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Freitag, 31. Oktober 2014

Auferstehung der Einheitsgewerkschaft

Achtzig Jahre nach Einführung der deutschen Einheitsgewerkschaft durch das wegweisende Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit hat Bundesarbeitsminsiterin Andrea Nahles erste Schritte eingeleitet, um die nach Kriegsende eingerissene Zersplitterung der Organisationen der deutschen Arbeiter und Angestellten zu beenden. Mit einem Gesetz zur Tarifeinheit will die Sozialdemokratin,  die als Mutter des Konzepts der "guten Gesellschaft" bekannt wurde, eine Rückkehr zur gleichschalteten Einheitsorganisation aller Werktätigen. Quertreiber aus einzelnen Gewerkschaften, die immer wieder mit Streiks und Arbeitsniederlegungen für viel Ärgen sorgen, wären dann kaltgestellt.


Das wiederaufgelegte Gesetz zielt im ersten Schritt auf unbeliebte Gewerkschaften wie die der Lokführer und Piloten, denen es immer wieder gelingt, den Verkehr im Land weitgehend lahmzulegen. Nahles Konzept zur Tarifeinheit soll die heimische Wirtschaft im Leistungskampf der deutschen Betriebe mit der internationalen Konkurrenz stärken und Tarifkollisionen wie etwa bei der Bahn einschränken.

Gewerkschaften, die im Tarifkampf in denselben Bwetrieben antreten, müssen sich künftig untereinander abstimmen. Zeigen sich sich dazu nicht bereit, weil sie dreist auf der Behauptung von Partikularinteressen beharren, greift das Nahles-Gesetz: Es darf dann nur die Gewerkschaft über Tarifverträge verhandeln, die numerisch die Mehrheit im Betrieb hat.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Minderheiten diskrimieren und ausgrenzen wurde doch durch die fdGo
per Antidiskrimierungsgesetz verboten.
Mit betroffenen und ein Stück weit traurigen Grüssen

Anonym hat gesagt…

Wir dürfen doch eh wieder nur drauf zahlen den so kommt die Maut nicht durch. Spätestens die Eu muss sie verbieten da sie andere Europäer diskriminiert.
Also wird entweder streiten indirekt erhöht oder es gibt keine Maut. Und wer glaubt das das die Infrastruktur Erhaltung fördert ist auch schief gewickelt alles was im Verkehrsministerium ankommt wird im nächsten Haushalt anders verteilt so wie nach der Lkw Maut