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Samstag, 16. November 2019

Der große Umbau: Im Schweinsgalopp nach Utopia

Vor 2,5 Millionen Jahren hatte Sachsen noch imposante Gletscher. Seitdem hat die Klimaerwärmung vieles kaputtgemacht - aber jetzt steuert die Bundesregierung energisch gegen.
Wie schnell das jetzt alles geht. Deutschland, seit Jahrzehnten ein Land, das sich allenfalls in Zeitlupe bewegt, zeigt plötzlich Anzeichen von Vitalität: Im Wahlkampf noch vollkommen unangekündigt, gelang es den drei Regierungsparteien jetzt binnen weniger Wochen, sogenannte Klimagesetze zu verabschieden, die aus der Wirtschaftsnation im Herzen Europas perspektisch einen ganz anderen Staat machen werden. Deutschland, der Exportweltmeister, verwandelt sich in ein Experimentierfeld für Energieverbote, Lastenfahrradteststrecken und Blütenträume von einem Leben im Einklang mit der Natur, mit den Vögeln, Bienen und Wäldern.

82 Millionen der wohlhabensten Erdbewohner gehen daran, ihre Lebzeit ressourcenlos zu absolvieren. Alles wird nachhaltig werden, grün, bio und regional. Ein Vorhaben, das dem eines Mannes gleich, ein Feld voll frischgefallenem Schnee zwar zu Fuß, aber ohne Fußabdrücke zu überqueren.

Doch weder das Ausmaß der Aufgabe noch die Geschwindigkeit, in der sie angegangen wird, irritiert irgendwo irgendwen. Versprengte Bundestagsabgeordnete verkünden, man müsse die Menschen natürlich "demokratisch mitnehmen" auf diesem Weg in die postindustrielle Gesellschaft, für die eine andere Art Wohlstand gerade erfunden wird. Nachdem die Bundesworthülsenfabrik (BWHF) in Berlin den Begriff "Klimaschutzgesetz" für das neue Steuerpaket durchgesetzt hatte, von dem die Bundesregierung daran geht, die demnächst schwächer ausfallenden Einnahmen aus dem Solidarzuschlag mehr als auszugleichen, lief der Rest wie von selbst: Wie zuletzt 2015, als die Kanzlerin die Grenzen nicht öffnete, wandelt sich Deutschland innerhalb von Stunden.

Ein Wandel binnen Stunden


Mit der neuen Zusatzsteuer auf CO2, die von zehn Euro pro Tonne CO2 startet, sich aber bis 2025 mehr als verdreifachen wird, darf jeder zahlen, der fährt, heizt, kocht, kühlt oder irgendetwas einkauft. Von der Senkung der Umsatzsteuer auf Bahnfahren, gegen die auf die der Billigbusanbieter Flixbus mit Streckenstilllegungen und einer Klage reagieren will, soll die meistenteils ohnehin überforderte Bahn noch mehr Fahrgästen Verspätungen in überfüllten Zügen bieten können. Und Kaufprämie für die Anschaffung von Elektro-Autos verspricht, dem Finanzminister zehn bis 50 Milliarden Mehreinnahmen aus der Umsatzsteuer zu bescheren. Dazu kommen die höhere Ticketsteuer für den Flugverkehr, eine Ölheizungsaustauschpflicht und die Einrichtung eines neuen unabhängigen Expertenrates, der anstelle der s kürzlich still und ohne jede öffentliche Anteilnahme verstorbenen "Nationale Plattform Elektromobilität" (NPE) ökologisch durchregieren soll.

Angefragt für eine Mitarbeit sind Berliner Quellen zufolge neben dem Schauspieler Hannes Jaenicke und dem TV-Moderator Jan Böhmermann auch die beiden berufsjugendlichen Entertainer Siegfried und Klaas, der CDU-Kritiker Rezo, Angela Merkels früherer Klima-Sherpa Hanns Schellnhuber, der TV-Philosoph Richard Precht, der Fernwanderer Hape Kerkeling und die Fridaysforfuture-Chefin Luisa Neubauer. Ihnen obläge in Zukunft die Aufsicht darüber, wie die jährlichen Emissionsdaten des Umweltbundesamtes zu werten sind, wo nachgesteuert und welche Sektoren wegen Nichterreichens der Ziele innerhalb von drei Monaten ein Sofortprogramm vorlegen müssen.

Staatspolitisch ist das "Klimaschutzgesetz" damit jetzt schon nicht mehr nur ein weiteres Meisterwerk an politischer Propaganda, sondern auch die Geburtsurkunde eines völlig neuen Staatswesens. Obwohl das Wort "Klima" im Grundgesetz nicht einmal vorkommt, richtet sich im ehemaligen Land der Dichter, Denker und Ingenieure in Zukunft alles am Klimagedanken aus. Essen und Fahren, Kaufen und Kleiden, Wohnen und Fernsehen, Trinken, Sport und Sex,alles wird sich baldigst darauf prüfen lassen müssen, ob es der Sache gut tut, die über allem steht, seit Politiker den Klimakampf als Leniendo in der Auseinandersetzung um die Migrationsfrage entdeckt haben: Überall, wo "Klima" steht, ist für anderes klein Platz.

250 Millionen Tonnen Beton


Eine einfache Rechnung, zumal die heute Verantwortlichen die Ergebnisse ihrer Entscheidungen kaum noch werden verantworten müssen. In elf Jahren erst wird sich herausgestellt haben, dass der Neubau von 70.000 zusätzlichen Windkraftanlagen nicht etwa CO2 einspart, sondern allein durch die in den Fundamenten verbauten 250 Millionen Tonnen Beton rund 125 Millionen CO2 zusätzlich produzieren. So stehen die Chancen gut, dass trotz der wegweisenden Beschlüsse zur weltweiten Klimarettung alles beim Alten bleibt, wenigstens bilanziell. Niemals ist es Deutschland bisher gelungen irgendein "Klimaziel" zu erreichen. Und das, obwohl Ostdeutschland dem gemeinsamen Klimavaterland mit seinem weitgehenden Verzicht auf industrielle Fertigung einen ordentlichen Startvorteil beschert hatte.

Stattdessen wurden alle Ziele souverän verfehlt, wenigstens aber europaweit, so dass niemand mit dem Finger auf irgendjemanden zeigen kann. Eine typisch europäische Lösung, auf die man sich stillschweigend einigt: Vom "Klimaziel 2020", das zuletzt europaweit mit "verbindlichen Rechtsvorschriften" sicherstellte, "dass die EU ihre Klima- und Energieziele bis 2020 verwirklicht", ist einen Monat vor der Endabrechnung einfach nicht mehr die Rede. Warum auch? Diese Ziele, von den EU-Staats- und -Regierungschefs im Jahr 2007 feierlich festgelegt, als die Zukunft noch weit,weit entfernt lag, waren schließlich Kernbestandteil der "Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum". Die aber hat ihre Internetseite bereits vor geraumer Zeit einfach abgeschaltet.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist einfach ganz große Strategie und die Anwendung historischer Kenntnisse - die Russen brannten Moskau nieder und Napoleon musste sich wieder zurückziehen. Das wendet Angela die Große jetzt mutig auf unsere ganze Gesellschaft an. Da sie als harmoniesüchtige Kanzlerin keine "unschönen" Diskussionen mit "Männergruppen" haben will, macht sie uns alle arm, um dann sagen zu können: Wir haben nichts mehr, ihr müsst wieder abziehen Man muss die Dinge vom Ende her denken.

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen,
liebes Team PPQ wir Menschen wurden doch schon in dieses Chaos hinein geboren, dein Leben ist eine einzige Lüge. Denken und eine Meinung zu haben bedeutet nichts wissen, denn unser wissen ist ein geschultes wissen kein WAHRES WISSEN man hat dich Konditioniert=Dressur. Wir leben in einer Illusion umgeben von einem geistigen Gefängnis. Du musst dich erst mal neu Programmieren sprich neu lernen, sonst bist du verloren und gehst mit ihnen unter.
Unser Gegenspieler sind die Widersacher des Allerhöchsten, sie haben unter Täuschung im Rechtsverkehr, haben Dich die im Verborgenen, Selbsternannten Herren der Welt, zu ihrem Eigentum gemacht. Du bist ihr Sklave, der mit seinem unbegrenzten Wert für alles haftet; die Politiker sind ihre im Dienst stehenden, erfüllenden Marionetten!
Du bist nicht mehr Mann, Weib oder Kind, sondern per Vertrag eine Fiktion=Sache=Person!-Über diese Obligation wirst Du täglich Deiner Rechte, Deiner Ansprüche und Deines Eigentums beraubt!

Wir/Du sind hier auf diesem Planeten Erde in babylonischer Gefangenschaft mit Ihren SCHULD-Geldsystem.Das ist ein Jahrtausend altes Spiel.

Wo sind sie denn hingekommen, die Könige u. Pharaonen? SIE SIND MITTEN UNTER UNS!

Gruß: Gerd aus dem Haus der Stüber in Liebe, Liebe und nochmals Liebe

PS: Liebe kann man nicht befehlen, ebenso wie die Liebe zur WAHRHEIT

Hier meine Daten: Tel 06359949600 o. 017585315 o. E-Mail g.stueber@online.de
Bittet meldet euch

Anonym hat gesagt…

Die unausgesprochene Leitmotiv: diesmal werden wir Stalingrad mit Hurra nehmen...