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Donnerstag, 28. November 2019

Hitze hilft: Klimawandel gegen den Klimawandel


Kommt die Rettung für die deutschen Klimapläne aus dem Wald? Hilft Mutter Natur dort, wo "Mutti Merkel" (SZ) sich nicht mehr zu helfen weiß? Eine Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht wurde, lässt hoffen: Danach führt die erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu schnellerem Baumwachstum in "nordischen" (Studie) Wäldern, die wiederum zu verstärkter Kohlendioxidaufnahme führt. Die Klimakatastrophe, die sich zuletzt in Klimasommern und Klimademonstrationen zeigte, arbeitet sich so selbst entgegen, folgert ein Forscherteam um Yongwen Liu vom Key Laboratory of Alpine Ecology in Peking.

Eine Erkenntnis, die allem widerspricht, was engagierte Untergangspropheten bisher als Erklärungsansatz verbreitet hatten, allerdings gut zu Beobachtungen beim Korallenwachstum passt. Mit etwa 600 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, die seit dem Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert in Form von Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen wurden, hat die Menschheit die Wälder der Erde zusätzlich gedüngt. Ein knappes Drittel dieser Kohlenstoffmenge, zu deren Transport etwa 300 Millionen Güterzüge benötigt würden, wurde von Pflanzen wieder aufgenommen - und zwar, so Yongen Liu, je mehr, desto höher die CO2-Konzentration in der Atmosphäre war, weil Bäume und Sträucher, Gras und Kräuter in einer kohlenstoffreichen Luft besser wachsen.

Aus den Regenwäldern der Erde war dieser Effekt bereits bekannt, auch in den Urwäldern des Holozän war er zu beobachten. Doch wie stark die zusätzliche CO2-Aufnahme ausfällt, schätzte das multinationale Forscherteam erst jetzt ab. Und die Wissenschaftler kamen dabei zum Ergebnis, dass weltweit pro Jahr jeweils etwa 3,5 Gigatonnen Kohlenstoff mehr von Pflanzen gebunden werden, wenn die CO2-Konzentration um 0,1 Promille (100 ppm – parts per million) zunimmt.

Der Fokus lag auf dem Wachstum von Wäldern in der nördlichen Hemisphäre. Die Wissenschaftler zogen für ihre Abschätzung ein Dutzend verschiedener Modellrechnungen für die vergangenen fünf Jahrzehnte und Ergebnisse von sieben Freilandversuchen heran. Bei diesen sogenannten Experimenten werden in einer Art Baumschule Pflanzen in geschlossenen Behältern gezogen, wobei jeweils unterschiedliche CO2-Konzentrationen der Luft hergestellt werden, um das Wachstum unter einer erhöhten CO2-Konzentration bestimmen zu können.

Für die Vergleichsstudie bewerteten und gewichteten die Forscher die teils stark schwankenden Daten aus den Modellen und Freilandversuchen in Abhängigkeit von Versuchsbedingungen und Modellparametern. Ihr Resultat: Allein die großen Wälder auf der Nordhalbkugel – vor allem in Kanada und Russland – könnten bei einem CO2-Anstieg um 0,1 Promille etwa 0,64 Gigatonnen mehr Kohlenstoff pro Jahr speichern. Extrapoliert auf die Wälder weltweit erhöht sich dieser Wert auf 3,5 Gigatonnen - das wäre etwa ein Zehntel des gesamten C=2-Ausstoßes der menschlichen Zivilisation, der im letzten Jahrzehnt bei etwa 35 Gigatonnen jährlich lag.

Bisherige Klimamodelle berücksichtigen diesen Rückkopplungseffekt nicht, allerdings ist auch noch nicht klar, inwieweit die Erwärmung der Atmosphäre andere Faktoren für das Pflanzenwachstum beeinflusst: Höhere Temperaturen können schnelleres oder langsameres Wachstum bedeuten, mehr oder weniger Niederschläge ebenso.

Aufgrund dieser vielfältigen Unklarheiten, die Teile der Bevölkerung im Klimakampf verunsichern könnten, haben deutsche Leitmedien kollektiv beschlossen, auf die Erwähnung oder irritierende Erklärungen zum Thema zu verzichten.


1 Kommentar:

Jodel hat gesagt…

Gott sei Dank sind sich unsere Medien ihrer Verantwortung bewusst und vermeiden jegliche Berichterstattung über solche Klimahetze. Nicht das unsere Bürger noch auf die schädliche Idee kommen, das die neue CO²-Steuer für alles mögliche gut ist, nur nicht für das Klima. Man stelle sich diese Unsicherheit in der Bevölkerung vor. Nicht auszudenken.

Zum Glück wird bei uns mit der Meinungsfreiheit sehr verantwortungsvoll umgegangen.
Für die Entlastung beim Porto und die Werbeanzeigen der staatlichen Stellen sind diese Pharisäer bei der Presse bereit uns alle an den Leviathan zu verfüttern. Man könnte es Judaslohn nennen, wenn dies nicht inzwischen auch Autobahn wäre.
Vorwärts zur Klimadiktatur immer, Rückwärts zur Freiheit nimmer.