Google+ PPQ: Ideen zur Friedensstiftung

Sonntag, 23. August 2009

Ideen zur Friedensstiftung

Help! ? ermutige ? Euro-Politiker,
Sei stets pantheistischer Friedensstifter,
Alleine ? für Menschlichkeit ? wenig ist ? CAN,
In ? WIR ? ist Gottes-Energie ? ewig Zen!

Wir leben nicht in Wölfen-Rudern,
Wir sind ? keine Bush-Ismus-Bruder,
Er brachte ? der Welt ? schwere Bürde,
Nahm uns Freiheit und Menschenwürde!

00

Sieben magere Jahre ? nach jener Zeit!
Was brachte ? für Menschheit ? US-Terrorjagd?
Wir erkennen die Welt nicht mehr wieder,
Vergleiche New York ? Afghanistan-Bilder!

Nachlied MMIX.IX.XI.

Bittet Dalai Lama ? ob er annehme,
Soll Bin Laden treffen ? auf schnellstem Wege,
Setzt euch zusammen ? an einen kleinen Tisch,
Ideen zur Friedensstiftung ? was i stets vermiß!

Von wem anderen als Buda-Bertalan Weisenstein-Neumann konnten uns diese fulminanten Zeilen ins Postfach krachen? Eben, höchstens noch von Rolf Hochhuth.

Kommentare:

VolkerStramm hat gesagt…

Soweit das Plagiat.
Hier die Originale:

LENIN

Er rührte an den Schlaf der Welt
Mit Worten, die Blitze waren.
Sie kamen auf Schienen und Flüssen daher
Durch alle Länder gefahren

Er rührte an den Schlaf der Welt
Mit Worten, die wurden Brot,
Und Lenins Worte wurden Armeen
Gegen die Hungersnot.

Er rührte an den Schlaf der Welt
Mit Worten, die wurden Maschinen,
Wurden Traktoren, wurden Häuser,
Bohrtürme und Minen –

Wurden Elektrizität,
Hämmern in den Betrieben,
Stehen, unauslöschbare Schrift,
In allen Herzen geschrieben.

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An Stalin
Du schützt mit deiner starken Hand
den Garten der Sowjetunion.
Und jedes Unkraut reißt du aus.
Du, Mutter Rußlands größter Sohn,
nimm diesen Strauß.
Nimm diesen Strauß mit Akelei
zum Zeichen für das Friedensband,
das fest sich spannt zur Reichskanzlei.

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(Für Nicht-Ossis:
Der Autor ist Johannes R. Becher)

Friederich hat gesagt…

»Wurden Elektrizität,
Hämmern in den Betrieben …«


Mann, Volker, mußte das sein, jetzt hämmert mir diese Melodie wieder im Hirn herum, das hatte ich die letzten Jahrzehnte erfolgreich verdrängt.

Noch so ein Ding, und ich räche mich mit dem »Lied aus dem fahrenden Zug zu singen«. Aber mit Oktoberclub!

Friederich hat gesagt…

Ach übrigens: Was diese phantastische Lyrik von B.-B. W.-N. angeht, so hat Google in seiner unergründlichen Weisheit beschlossen, auf dessen Seite gleich Werbung für eine psychiatrische Klinik und allerlei Selbsthilfezauber zu machen. Sollte uns das nicht zu denken geben? Oder vielleicht doch?

Anonym hat gesagt…

Ups! Ich hielt das für schlechte Satire.
Der meint es aber vermutlich ernst.
Ist der vielleicht in Halle geboren und aufgewachsen? *gg*