ungeschönte Originalszene tut, kann es schließlich nicht geben.

Oder eben doch. Die "Tagesschau" beginnt beim Lügensuchen erstmal nicht bei sich selbst, sondern widmet ihre Aufklärungsarbeit ganz den Kollegen von CNN. Sich selbst entschuldigt die ARD-Sendung damit, dass sie das betreffende Foto von der Nachrichtenagentur AP übernommen habe. Die genießt wie alle Agenturen das sogenannte Agenturprivileg: Nachrichten, Filme und Fotos, die von AP, DPA oder AFP an Endverbrauchermedien übermittelt werden, müssen von ihren Abnehmern vor der Weiterverbreitung nicht auf Richtigkeit geprüft werden. was über den sogenannten Ticker kommt, ist amtliche, zu Bildern und Text geronnene Wahrheit, die niemand auf Tragfähigkeit prüft. (Siehe auch: "Zahlreiche Ehec-Tote werden nie mehr gesund").

Es folgt anschließend eine wortreiche Widerlegung von irrelevanten Vorwürfen wie dem, dass es sich bei den Demonstranten um bezahlte Statisten gehandelt habe. Und es fällt kein Wort darüber, dass es die Redaktion der "Tagesschau" war, die durch einen kühnen Schnitt, wie ihn kein anderes Medium wagte, aus einem sichtlich überschaubaren Grüppchen von Demonstranten die erste Reihe einer mutmaßlich machtvollen Demo schnitzte.

Ein Verfahren, mit dem das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Vergangenheit schon schöne Erfahrungen gesammelt hat. Bei der legendären Staatsführerdemo in Paris - damals als Präsidenten, Kanzler und Minister noch gegen den Terror auf die Straße gingen, um ein "Zeichen" zu setzen - sah man auf Bildern vermeintlich, wie die Staatslenker gemeinsam eine große Menschenmenge anführen. In Wirklichkeit marschierten die Staats- und Regierungschefs in einer einsamen, streng bewachten Straße als eigene Gruppe weitab der normalen Demonstraten, umgeben von Securitypersonal und auch nur ein paar Meter weit. dann schnell zurück zu Limousine, den Rest erledigte die "Tagesschau" in gewohnter Zuverlässigkeit.

Irgendwie fühlen sie sich aber wohl doch ertappt: Die überhaupt gar nicht gefakte Bebilderung des Berichtes (oben) war sogar so richtig, dass das Foto inzwischen ausgetauscht wurde. 


Kommentare:

teu hat gesagt…



Gefakter Fake-Vorwurf.
http://www.bildblog.de/90165/gefakter-fake-vorwurf-breiterer-breitbart-gottschalks-scheitern/

very Fake ... hat gesagt…

8-Personen-Moslem-Gruppe.
An multiplen Standorten in London aufgestellt.
Drapiert. Angewiesen. In Szene gesetzt. Fotografiert. Eingepackt.

Britische Journalisten (siehe Katie Hopkins) fragen schon:
"...Wo kann ich die mieten??"

www.thegatewaypundit.com/Video-CNN-creates-FakeNews-stages-Muslim-Protesters-London

Anonym hat gesagt…

Es ist doch völlig Rille, ob die Ziegenwemser dort tatsächlich oder nur scheinbar zur Trauerhuldigung aufmarschiert sein sollten: Das Sichwort ist taqiyya.
Und des grenzdebilen Ismael eklige Cousins können das noch viel besser.

Halbgott in Weiß

Anonym hat gesagt…

alle Freimaurer verhaften

Gernot hat gesagt…

Ob es nun eine echte Demo gab oder nicht, ob die fotografierten Teil dieser Demo waren oder Statisten, Fakt bleibt, dass uns ein gestelltes Bild als Demo-Aufnahme präsentiert wurde.

Ich erinnere an den Bildschnitt des Verletzten bei einer Anti-Trump-Demo in den VSA. Man sah das blutige Gesicht des Verletzten. Was man nicht sah, war das Pro-Trump-T-Hemd darunter, sodass der Eindruck entstand, Trump-Anhänger hätten den armen Demonstranten so zugerichtet. So geht das offenbar allenthalben ... ganz zu schweigen von gefährlichen Reichsbürgern, Polizisten, die suspendiert wurden, "weil sie Reichsbürger sind" (wohl kaum deshalb), nach den Anschlägen ängstlichen Mohammedanern (wovor sollten die Angst haben? Anschläge auf sie gibt es ja kaum.), Menschen die "wegen Pädophilie" bestraft werden, gefährlichen "Waffennarren" (die eben nicht die Amokläufer stellen) oder als Geburtstagsfeier getarnten rechten Konzerten oder als rechtes Konzert getarnten Geburtstagsfeiern oder was auch immer. Man wird regelrecht verscheißert, darf aber natürlich nicht von Lügenmedien sprechen.