Manchmal ist es aber doch auch der "Spiegel": Auf einen "Aufbrauch" haben Müntefering und Steinmeier die deutsche Sozialdemokratie dem Magazin zufolge eingeschworen. Was aufgebraucht werden soll, wird wie immer nach der Wahl bekanntgegeben.
Samstag, 18. Oktober 2008
Kindermund tut Wahrheit kund
Manchmal ist es aber doch auch der "Spiegel": Auf einen "Aufbrauch" haben Müntefering und Steinmeier die deutsche Sozialdemokratie dem Magazin zufolge eingeschworen. Was aufgebraucht werden soll, wird wie immer nach der Wahl bekanntgegeben.
Freitag, 17. Oktober 2008
Flachbildschirme kontra Klimakatastrophe
Noch nicht entschieden ist, ob die Bundesregierung Bedürftigen auch kostenlosen Ersatz für die oft noch gefahrenen spritfressenden Automodelle aus den 90er Jahren anbieten wird.
Durchblick
der gründer der international flat earth society, samuel shenton, kommentierte die aus dem weltall aufgenommenen fotos der kugelförmigen erde mit einem denkwürdigen satz: "es ist leicht zu sehen, wie eine solche fotografie das ungeschulte auge täuschen kann."
Angst vor Veränderung
ungeahnte konsequenzen haben die temperaturabweichungen in arktis auch für die fauna. die wissenschaftler haben erstaunliches und beängstigendes herausgefunden. die rentierherden werden kleiner, während die zahl der gänse zunimmt. über viele walross-kolonien weiß man nix, während die bestände einiger walarten ab-, die anderer walarten aber zunehmen. sorgen macht man sich auch um die eisbären - die gründe dafür werden nachgeliefert. alles in allem: die fauna der arktis bleibt nicht so, wie sie ist. sie ändert sich sogar! wo doch die tiere im ewigen eis bekanntermaßen friedlich-schiedlich beschlossen hatten, einfach so weiterzuleben, wie sie es seit noahs arche getan hatten ...
Heiße News vom Pol
Der jährliche Bericht der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA gibt Rätsel auf: Die Temperaturen in der Arktis liegen um fünf Grad über dem langjährigen Durchschnitt, schreibt die Klimazeitung "Der Spiegel" unter Berufung auf immerhin "46 Wissenschaftler aus zehn Ländern". Soviele Zahlen, und eine fehlt: Wo liegt eigentlich die langjährige Durchschnittstemperatur?Eine Grafik, die die 46 Wissenschaftler aus zehn Ländern ihrem Bericht beigefügt haben, zeigt eine Temperaturkurve, die genau von minus 1,5 Grad Celsius bis + 2 Grad Celsius reicht. Der langjährige Durchschnittswert seit Beginn der Grafik um 1910 liegt danach bei ungefähr 0,5 Grad, die Spitze heute bei etwa 2 Grad. Nach Adam Riese sind das anderthalb Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Woher die fünf Grad kommen, die es derzeit wärmer ist, wird eine neue Kommission noch ermitteln müssen, der dann vielleicht zur Abwechslung zehn Wissenschaftler aus 46 Ländern angehören sollten.
Kühlschrankprämie gegen Arktisschmelze
Bei einem Gesamtvolumen von rund drei Millionen Kubikkilometern ging die Gesamteisfläche der Aktis damit schlagartig um 0,0033 Prozent zurück. Zum Vergleich: ein Mensch mit 75 Kilo Kilo Gewicht, dem ein Haar vom Kopf fällt, verliert dabei durchschnittlich 0,0062 Prozent seiner Körpermasse - also etwa das Zweihundertfache des Eisverlustes der Arktis. Ginge die Eisschmelze im Norden in derselben Geschwindigkeit weiter, wäre die Arktis schon in 30.000 Jahren komplett eisfrei.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, als Eisbärenpate selbst Betroffener des Klimawandeln, hat dennoch umgehend auf die neuen Hiobsbotschaften aus dem Norden reagiert. Mit Fördermitteln will er die deutschen Haushalte bei der Anschaffung von Kühlschränken unterstützen. Vater Staat würde jedem 150 Euro spendieren, so Gabriel. Ziel ist es, durch die zusätzliche Kühlkraft eine weitere Aufheizung der Aktis und ein Abschmelzen von weiteren Eisflächen zu verhinden.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
So, dann wollen wir mal
Das Stück spielt im Tollhaus, aber der Hauptdarsteller läuft zu großer Form auf. Peter Sodann, DDR-Nostalgiker und Vollzeitkabarettist, hat das Reformprogramm öffentlich gemacht, mit dem er nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten die Kluft zwischen arm und reich schließen und Deutschland zu einem Land voller Gerechtigkeit machen will. Zuerst müsse die Nationalhymne durch Brechts Kinderlied ersetzte werden, teilte Sodann mit. Brecht habe dem diktatorischen DDR-Regime jahrelang treu gedient und mit seinem Namen für eine Freiheit der Kunst im Kommunismus gebürgt, die es nie gab.
Wichtig sei ihm auch die Mitteilung an die Menschen draußen im Lande, dass er, wäre er noch Tatort-Kommissar oder schon Bundespräsident, den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, verhaften würde. Sodann, der anderthalb Jahrzehnte aller paar Sonntage einen Polizisten spielte und deshalb bis heute glaubt, er sei einer, zeigt der Bevölkerung damit ganz souverän, auf welcher Seite er steht: Die des Rechtsstaates ist es nicht, denn in dem gibt es einen Unterschied zwischen Verhaftung und Festnahme, von dem der künftige Bundespräsident noch nie gehört zu haben scheint .
Wichtig sei ihm auch die Mitteilung an die Menschen draußen im Lande, dass er, wäre er noch Tatort-Kommissar oder schon Bundespräsident, den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, verhaften würde. Sodann, der anderthalb Jahrzehnte aller paar Sonntage einen Polizisten spielte und deshalb bis heute glaubt, er sei einer, zeigt der Bevölkerung damit ganz souverän, auf welcher Seite er steht: Die des Rechtsstaates ist es nicht, denn in dem gibt es einen Unterschied zwischen Verhaftung und Festnahme, von dem der künftige Bundespräsident noch nie gehört zu haben scheint .
Klassik für die Straße der Gewalt
Im Kampf gegen das Böse ist das Gute und Schöne noch immer die schärfste Waffe. Um rechtem Gedankengut im Osten Deutschlands den lange überfälligen Garaus zu machen, setzt Sachsen-Anhalt deshalb jetzt auf klassische Klänge: Eine Konzertreihe namens „Klassik für Toleranz“ soll, so heißt es in der Staatskanzlei, "im Rahmen der Demokratieoffensive „Hingucken/Einmischen“ verirrte Skinheads, Nazi-Hooligans und "längst die in Mitte der Gesellschaft vorgedrungenen" (Claudia Roth) Nazis in Nadelstreifen von ihrem grundgesetzwidrigen Tun abbringen. Der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Rainer Robra, macht den Schirmherrn der Konzerte, die entlang der sogenannten "Straße der Gewalt" von Köthen, Magdeburg und Halberstadt stattfinden werden. Vom Erfolg ist der nebenberuflich als Chef der freien Straffälligenhilfe Sachsen-Anhalts engagierte Christdemokrat überzeugt, darüber hinaus wünsche er sich, sagte Robra in Richtung der gefürchteten freien Kameradschaften, "dass die Konzerte über den künstlerischen Genuss hinaus dazu anregen, sich mit im Nationalsozialismus verfemten Künstlern zu beschäftigen, sich bewusst zu machen, wohin Rassenwahn und Intoleranz führen und über die Stärkung unserer Demokratie heute nachzudenken.“
Die Konzerte werden bestritten von dem renommierten französischen Ensemble „Verstummte Stimmen“, das seit 2003 Werke von im Nationalsozialismus verfolgten und umgekommenen Komponisten zu Gehör bringt. Zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2008 veranstaltet es eine Konzertreise durch Europa, vor allem um junge Leute zu sensibilisieren. Mit dem Kampf gegen rechts schlägt Sachsen-Anhalt si zur Freude von Robra zwei Fliegen: „Damit werden unsere guten Beziehungen zu Frankreich einmal mehr unterstrichen.“ Kommende Projekte bei "Hingucken/Einmischen" sind dann "Klezmer für Skins" mit Itzhak Perlman, "Country agains Rasism" mit Catch Boulder und seiner Band und als finale Dröhnung dann "Marschmusik für Multikulti" mit dem Zentralen Polizeiorchester.
Die Konzerte werden bestritten von dem renommierten französischen Ensemble „Verstummte Stimmen“, das seit 2003 Werke von im Nationalsozialismus verfolgten und umgekommenen Komponisten zu Gehör bringt. Zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2008 veranstaltet es eine Konzertreise durch Europa, vor allem um junge Leute zu sensibilisieren. Mit dem Kampf gegen rechts schlägt Sachsen-Anhalt si zur Freude von Robra zwei Fliegen: „Damit werden unsere guten Beziehungen zu Frankreich einmal mehr unterstrichen.“ Kommende Projekte bei "Hingucken/Einmischen" sind dann "Klezmer für Skins" mit Itzhak Perlman, "Country agains Rasism" mit Catch Boulder und seiner Band und als finale Dröhnung dann "Marschmusik für Multikulti" mit dem Zentralen Polizeiorchester.
Kachelmann is gone
war der hallesche kachelmann ein burgstudent, den es nach abschluss der ausbildung in die weite welt verschlagen hat? hat er einfach keine lust mehr, weil sich außer ppq kaum jemand um die putzigen kunstwerke kümmerte? wie auch immer: die zahl nahm in letzter zeit erst kontinuierlich ab, dann gab es gar keine neuen kacheln mehr. bis zum beweis des gegenteils betrachten wir obige holzkachel, ein besonders seltenes exmplar, als schlussstein zu einer glücklichen kleinen initiative, wie sie halle häufiger bräuchte.
Alles muss raus
Richtig in Gang kommt das Geschäft allerdings erst jetzt: Ein arabischer Fonds kaufte die AMD-Chipfabriken in Dresden, ein Fonds aus Katar steigt bei der Schweizer Großbank Credit Suisse ein. Bei deren Konkurrenten UBS hat der Staatsfonds Singapurs in den vergangenen Monaten sieben Milliarden Euro investiert, derselbe Fonds ist mit 4,7 Milliarden Euro bei der amerikanischen Citigroup eingestiegen. Kuwaits Staatsfonds hat 4,4 Milliarden Euro in die US-Bank Merrill Lynch gesteckt und beim Börsengang von Visa 566 Millionen investiert. Katar wiederum hält inzwischen 20 Prozent an der Londoner Börse und zehn Prozent an der skandinavischen Börse OMX. Der saudiarabische Staatsfonds übernahm währenddessen die Kontrolle über den US-Kunststoffhersteller General Plastics. Die Kuwait Investment Authority ist mit knapp acht Prozent an Daimler beteiligt,
Fonds wie die Abu Dhabi Investment Authority, der Norwegian Government Pension Fund Global und die Anlagefirmen von Staaten wie Russland, Australien, Kanada oder "Exoten" wie Irland, Malaysia oder Neuseeland verfügen über Geldmittel in Höhe von rund zwei Billionen Euro - damit könnten sie die 30 größten deutschen Firmen etwa sechsmal komplett kaufen. Um das zu verhindern, hatte die stets weitsichtig agierende deutsche Bundesregierung angekündigt, Außenwirtschaftsgesetz zu ändern, um ausländische Investitionen in Deutschland kontrollieren und gegebenenfalls verbieten zu können.
Eine neue Lüge ist wie ein neues Leben
BERLIN. Bafin-Chef Jochen Sanio hat in einer Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses zum Rettungspaket der Bundesregierung zugegeben, dass seine Aufsichtsbehörde im Februar eine Sonderprüfung von HRE und Depfa gestartet habe, erfuhr das Handelsblatt aus Teilnehmerkreisen. Finanzminister Steinbrück hatte bisher behauptet, dass eine solche Prüfung nicht möglich sei, weil die Bafin in Irland nicht tätig werden könne.
Bafin-Chefs Sanio erklärte, dass man die irischen Behörden um eine Genehmigung gebeten und die Bundesbank mit der Sonderprüfung beauftragt habe. Die Bafin hat nach den Worten Sanios dem Management der HRE im Juli den Abschlussbericht vorgestellt und es aufgefordert, die Prozesse entsprechend zu ändern. Am 7. August habe die Bafin das Bundesfinanzministerium über die Ergebnisse unterrichtet. Erst kürzlich musste der Immobilienfinanzierer HRE wegen Fehlspekulationen seiner irischen Tochter Depfa vom Bund und anderen Banken mit 50 Mrd. Euro gestützt werden, um einen Zusammenbruch zu vermeiden.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Putsch ohne Bekanntgabe
Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder und noch seltener bekommt der Wahlbürger auf seine vierte Nachfragemail an die Parteizentrale der SPD auch eine Antwort. Vier Wochen und sechs Tage nur nach unserer ersten Anfrage bei der "Arbeiterpartei" (Willy Brandt), warum Walter Steinmeier den Rücktritt von Kurt Beck per Email bereits an Vertraute weitermeldete, als Beck selbst noch nicht wusste, dass er zurücktreten würde, dankt uns Gina Marx jetzt "stellvertretend für Deine Mail an den SPD-Parteivorstand". Dann sendet sie, die uns in alter Klassenverbundenheit natürlich dutzt, uns "einen Link, unter welchem Du die Erklärung von Kurt Beck zu seinem Rücktritt nachlesen kannst".
Siedend heißes, exklusives Material, an das sonst keiner rankam in den letzten vier Wochen, ja, das ist Kurt Becks Erklärung, die nach Meinung von Gina Marx (die heißt wirklich so)"auch deutlich" mache, "warum die Bekanntgabe seines Rücktritts nicht sofort erfolgte bzw. schon vor Bekanntgabe feststand!" Ja, was nun? Nicht sofort erfolgte? Schon vor Bekanntgabe feststand? Schon vor Bekanntgabe feststand! Ist Kurt Beck tatsächlich vor der Bekanntgabe seines Rücktrittes zurückgetreten? Nicht wegen der Bekanngabe? Die Frage war doch, weshalb Steinmeier den Rücktritt seines Vorsitzenden per Email verkünden konnte, ehe Beck selbst Steinmeier darüber informiert hatte!
Die diesbezügliche E-Mail von Walter Steinmeier, schreibt uns Gina Marx, "ist mir nicht bekannt." Etlichen anderen im Willy-Brandt-Haus schon, schließlich wurde unsere Mail ausweislich unserer hochmodernen Leseverfolgung- und -kontrolle via BS im Brandt-Haus bis heute sagenhafte 145-mal gelesen. Die Mail hingegen, die Gina Marx jetzt wahrscheinlich nur beantwortet hat, weil wir gedroht hatten, die SPD künftig nicht mehr wählen zu wollen, wenn wir keine Antwort bekämen, lasen zwischen gestern und heute nur 22 SPD-Mitarbeiter.
Siedend heißes, exklusives Material, an das sonst keiner rankam in den letzten vier Wochen, ja, das ist Kurt Becks Erklärung, die nach Meinung von Gina Marx (die heißt wirklich so)"auch deutlich" mache, "warum die Bekanntgabe seines Rücktritts nicht sofort erfolgte bzw. schon vor Bekanntgabe feststand!" Ja, was nun? Nicht sofort erfolgte? Schon vor Bekanntgabe feststand? Schon vor Bekanntgabe feststand! Ist Kurt Beck tatsächlich vor der Bekanntgabe seines Rücktrittes zurückgetreten? Nicht wegen der Bekanngabe? Die Frage war doch, weshalb Steinmeier den Rücktritt seines Vorsitzenden per Email verkünden konnte, ehe Beck selbst Steinmeier darüber informiert hatte!
Die diesbezügliche E-Mail von Walter Steinmeier, schreibt uns Gina Marx, "ist mir nicht bekannt." Etlichen anderen im Willy-Brandt-Haus schon, schließlich wurde unsere Mail ausweislich unserer hochmodernen Leseverfolgung- und -kontrolle via BS im Brandt-Haus bis heute sagenhafte 145-mal gelesen. Die Mail hingegen, die Gina Marx jetzt wahrscheinlich nur beantwortet hat, weil wir gedroht hatten, die SPD künftig nicht mehr wählen zu wollen, wenn wir keine Antwort bekämen, lasen zwischen gestern und heute nur 22 SPD-Mitarbeiter.
Wer hats gesagt
Und zwar heute? Im Bundestag? Während der Debatte um das Finanzmarkt- und Weltrettungsgesetz?
"Das sind die Forderungen meiner Regierung."
"Das sind die Forderungen meiner Regierung."
Wer viel fragt bleibt dumm
Schon am 24. September weiß es die "Welt", die es vom Fernsehsender ABC hat: "Barack Obama hat seinen Vorsprung auf John McCain weiter ausgebaut". Knapp sechs Wochen vor der Wahl liege der Demokrat neun Punkte vor dem Republikaner. Am 4.Oktober meldet es dann auch AP: "Barack Obama hat aufgrund der Finanzkrise seinen Vorsprung auf die Republikaner ausbauen können". Zahlen sind Schall und Rauch und deshalb in der Meldung nicht enthalten. Aber am 8. Oktober liefert dpa sie nach: Obama baue seinen Vorsprung aus. "53 Prozent der amerikanischen Wähler", meldet die Agentur, "würden für Obama stimmen, 45 Prozent für McCain." Am 13.10. setzt sich der Trend laut dpa fort: "Unterdessen baut der demokratische Kandidat für das Präsidentenamt der USA, Barack Obama, den Vorsprung vor seinem republikanischen Kontrahenten John McCain auf sechs Punkte aus". Sechs Punkte? Waren es nicht eben noch acht? Oder gar neun? Nun, jetzt jedenfalls, 23 Tage vor der Wahl, liegt Obama mit 49 Prozent vor McCain mit 43 Prozent.
Aber das ist natürlich noch nicht das Ende des Ausbaus. Am 15.10. ist dpa zur Stelle, um wie immer zu melden: "Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama baut seinen Vorsprung weiter ausbauen". Derzeit liege er bei 50 Prozent der Wählerstimmen, John McCain nur bei 41.
Aber ehe da einer nachrechnet: Schon ist die nächste Ausbau-Meldung da. CBS News und die «New York Times», meldet dpa, hätten herausgefunden, dass Obama gleichzeitig auch bei 53 Prozent, McCain aber nur bei 39 Prozent liege. Oder aber, das hat eine parallel durchgeführte Reuters-Umfrage ergeben, Obama bei 48 Prozent, McCain bei 44.
Neue Weltschachverfassung
Nach der neuen Finanzmarktverfassung, die Angela Merkel kurz nach erfolgreicher Einführung eines neue Klimaverfassung ausgerufen hat, schließt sich der Weltschachverband an. Eine neue Weltschachverfassung soll Diskriminierung künftig verhindern und der Popularität des Spieles einen Schub geben fördern.
Wer hat es gesagt?
wer hat sich so grundlegend wie luzide zur marktwirtschaft geäußert?
"Dass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform."
"Und der vorherrschende Glaube an »soziale Gerechtigkeit« ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation."
"Dass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform."
"Und der vorherrschende Glaube an »soziale Gerechtigkeit« ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation."
Beraten und verkauft
Weiter rundherum fröhliches Ankämpfen gegen die Folgen der Krise, die alle politischen Parteien jenseits der Linken um die Wählergunst zittern lässt. Während die EU-Kommission beschlossen hat, die Höchstlautstärke von MP3-Playern künftig regierungsamtlich regulieren zu wollen, möchten die Grünen einen jährlichen Pflicht-Finanzcheck für alle Bürger einführen.
Bezahlen soll die unparteiische Beratung zu Versicherungen und Anlagen die traditionelle Finanzbranche, durchgeführt werden soll sie von den gemeinnützigen Verbraucherzentralen. “Wir fordern die Vergabe eines Gutscheins für alle Bürgerinnen und Bürger für einen finanziellen Vorsorge-Check bei einer unabhängigen Beratungseinrichtung" , beschloss die Öko-Partei.
Nachdem die Grünen zuvor im Chor mit CDU und SPD gefordert hatten, alle Institutionen, die zu Anlagenfragen Beratungsleistungen erbrächten, müssten im Falle von Falschberatungen bis zum letzten Cent viel härter haften als bisher, gibt das Depotinhabern ein ganz neues Sicherheitsgefühl. Bezogen auf die Verbraucherzentralen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, hieße das ja dann wohl, dass der Staat für alle dort erteilten falschen Tipps einstünde. Wer künftig vom Walkman-Hören taub wird, muss das nicht mehr seiner eigenen Dummheit zuschreiben, sondern kann sich mit seiner Schadenersatzklage direkt an die Europäische Union wenden.
Bezahlen soll die unparteiische Beratung zu Versicherungen und Anlagen die traditionelle Finanzbranche, durchgeführt werden soll sie von den gemeinnützigen Verbraucherzentralen. “Wir fordern die Vergabe eines Gutscheins für alle Bürgerinnen und Bürger für einen finanziellen Vorsorge-Check bei einer unabhängigen Beratungseinrichtung" , beschloss die Öko-Partei.
Nachdem die Grünen zuvor im Chor mit CDU und SPD gefordert hatten, alle Institutionen, die zu Anlagenfragen Beratungsleistungen erbrächten, müssten im Falle von Falschberatungen bis zum letzten Cent viel härter haften als bisher, gibt das Depotinhabern ein ganz neues Sicherheitsgefühl. Bezogen auf die Verbraucherzentralen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, hieße das ja dann wohl, dass der Staat für alle dort erteilten falschen Tipps einstünde. Wer künftig vom Walkman-Hören taub wird, muss das nicht mehr seiner eigenen Dummheit zuschreiben, sondern kann sich mit seiner Schadenersatzklage direkt an die Europäische Union wenden.
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