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Sonntag, 10. März 2019

Europa schottet sich ab: Visa light für die Welt


Neugründung überall, Europa first um jeden Preis und dabei langsam die Mauern hochfahren. Nachdem Emmanuel Macron seinen Unwillen bekundet hat, Europa weiter zu einer Macht zweiter Ordnung abrutschen zu sehen, geht das "einzigartige Projekt für Frieden, Wohlstand und Freiheit" (Macron) erste Schritte, sich die ihm zustehende Weltgeltung zurückzuholen. Mittel der Wahl dabei ist strikte Abschottung: Müssen US-Bürger derzeit für Aufenthalte bis zu 90 Tage keine Einreisegenehmigung für EU-Länder beantragen, soll ab 2021 ein neues europäisches Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) als eine Art Visa light dafür sorgen, dass EU-Behörden "vor der Reise eine Überprüfung auf Sicherheits- und Migrationsrisiken" vornehmen können. "Us-citizens-need-visas-to-visit-europe-in-2021/index.html", heißt der Link des inzwischen um diese Information bereinigten CNN-Beitrages nach wie vor.

Offiziell gibt die EU das als Antwort auf neue Herausforderungen aus, die adäquat zum US-System ESTA sei, einem "elektronischen System für die Reisegenehmigung", bei dem EU-Bürger vorab eine Genehmigung zur Einreise in die Vereinigten Staaten beantragen müssen. "Das Ausfüllen des Online-Antrags sollte in mehr als 95 Prozent der Fälle nicht länger als zehn Minuten dauern, wobei die automatische Genehmigung erteilt wird", dementierte die Europäische Kommission eine Behauptung von CNN, nach der die EU eine Visapflicht für US-Bürger einführen werde . Die Genehmigung des ETIAS gelten für "Reisende ohne Visum", koste nur eine Servicegebühr in Höhe von sieben Euro und sei für drei Jahre gültig.

Hintergrund der neuen Hürde für Amerikaner, die Europa besuchen wollen, ist jedoch ein bereits länger schwelender Streit um die Weigerung der USA, EU-Bürger aus Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien und Zypern wie die aller anderen EU-Staaten visafrei einreisen zu lassen, wenn sie ein ESTA-Formular ausfüllen. Die USA verweigern das, weil sie bei den fünf betroffenen Staaten ein erhöhtes Risiko illegaler Migration sehen.

Um Druck auf die USA auszuüben, alle EU-Bürger wie die Bürger eines einzigen Staates zu behandeln, auch wenn der in diesem Fall nur in der Brüsseler Vorstellung existiert, hatte das EU-Parlament bereits vor zwei Jahren die Einführung einer Visa-Pflicht für US-Bürger verlangt. Angesichts des angespannten Verhältnisses zur Schutzmacht aber kam das Parlament in Brüssel später nie mehr auf diesen Wunsch zurück. Stattdessen begann der Aufbau eines sogenannten "Reiseinformations- und Genehmigungssystems" für den Schengenraum, das "zu einer effizienteren Verwaltung der EU-Außengrenzen und zur Verbesserung der inneren Sicherheit beitragen" soll. Ausdrücklich besteht die EU darauf, dass "die ETIAS-Genehmigung kein Visum ist". Ähnlich argumentierte auch die US-Regierung, als sie 2008 ihr "Electronic System for Travel Authorization" einführte.

Ab 2021 müssen Bürger aus insgesamt 60 Ländern eine ETIAS-Genehmigung beantragen, bevor sie in den Schengen-Raum einreisen dürfen. Zu diesen - bisher visafreien - Ländern gehören Brasilien, Kanada, Neuseeland, Singapur und Israel, die EU bezeichnet die Beantragung der Einreisegenehmigung als "Registrierung" und betont, dass eine Genehmigung "automatisch" erfolge. Das Europäische Parlament hatte der Gründung von ETIAS im Sommer 2018 zugestimmt, ohne dass große Zeitungen und Magazine Notiz davon genommen hatten.


Damals versicherte der EU-Kommissar für Migration, Dimitris Avramopoulos, zuletzt erfolglos mit dem Versuch, den Schengen-Staaten die Fortsetzung illegaler Grenzkontrollen zu verbieten, das neue System werde "sicherstellen, dass wir keine Informationslücke mehr bei visafrei Einreisenden haben". Jeder, der ein Migrations- oder Sicherheitsrisiko darstelle, werde künftig identifiziert, bevor er überhaupt die Grenzen der EU erreiche.

Ausgenommen sind davon ab 2012 ausschließlich nur noch Personen, die ohne Dokumente kommen, um Asyl zu beantragen.

1 Kommentar:

Kaum Schotter inne Täsch hat gesagt…

Bürokratische Behördenwasserköpfe produzieren nur eins: immer mehr bürokratische Behördenwasserköpfe, die das selbst gebastelte Schwachmatenchaos verwalten sollen.

Vernünftige oder gar kluge Ideen habe ich aus unseren durch sedierte Dummwähler legitimierten politischen Zentren schon lange nicht mehr gehört, nur grenzdebiles Gestammel von einer Flickschusterei in die nächste totale Hirnbeschneidung. Just fordert SPD-Heil eine Taschengelderhöhung für das nutzlose bis kriminelle Teilhabegesindel, während deutsche Minirentner mit ihrer Grundsicherung alle rasant wachsenden Rechnungen bezahlen sollen.

Wer die Rotsocken-Genossen bzw. diese Scharia-Partei Detschlands immer noch wählt, schaufelt emsig an seinem eigenen Grab. Und es wimmelt in Schland von solchen naiv gläubigen mainstreamhörig selbstmörderischen Illusionsfanatikern. Devot gehorsames Köter- oder besser Pinschervolk, wohin man blickt in der BRDDR unter IM Erika. Nacktaffenhorden, die über das animalische Niveau ihrer drei triebhaft intakten Resthirnzellen für Fressen, Ficken und fernsehen nicht hinauskommen. Wenn so etwas Wahlrecht hat, führt das in genau die pubertär albernen Zustände, die wir in unserer weltoffenen Buntstifte-Anstalt ständig beschwören und darum auch haben.

Kein Tier tappt zweimal in dieselbe Falle, der Micheltrottel jedoch tut es immer wieder und hofft dann jedesmal auf ein anderes, also ungefangenes freies Ergebnis. Welch ein dämlicher Vollpfosten!

Millionen ferngesteuerte Provinz-Piefke-Schlafanzüge auf globaler Klimaschutz- und Weltrettermission. Deutscher Größenwahn par Excellence.