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Montag, 15. Oktober 2018

Bayernwahl: Das Ende einer Volkspartei

Der SPD-Wähler hat gesprochen.

Die SPD hat nicht alles richtig gemacht, vieles aber auch falsch. Seit Martin Schulz vor anderthalb Jahren als Kanzlerkandidat auf den Schild der deutschen Sozialdemokratie gehoben wurde und im Anschluss einen Absturz hinlegte, wie ihn die deutsche Parteingeschichte noch nicht erlebt hatte, marschierte die frühere "Arbeiterpartei" (Willy Brandt) konsequent weiter ins Abseits. Weder gelang der SPD eine personelle noch eine inhaltliche Erneuerung, weder schien sie begriffen zu haben, weshalb die Wähler sie abgestraft hatten, noch schien es ihr etwas auszumachen, dass das geschehen war.

Wenn Schmerz nicht hilft


Wenn Schmerz nicht hilft, Verhaltensänderungen zu bewirken, dann braucht es offenbar noch mehr Schmerz, das zu bewirken. So zumindest scheint der bayrische Wähler zu denken, der die Sozialdemokraten im Freistaat von einer zumindest im Anspruch immer noch behaupteten Volks- zu einer Splitterpartei abstufte.

Im Vergleich zur letzten Landtagswahl schaffte die älteste deutsche Partei eine Halbierung ihrer Stimmenzahl - prozentual gesehen ist nicht die CSU der große Verlierer der Abstimmung, sondern die SPD. Die CSU hat rund 20 Prozent der Wähler verloren, die sie vor fünf Jahren zur Landtagswahl noch von sich hatte überzeugen können. Die SPD sagenhafte 53 Prozent.  Geblieben ist ihr ein "schlankes Häuflein", wie Jörg Schönenborn in der ARD höhnt. Im Vergleich zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr blieb die CSU sogar beinahe stabil - 37,2 Prozent statt 38, während die Union insgesamt  in dem einen Jahr seit der Bundestagswahl nach Meinungsumfragen stolze 6,8 Prozent abgeben musste.



Zudem täuscht das "Traumergebnis" (ZDF) der Grünen über die Betonierung der politischen Landschaft hinweg, die das Wahlergebnis deutlich zeigt: Die gesellschaftliche Mehrheit liegt in Bayern weiter eindeutig rechts der gefühlten Mitte, denn die 31,3 Prozent, die die eher linken Parteien bei der Landtagswahl vor fünf Jahren zusammen erreichten, summieren sich jetzt auf nur noch 30,4 Prozent. Ein Drittel, nach wie vor. Wenn auch ein kleineres. Wenn der Grünen-Chef Robert Habeck das Wahlergebnis als Botschaft der Wähler deutet, es solle etwas "geändert" werden, dann ist das mehr Interpreation als Analyse.

Denn es sind Verschiebungen in den politischen Formationen, nicht zwischen ihnen, die nun den Anschein von Bewegung machen. Die Grünen sind die neue SPD, Freie Wähler und AfD mit zusammen plus 12,8 Prozent saugen auf, was die CSU (-10,5 %) verliert.

Nullsummenspiel


Ein Nullsummenspiel, das Medien nun als "Erdbeben", "bayrisches Bundesbeben", "Absturz" und "Schock-Wahl" (ntv) beschreiben. Doch da ist weder Erdbeben noch Schock. Nach wie vor ist Bayern entlang einer Drittellinie geteilt: 30,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler tendieren nach links, 64,1 Prozent nach rechts. Das rechts ist durch die Gewinne der AfD allerdings rechter geworden, das links durch die Gewinne der Grünen linker. Die gesellschaftlichen Ränder rücken auseiander, die Mitte, um die alle buhlen, entleert sich, während das sichtlich ratlose Restpersonal um die Deutungshoheit der Erklärung der eigenen Niederlage kämpft. 

Auf die Frage in der ARD, wo sie selbst Fehler gemacht habe, dreht Andrea Nahles, die ihre Partei eben noch eine "Volkspartei" genannt hatte, einfach ab. Angela Merkel hat sich bislang überhaupt noch nicht geäußert.

Keine Antwort ist auch eine.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die SPD ist und bleibt die Hartz IV Partei schlechthin.

Volker Patei hat gesagt…

Speziell die SPD-Genossen von den Bossen, wie Basta-Gazpromi Nobelschröder es mal überheblich formulierte, scheinen ein Tummelbecken lernresistenter Ignoranz-Arroganzlinge zu sein, die primär nur ihre Pfründe im Fokus haben. Die anderen Politmarionetten mögen ähnlich raffgierig aufgestellt sein, doch mit jenen Nassauern, die dem Volk am massivsten Wasser predigen, um dann dessen mühsam erarbeiteten Schampus zu süffeln, muss man anfangen, will man wieder Recht und Ordnung in dieses einst lebenswerte Land bringen, das die eigenen bedürftigen Familien Jahrzehnte aushungerte, um z.B. Zockerbanken zu retten und den brutal "ersparten" Kindermangel nun mit Nichtsnutzimporten aus Takatukaland reparieren will. Die eigenen trotz etlicher Arbeit im Niedriglohnsektor mit Minirenten "belohnten" Senioren werden mit Grundsicherung abserviert, aber für jeder kriminellen MUFL verprassen die pseudogutmenschlich bis zu 6000€ monatlich.

Warum waren uns unsere Jugendlichen nie auch nur annähernd so viel wert?
Solche Fragen werden aus schäbiger Feigheit gar nicht erst gestellt.

Aber der schizophrenste Schnapsidee ist die, das Holocaust-Schuldtrauma dadurch büßen und sühnen zu wollen, indem man die schlimmsten Judenfeinde auf diesem Planeten in Massen importiert. So etwas Absurdes kann echt nur wohlstandsverseuchten linken Micheltrotteln auf blindwütig eifernder Weltrettermission einfallen.

Darum weg mit dem roten Scheinheils-Gesindel, das auch gern im kunterbunten Narrenkostüm hausieren kommt, um seine vielfältigen Perversitäten zur Norm durchzupeitschen.

Man wundert sich, dass ausgerechnet die Deutschen wieder auf Totalitär-Kurs marschieren, als hätte es 14/18 und 39/45 nie gegeben.

Einmal dämlich, immer dämlich?
Kollektiver Gendefekt?

Die Anmerkung hat gesagt…

https://de.sputniknews.com/politik/20181014322631528-pflueger-linke-zu-bayernwahl/

SPUTNIK EXKLUSIV: Trotz Aus bei Bayernwahl: „Linke ist Wahlsieger“ – Stimmen

Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der Partei, lobte dennoch den überaus „toll organisierten Wahlkampf unserer Genossen in Bayern“. Dies werde helfen, bei der 2020 im größten Flächenland anstehenden Kommunalwahl „sehr gute Ergebnisse“ einzufahren.

Anonym hat gesagt…

die Bionadebolschewisten haben alle ausgesorgt ; private Schulen und Hochschulen für die eigene Brut ; Verbeamtung im ö.Dienst , "irgendwas mit Medien" gerne vom Steuermichel bezahlt ; Kinder und Enkelkinder der `68 - der Marsch durch die Institutionen war ein voller Erfolg ; da kann man gerne mal gegen den bösen Flächenverbrauch wettern ; tatsächlich leidet die linksliberale Bourgeoisie so gut wie nie unter der eigenen Politik - oder kennt jemand einen GRÜNEN der sich seinen Kiez mit Asylforderern teilen muss ?

re Volker : die von Ihnen genannten Problemgruppen sichern Jobs in der Asylindustrie - welche bekanntermaßen vom linken mainstream kontrolliert wird ( wobei der professionelle Kontakt zu diesen Leuten nicht bedeutet , daß man seinen Kindern ebenso den Sozialkontakt zumuten will ; gäbe es die Asylströme nicht wären sehr viele "Integrationspädagogos ohne Job

Sauer hat gesagt…

@ Anonym:
„Tatsächlich leidet die linksliberale Bourgeoisie so gut wie nie unter der eigenen Politik.“ Genauso ist es: Die Grünen in München setzen sich gern für Windräder auf dem Land ein, die Belastungen der Bevölkerung durch die rotierenden Spinnenarme interessieren sie einen Dreck, in der Nähe ihres Wohnortes, d.h. in der Stadt, werden ja keine aufgestellt. Auch die Verwüstung der Landschaft durch die Räder geht ihnen am Arsch vorbei, sie fahren nicht ins bayerische Land, sondern verbringen ihren Urlaub in Australien oder Thailand oder wo auch immer. Es ist ihnen vollkommen wurscht, daß an allen Ecken und Enden häßliche Distelstengel die Wolken anstechen, wie der Messermusel die deutsche Zipfelmütze, und Stangenwälder die natürlichen Wälder verdrängen. Sie sind typische Gutmenschen, die ihre Ideologie auf den Buckeln anderer ausleben. Die Kosten für die hereindrängenden Flüchtilanten lassen sie ungerührt den Steuerzahler aufbringen, der diese weder gerufen hat, noch sie in seinem Land beherbergen will. Im Fall München kommt hinzu, daß viele Grüninnen und Grüne von außerhalb sich von der Stadt angezogen fühlen, die so viel mehr zu bieten hat, als ihre Käffer in NRW und Niedersachsen. Zur Attraktivität der Stadt haben sie nichts beigetragen und werden auch künftig nichts beitragen, aber sie bringen ihre Links-Grünverdrehtheit, die die besagten Käffer zu solchen gemacht hat, mit und leben sie hier aus, wie die Türken in Köln und Berlin, die hierhergekommen sind, weil sie es in der Türkei nicht mehr ausgehalten haben, aber, kaum daß sie Fuß gefaßt haben, türkische Verhältnisse einführen wollen. Wie kriegt man diese Bande wieder dorthin woher sie gekommen ist?

Anonym hat gesagt…

Bad moon rising - wird das hier little by little (så smånigom) zum Zeckenportal? Keine Frage, daß oder ob ich IHN und seine Mannen etwa "mit feuchtblanken Augen" (Die Abenteuer des Chaim Noll) etwa verehren würde. Es darf aber auf das berühmte, ne, eher eben nicht, Zitat von Ewgenij Gerstenmaier von 1975 verwiesen werden, soviel Zeit muß sein.

Anonym hat gesagt…

wenn Anon: wenn da aber genau so ist - wer soll dann einen Massenmord an den Gutmenschen verhindern ? ( Frontalangriff auf eine Gutmenschreisegruppe , inkl. Folter und Vivisektion + yt Doku .

gibt doch so viele Irre in der großen Stadt

Anonym hat gesagt…

re Anon : ein intelligenter Einzeltäter , nennen wir ihn Bernd könnte doch mal ein Gutmenschleererzimmer überfallen und die dort schon länger Gutseeinden ausrotten - einfach so-weil Dienstag ist .

sehe schon die Schlagzeile :"Soziologieseminar in der großen grauen Stadt komplett ausgemordet ; Täter vermutlich Bernd ; wurde vom Internetz inspiriert . 400 tote Gutmenschen .

nach der Werbung geht es weiter .

Anonym hat gesagt…

gibt aber auch nur Bewährung weil Einzelfall .

"der hat meine göttinger Hochbegabtentochter abgeschlachtet - dabei wollte sie nur was mit Menschen und Medien machen "

"Bernd , welche Forderungen haben sie eigentlich ?" will der SEK kommander wissen .

" die sollen alle auf FleischwurstfachverkäuferInnen umschulen und hart arbeiten " .

"solche Forderungen erfüllen wir gerne "

Anonym hat gesagt…

Sollte der Artilleriegefreite Fritze, der Barmer Schabbesgoy des Trierer Dienstmädchenschänders, doch recht haben mit seiner These, daß der Großteil der Bourgeoisie von vor ~ 700 Jahren ausgebüxten Sklaven abstammt? (Stadtluft macht frei.) Es würde einiges erklären.