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Samstag, 24. November 2018

HFC: Glanz unter grauem Himmel


Am Ende sind es wieder dieselben Bilder, die die 5400 Zuschauer beim nach Hause mitnehmen: Eine Spielertraube tanzt vor der Fankurve, der Anhang jubelt, auf der Anzeigetafel steht ein Heimsieg, in allen Gesichtern ein breites Grinsen.

Der Hallesche FC, nach einem holprigen Saisonstart mit einer runderneuerten Mannschaft im Spätsommer in einen Erfolgstunnel eingefahren, aus dem es derzeit scheinbar kein Entrinnen gibt, verlässt das Spielfeld zum fünften Mal hintereinander ohne Niederlage, hat seit sechs Wochen daheim nicht mehr verloren, seit Mitte Oktober elf von möglichen 15 Punkten geholt und sich mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz 10 im oberen Tabellendrittel festgesetzt.

Dabei sah es ausgerechnet im Spiel gegen den Lieblingsgegner aus Großaspach am Anfang gar nicht danach aus. Unter grauem Herbsthimmel setzen die Gäste die Akzente, bei knapp fünf Grad und nebelfeuchter Luft läuft die wegen der Sperren von Lindenhahn, Washausen und Baxter-Bahn zum ersten Mal seit Wochen richtig umformierte Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner den rotgekleideten Spielern des selbsternannten "Dorfklubs"mehrfach so ungeordnet hinterher, dass die Fans auf den Traversen Angst um ihre eigentlich so defensivstarke Truppe haben müssen.

Doch die drittbeste Abwehr der Liga bekommt ihre Probleme in den Griff. Und als Braydon Manu zum zweiten Mal versucht, auf der linken Seite einen Spurt anzuziehen, kommt die Flanke so, dass ein Großaspacher Abwehrspieler den Ball nur noch unkontrolliert vom Tor weglenken kann. Direkt zu Björn Jopek, der nicht lange überlegt und das Leder mit dem linken Fuß an Großaspachs Torwart Broll vorbei in den Winkel zirkelt.

Spielverlauf einigermaßen auf den Kopf gestellt, wie das meist nur Mannschaften vermögen, die auch an grauen Tagen, an denen es statt spielerischem Kuchen nur Graubrot zu essen gibt, Tore schießen und Erfolge verzeichnen. Zuletzt war der HFC so eine Elf, als der damalige Trainer Sven Köhler die Horvath, Ruprecht, Eismann und Lindenhahn vor sechs Jahren Richtung 3. Liga führte.

Ist es nun schon wieder soweit? Nun, die zweite Halbzeit legt es nahe, denn nun dominiert der HFC die Begegnung mit den vor dem Spiel nicht chancenlos eingeschätzten Gästen deutlich. Von Großaspach kommt nicht mehr viel, die ganz in Weiß gekleideten Rotweißen aber scheitern bei drei, vier, fünf Versuchen jeweils nur knapp an ungenauen Zuspielen, verzogenen Abschlüssen oder Torwart Broll.

Mathias Fetsch trifft zum 5. Mal.
Der HFC ist keine Tormaschine, auch gegen einen Gegner nicht, der sich offenbar ab der 55. Minute mit dem Gedanken anzufreunden beginnt, punkt- und torlos nach Hause fahren zu müssen. Fünfmal in 15 Spielen nur hat Ziegners Team mehr als ein Tor geschossen, aber wenn das gelang, dann reichte es stets zu einem Sieg. Gelang Tor zwei hingegen nicht, gab es zuletzt zweimal auf die Mütze: Sowohl gegen Unterhaching als auch gegen 1860 flutschten je zwei sichere Punkte dem HFC noch aus der Hand, auch gegen Uerdingen reichte ein Tor am Ende nicht.

Das sagt sich nach 70. Minuten auch der für den diesmal blassen Ajani eingewechselte Davud Tuma. Unwiderstehlich zieht der Ersatzmann für den rechten Flügel zur Grundlinie, von dort legt er nach innen, wo Pacal Sohm die Hacke nimmt, um auf den am langen Pfosten heranstürmenden Mathias Fetsch zu verlängern. Für den Stürmer, der seit dem Ende seiner Ladehemmung Ende Oktober in fast jedem Spiel trifft, kein großes Problem, alles klar zu machen.

Ein 2:0 für den Seelenfrieden, und nur noch 20 Minuten bis zu dem Moment, in dem die Gegentorquote des Halleschen FC unter eins fallen wird. Zum Vergleich: Letzte Saison lag dieser Wert beim HFC bei 1,42, in den vergangenen Jahren aber war immer ein Wert unter eins notwendig, um aufzusteigen.

In der 93. Minute ist es soweit. Schiedsrichter Steffen Brüning pfeift ab, die HFC-Spieler reißen die Arme hoch. Wieder ein Schritt gemacht. Und gespielt wie ein Aufsteiger.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja, schau mir in die Augen Großer!

Das Problem liegt nicht so sehr im Geschehen, sondern in der Reaktion darauf. Es ist nicht so, dass etwas passiert. Wir wissen nicht, was passieren wird. Doch du wirst mehr in deiner Reaktion darauf geprüft. Denn die Sache deckt in dir auf, was noch am Leben ist.. ob es gut oder schlecht ist, es deckt es auf, und diese Gelegenheit sollten wir nutzen.
Würde der Verstand nicht auftauchen, würden wir das nicht kennen, nicht erkennen, was deinem Herzen gegenüber wirklich angriffig ist, um es zu beobachten. Die Macht ist zu dir gekommen. Du besitzt die Macht einen verqueren Geisteszustand zurück in die Stille zu bringen. Und das müssen wir trainieren. Nicht das Recht, sondern die Möglichkeit, diese Macht ist da, sodass wir das Feld des Person-Seins gänzlich verlassen. Danach kann es noch aufkommen, aber es wird viel oberflächlicher sein, viel spielerischer. Du musst daran nicht leiden!
Wir leiden daran, wenn wir eine starke Identität als Person haben, dann kommen all diese Eigenschaften. All diese Schwächen tauchen auf nur für die Person, nicht für bewusste Gegenwärtigkeit, nicht für den Zeugen, weniger für den Zeugen, und auf gar keinen Fall für das Absolute. Doch in der Person, im Reich der Person, werden all diese scheinbaren Attacken erlebt. Das geschieht in den frühen Stadien. Und das wird deiner Selbst-Ergründung solange folgen, wie es dem gestattet ist, da zu sein. Aber das musst du jetzt erkennen.
Der Intelligente wird sehen, dass das ein Gewinn ist. Es schenkt die Gelegenheit, das zu entdecken, was als Feind gegen deine Freiheit fungiert, anstatt es nur auszulöschen und nicht das damit beginnende Unbehagen zu fühlen, den Aufruhr, das Gefühl von Angriff, das vom psychologischen Verstand oder der Geisteshaltung kommt. Alles ist also zu deinem Vorteil, vor allem, weil du bereits das Selbst bist! Du wirst kein Selbst machen. Im Grunde schauen wir einfach nur auf das, was nicht das Selbst ist.
Viel kann an einem Tag geschehen. Und manchmal ist es gut, dass sogar, wenn du gerade wieder nach Hause gehst, etwas in dir weiter reift, auf seine eigene Weise. Reinigung des Herzens, Verbindung mit dem Göttlichen hilft dir den Frieden, der dein natürlicher Zustand ist, zu entdecken oder ihn dir zu spiegeln. Es hilft dir, dies zu erkennen. Es ist nicht außerhalb von dir. Und wo Frieden ist, ist Zufriedenheit. Eine Stille ist da, eine Freude, Offenheit ist da. Angstlosigkeit kommt hinzu. Ein natürliches Verständnis, die Überzeugung, dass du das Formlose bist, das kommt! Die Formlosigkeit zu entdecken, während die Form da ist, das ist etwas Gewaltiges, denn so viel des menschlichen Lebens wird damit verbracht, die Aufmerksamkeit durch die Sinne und den Verstand nach außen zu richten, nur damit in Kontakt zu sein, was vergänglich ist.
Im Sein oder sein Gesicht ganz der Entdeckung unserer eigenen Natur, unserer eigenen Quelle zuzuwenden, das zählt daher bereits zu einem vom Glück gesegneten Leben. Dort dann tiefer hineinzugehen, so sehr, dass das, was nicht echt an dir ist, wegfällt, ist gesteigertes Glück. Was danach bleibt, darüber kann der Mund nicht sprechen.. Der Verstand kann es nicht verstehen.
Es gibt eine Kraft, die möchte, dass du vorher aufhörst. Es scheint so, als sei sie da. Sie empfindet nicht, und tatsächlich ist sie nicht einmal getrennt von der Quelle; sie entstammt der Quelle. Sie ist eine der Hauptakteure in diesem Spiel der Existenz. Sie operiert durch Identität. Jeder muss zunächst etwas Identität probieren. Und entweder werden wir dahin gezogen, die Identität zu verstärken, sie aufzuwerten, oder dahin, die Quelle der Identität zu entdecken.
Ab einem gewissen Punkt entdeckst du vielleicht, dass es ein bestimmtes Maß an Frieden, Freude, Spontanität und so weiter gibt. Du denkst vielleicht an Dinge oder Menschen, und sie tauchen auf. Diese Dinge werden eine Menge Sicherheit geben, aber sie sind nicht das Ziel. Daran muss man denken! Was es zu entdecken gibt, das schwankt nicht. Das ist die einzige Sache, die sich nicht

Anonym hat gesagt…

ändert. Es kann nicht fortgehen, es kann nicht einmal kommen. Es ist immer hier. Wenn du das weißt, hat nichts dagegen Bestand.
Wenn wir einige der Freuden des Erwachens erleben und uns damit zufriedengeben, beinah so, als würde etwas die Pausen-Taste drücken und sagen: „Auf diese Weise möchte ich leben“, dann wird dein Leben auf einem Niveau bleiben. Aber die Arbeit ist nicht fertig.
Alles muss zu Null zurückkommen... bezogen auf das Vertrauen, auf den Glauben daran, dass die Dinge eine ultimative Realität innewohnt; das muss durchschaut werden. Du musst deine Position, deinen Platz finden als dieses formlose Gewahrsein, in dem alle Dinge existieren. Es wird gesehen, dass sich alles in der dynamischen Welt in gewisser Harmonie bewegt. Du wirst dies sehen, du wirst dir darum keine weiteren Sorgen machen. Und doch ist da Mitgefühl. All dies geschieht, damit die Liebe eine Bühne hat, sich auszuleben, und damit Weisheit gedeihen und seine göttliche Kraft ausdrücken kann.
Was wegfällt, muss wegbleiben. Einige Dinge werden wegfallen. Feiere das nicht zu früh. Einige von ihnen werden zurückkommen, aber nicht mit derselben Kraft.
Wenn du in dem Ort verweilst, den du entdeckst, wenn du ihm gegenüber loyal bist, ihm treu bleibst, ihn ehrst und seine Wichtigkeit erkennst, dann wirst du nicht das Gefühl haben, dass er dich verlässt. Selbstverständlich kann er nicht weggehen. Du wirst nicht das „Gefühl“ haben, dass er weggeht. Doch wenn unser Halt, wenn unsere Basis innerhalb der Körper-Verstand Person errichtet ist, dann sind wir bereits auf unsicherem Boden, da er ständig schwankt. Befinde dich also an der Stelle dieses zeitlos Sehenden, vor dem auch selbst das Stattfinden der Wahrnehmung wahrgenommen wird. Aber er sieht sich keinen Film an, er schaut keinen Film. Er braucht sich nicht nach links oder rechts zu drehen, und doch geschieht nicht einmal die Bewegung eines Atoms ohne seinen Willen. Du wirst das erkennen, aber nicht durch Lernen, du kannst es nicht durch Lernen wissen. Wenn die Arroganz äußeren Wissens wegfällt oder in dieses Herz hineinschmilzt, wirst du einige Dinge einfach spontan wissen, du weißt nicht wie, es ist ungelerntes Wissen-Sein.
Also, bleibe einfach damit, das ist die Kraft dessen, dass du nicht von einem Buch zum nächsten gehst, sondern, dass du die wichtigste Stelle und die zentrale Position erkennst und dich darin verankerst. Nicht durch Zwang. Manchmal ein bisschen Zwang... Wir dürfen dem Verstand gegenüber nicht zu faul sein, ihm nicht zu viel Raum geben, manchmal musst du ihn festhalten, du musst etwas streng sein wegen der Art, auf die die Aufmerksamkeit umhergezerrt wird. Und erkenne einfach weiterhin, mehr noch, als dass du die Aufmerksamkeit hältst, erkenne einfach, dass selbst die Bewegung der Aufmerksamkeit wahrnehmbar ist. Das ist die bedeutsame Sache.
Wenn du das verstehst, dann bist du in dem Ort, der nicht wackelt. Bleibe dort.
Wenn du einmal das gefunden hast, was gute Früchte bringt, bleibe dort, bleibe dabei. Vereine deine Identität damit. Das ist es. Die weise und intelligente Person erkennt und weiß, das dieses Leben für die Freiheit sein muss. Nutze dein Leben für die Freiheit. Denn wenn du hier her kommst, beginnst du zu realisieren, wie

Anonym hat gesagt…

viel unserer Leben in Unkenntnis des Wahren verbracht wurde und mit der sehr, sehr begrenzten Vorstellung des Person-Seins und ohne die Anspannung, den Stress des Ego-Seins zu bemerken.
Wenn du das zu entdecken beginnst, fühlt es sich vielleicht so an, als bewegst du dich in eine Zone des Tumults, weil es so ist, als würde alles aufgewühlt werden. Dinge, die für eine Zeit ruhten oder versteckt waren, beginnen an die Oberfläche zu kommen, und vielleicht ist es wie: „2O Stunden, mein Gott, das ist nicht, was ich hier erwartet hatte.“ Aber du musst verstehen, dass du indem du herkommst, automatisch ein Feld betrittst, in dem du entgiftet wirst und die Durchtriebenheit des Verstandes, die Stärke egoistischer Identität erkennst und den Unterschied zwischen deinem Selbst und deinem Verstand entdeckst, der psychologischen Seite des Verstandes.
Das ist bereits der Schritt in die .. Du bist bereits auf der Leiter zur Freiheit, einfach weil du es weißt. Aus diesem Grund sind viele Menschen überrascht; „Oh mein Gott, ich wusste nicht, dass diese Möglichkeit hier war, zu beobachten.“ und es ist so kraftvoll, von dieser Gnade ist niemand ausgeschlossen, der ihr sein Herz zuwendet, dessen Gesicht dorthin schaut. Niemand wird ausgelassen. Dies ist sogar in einigen Gefängnissen angekommen. Gefangene schreiben, Menschen, die seit einiger Zeit im Gefängnis sind, auch sie entdecken die Macht der Beobachtung, losgelöster Beobachtung, und kommen stärker in den Fokus der wahren Position als formloser Beobachter, das formlose Wesen. Und ich würde sagen, dass sie freier sind als Menschen draußen auf der Straße, jene, die dies entdecken.
Wenn du also diesen Punkt im Leben erreicht hast, an dem du weißt: „Ich kann nicht zurückgehen, keine Brücke hinter mir.“ alles dient der Vorstellung dieses Verstehens, dann nimm keine Auszeit von der Wahrheit. Bring es zu Ende. Lass den Rest des Lebens in Freiheit stattfinden. Es wird nicht mit dem Ende dieses Körpers beendet sein.