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Freitag, 29. März 2019

Die kulturelle Dominanz des Westens


Das Konzept einer "universalen Kultur" ist ein typisches Produkt des westlichen Kulturkreises. Im 19. Jahrhundert diente die Idee von der "Last des weißen Mannes" dazu, die Ausweitung der politischen und ökonomischen Dominanz des Westens auf nichtwestliche Gesellschaften zu rechtfertigen. Im ausgehenden 20. Jahrhundert dient das Konzept einer universalen Kultur dazu, die kulturelle Dominanz des Westens über andere Gesellschaften und die Notwendigkeit der Nachahmung westlicher Praktiken und Institutionen durch andere Gesellschaften zu rechtfertigen.

Universalismus ist die Ideologie des Westens angesichts von Konfrontationen mit níchtwestlichen Kulturen. Wie das bei Randfiguren oder Konvertiten häufig der Fall ist, gehören intellektuelle Migranten in den Westen wie Naipaul oder Fuad Ajarni zu den begeistertsten Verfechtern der Idee von der einen Kultur.

Für sie liefert dieses Konzept eine befriedigende Antwort auf die Frage: "Wer bin ich?"

"Der Nigger des weißen Mannes", lautet freilich die Erwiderung eines Intellektuellen, der sein nichtwestliches Erbe nicht aufgegeben hat.


Samuel Huntington räsonierte schon über die gewandelte Rolle des alten, weißen Mannes, als die alten weißen Mänenr von heute noch bei den Jusos und der Jungen Union waren.



1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

https://www.liveleak.com/view?t=a2N9T_1553814339

Reaktionär Doe - beschtes Video !