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Dienstag, 26. Mai 2009

Burundi im Märchenland

Wäre Großbritannien über den Landweg erreichbar, hätte Bundesdurchgreifminister Peer Steinbrück seine geheime Steuer-GSG9 schon in Marsch gesetzt, um die in Deutschland streng verbotene Wettseite Betfair gnadenlos dicht machen zu lassen. Glücksspiel, so es nicht von der staatlichen Glücksspielagentur Lotto betrieben wird, vernichtet Existenzen, kostet Männer und Frauen Haus und Hof und treibt Kinder in Hunger und Armut.

Zumal, wenn gewissenlose Geschäftemacher, die sicherlich mit Managern im finstren Bunde sind, Wetten auf Ereignisse anbieten, die 82 Millionen Deutsche heute schon kaum noch eine Nacht ruhig durchschlafen lassen. Wer wird nächster Kanzler? Welche Koalition wird nächste Weihnachten regieren? Reicht es für Jamaika? Oder kommt Burundi? Macht die Nationale Front weiter? Oder wechselt Steinmeier als Schneeeule ins Märchenland?

Im Moment muss der eleganteste aller Arbeiterführer zumindest nicht ernsthaft darüber nachdenken, wie er die Kanzlerwaschmaschine neu möblieren wird. Nach den Betfair-Quoten bleibt die frühere Klima- und derzeitige Krisenkanzlerin Merkel ihren Wählern erhalten, regieren wird sie nach der augenblicklichen Einsatzverteilung mit der FDP müssen. Wieviele Menschen für diese unsichere Aussage bei bislang gesetzten 6500 Euro irgendein Haus oder irgendeinen Hof verlieren mussten, sagen die Briten natürlich nicht.

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