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Montag, 10. Februar 2014

Strafanzeige wegen Affensex

Kaum hatte die Spendensammelorganisation Strafanzeige gegen den Leipziger Zoo wegen des Verdachtes des sexuellen Missbrauchs eines jungen Schimpansen durch eine attraktive Zoo-Mitarbeiterin erstattet, verschwand die dazu veröffentlichte Pressemeldung der Public-Relations-Agentur Ick-PR auch schon wieder von der Internetseite der Tierschutzorganisation. Peta, erfahren im bedingungslosen Kampf für öffentliche Aufmerksamkeit, hatte kalte Füße bekommen.

Doch zu spät: Jetzt reagierte Leipzigs Zoochef Jörg Junhold mit einer Strafanzeige gegen die für ihre kompromisslosen Euthanasieprogramme für streunende Hunde und Katzen bekannte Tierrechtsorganisation. „Die von erhobenen Vorwürfe sind vollkommen gegenstandslos und entbehren jeglicher Grundlage“, so der Direktor. Weder gebe es einen Affe namens Alex in seinem Zoo gekommen, noch beschäftige der Tierpark eine Mitarbeiterin namens Lena, noch hätten Tierpfleger direkten Kontakt zu den im Pongoland lebenden Menschenaffen. „Peta hat zu keinem Zeitpunkt ihrer Recherche beim Zoo Leipzig nachgefragt, sondern ihre Vermutung sofort öffentlich gemacht und damit eine Falschmeldung billigend in Kauf genommen“, kritisierte Junhold.

Die Marketingexpertin Anneli Ick, die für Peta öffentlich gegen den Leipziger Zoo vorgegangen war, drohen nun wegen ihrer sexuellen Affen-Phantasien rechtliche Konsequenzen. Wegen falscher Verdächtigung nach Paragraph 164 des StGB droht der attraktiven Tierschützerin nun eine Haftstrafe bis zum fünf Jahren. Der Voirwurf, es sei im Zoo Leipzig zu verbotenen Gedanken zum Thema sex mit affen gekommen, scheint mittlerweile aus der Welt:
Im Onlineforum Beichthaus.com ist inzwischen ein Geständnis aufgetaucht, wonach die Anruferin bei Domian, die die bizarre Geschichte ins Rollen brachte, in Wirklichkeit eine Ausbildung zur Synchronsprecherin macht. Mit dem Telefonat habe sie beweisen wollen, sich so beherrschen zu können, dass sie bei dem gefälschten Bekenntnis nicht lachen müsse.

Kommentare:

derherold hat gesagt…

Ich finde es gut - auch es wenn mich ein Stück weit betroffen macht - daß *ppq* mir die Möglichkeit zu einem öffentlichen statement gibt.

Ich bin der Vorsitzende des Vereins "Rosental gegen Schimpansen-Mißbrauch" und ich bin der Meinung, daß die Öffentlichkeit viel besser informiert werden müßte, um sich zu engagieren !

Anonym hat gesagt…

Aber man kennt doch unsere PappenheimerInnen. - Jeder noch so "affige(!)" Vorfall, selbst wenn nur erfunden, macht doch hierzulande Schule. -

Also heisser Tipp an alle Singles, die an Karneval dezidierte Abschlepp-Absichten haben:
Legt euch ein Affenkostüm zu. - Die Damenwelt wird da geradezu dahinschmelzen !

:-) :-) :-) :-)

Cordt hat gesagt…

Was heißt hier Kostüm? Mein Körperhaar ist ausreichend animalisch.

Die Mitarbeiter der PR-Agentur sind übrigens tatsächlich unter *****@pr-ick.de zu erreichen.

Thomas hat gesagt…

@Cordt: Nomen est omen. :-):-):-)

ppq. so hat gesagt…

es wäre interessant zu wissen, was die dafür kassieren, dass sie peta platzieren. und wer veranlasst hat, dass die pressemitteilung zum affen-case binnen weniger stunden wieder verschwand. nun steht ja die pr-tante da, als sei das ihr ding gewesen

Volker hat gesagt…

Es wäre auch interessant zu wissen, inwieweit und warum der Fiskus die Peta-Bocksprünge durchgehen lässt.
Die Gemeinnützigkeit gilt eigentlich nur für einen einigermaßen definierten Leistungsumfang.
Solche Mätzchen gehören nicht dazu, warum soll der Steuerzahler das finanzieren?

Volker hat gesagt…

Aber niedlich ist die junge Praline.

Anonym hat gesagt…

@Thomas: Ein schönes Beispiel für ein four letter word mit fünf Buchstaben.
@Volker: Och, a l l e s , was die Lebensqualität des profanum vulgus mindert, ist jenen hochwillkommen. Friß deine Knackwurst, Sklav', und schweig - das war einmal. Friß deinen Maniokbrei usw., wird die Devise sein.
-Hildesvin-

Anonym hat gesagt…

>Solche Mätzchen gehören nicht dazu,
>warum soll der Steuerzahler das
>finanzieren?

Diese Frage hat man auch bezüglich Greenpeace schon öfter gestellt.

Gernot hat gesagt…

Also, irgendjemanden wird man doch bestrafen können, schließlich ist der Strafanspruch des Staates ein hohes zivilisatorische Gut.
Bestraft man eben wegen "Falscher Verdächtigung"
gegen UNBEKANNT
und wegen eines "Wahndeliktes" (also der VERMUTETEN Strafbarkeit von Fantasien).
Es wird schon irgendwie gehen.

Vielleicht kommt noch einer auf die Idee, die armen geschädigten Affen vorsorglich zu "euthanasieren", damit sie nicht länger unter Erektionen und Ejakulationen leiden müssen. So etwas ist in ernsthafteren Fällen wirklich schon geschehen.