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Sonntag, 29. September 2019

Erforscht: Darum sind Saarländer so erfolgreich

Elektrisierend: Je mehr Blitze pro Quadratmeter einschlagen, desto mehr Vertretungsbreite erlangen Regionen in der Bundespolitik.

Es ist ein Bundesland, nicht größer als eine kleine Großstadt, 50 mal 50 Kilometer im Umriss, mit einem Ministerpräsidenten, dessen Namen sie nicht einmal im benachbarten Kaiserslautern auswendig können. "Großes entsteht immer im Kleinen" hat sich das verlorene Häuflein der Saarländer trotzig zum Wahlspruch erkoren - und siehe da, seit Annegret Kramp-Karrenbauer an die Spitze der CDU rückte, beherrscht eine Phalanx aus Saarländern die Spitze des Staates. Neben der kommenden Kanzlerin sind da auch noch Peter Altmaier und Heiko Maaß, die als Vertreter der nur knapp eine Million Saarländer neben derzeit zwei Verfassungsrichtern einen dominanten Einfluss auf die Bundespolitik ausüben.

Der Vergleich die Quote für die 15 Millionen Ostdeutschen zeigt den Unterschied besonders deutlich: Fünfzehn mal mehr Menschen stellen fünfmal weniger Entscheidungsträger der höchsten Ebene. Woran aber liegt das? Wie kommt es, dass das kleinste Bundesland traditionell Kaderschmiede für die deutsche Schicksalsschmiede war und Spitzenpolitiker wie Erich Honecker, Oskar Lafontaine und Ottmar Schreiner schickte, die dem Leben der Deutschen auf unterschiedlicher Weise ihren Stempel aufdrückten? Während bestimmt andere Bundesländer seit Jahr und Tag mühsam mitregiert werden müssen und nicht einmal kapital große und ehrgeizige Entwicklungspläne der deutschen Sozialdemokratie es vermögen, "die soziale Einheit zu vollenden" (SPD-Ostprogramm)?

Der Migrationsbiologe und Klimabewegungsforscher Heiko Hassknecht, Professor für Ökolomie und Kulturgeschichte an der Hochschule Vividrina im ostdeutschen Guben, hat in den vergangenen Jahren Ursachenforschung betrieben und Erstaunliches zutage gefördert: Danach besteht eine direkte Korrelation der Vertretungsbreite von Saarländern mit der bundesweiten Verteilung der Anzahl von Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer. "Hier wie in der Repräsentanz in der Bundespolitik liegt das Saarland an der Spitze aller deutschen Regionen" beschreibt Hassknecht, der zuletzt mit fundamentaler Grundlagenforschung am Tabu des Klimawandelbeitrags von Hunden und Katzen  rührte und öffentlich machte, dass die kleinen Klimakiller etwa eine Milliarde Tonnen des Klimagiftes CO2 pro Jahr zu verantworten haben.

Die unter dem Titel "The correlation between lightning strike and representation in German federal politics" jetzt im Wissenschaftsmagazin "Real Science Nature" veröffentlichte Grundsatzstudie, die Hassknecht gemeinsam mit einem Team unter der Leitung des Medienforschers Hans Achtelbuscher vom An-Institut für Angewandte Entropie der Bundeskulturstiftung erarbeitet hat, räumt nun auf mit dem Urglauben an die gottgegebene besondere Mission der Saarländer, die eine "Saarlandisierung" der gesamten Republik (Der Spiegel) zu einer Art natürlicher Folge der Auslese der Besten der Besten der Besten macht.

Dies sei keineswegs der Fall, ist Heiko Hassknecht überzeugt. Vielmehr seien die Grundvoraussetzungen, mit denen Saarländer und normale Deutsche bis hin zu gebürtigen Sachsen und Dunkeldeutschen aus anderen Gebieten an der Straße der Gewalt in politische Karrieren starteten, nahezu gleich. "Im Fall der Saarländer finden wir dann aber auf der Suche nach differenzierenden Einflußpotentialen die übermäßig erhöhte Elektrisierung der Atmosphäre an der Saar. " Im Verleich zu abgehängten Ländern wie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin liege die Zahl der einschlagenden Blitze im Saarland etwa doppelt so hoch, im Vergleich zu Schleswig-Holstein und Mecklenburg sogar drei- bis sechsmal höher.

"Wir gehen davon aus, dass der daraus resultierende Energieeintrag den musculus politicus stimuliert", beschreibt Hassknecht die bisherigen Forschungsergebnisse. Saarländer seien während ihrer Kindheit und Jugend etwa doppelt so häufig einer doppelt so hohen Belastung durch  Funkenentladungen und kurzzeitigen Lichtbögen zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde ausgesetzt.

Pro Jahr gehen mehr als 5000 Blitze auf die überschaubaren 2500 Quadratkilometer Saarland nieder - die Stromstärke einer einzigen Hauptentladung beträgt dabei im Durchschnitt etwa 20.000 Ampere, jedes einzelne Mal umhüllt ein starkes Magnetfeld den eigentlichen Blitzkanal. Die Kombination aus Strom und Magnetfeld bewirkt eine Kompression des leitfähigen Plasmakanals (Pinch-Effekt), der einen Durchmesser von nur wenigen Zentimetern besitzt, offenbar aber bis in Politikergehirne wirkt. "Hier sehen wir die Ursache des rätselhaften Phänomens, das der britische ,Econimist' als "the Saarlandization of German Politics" beschreibt, analysiert der Forscher.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mein ehlwühldigel Sifu ist Saallännel. Leidel lehlt el die Kunst des Wing-Tsun-Kuen - die Faust des schönen Flühlings*, seit Jahlen den leichen Kameltleibeln.
*Der Kampfstil der Jungfrau, die da hieß "Schöner Frühling".
Immerhin fiel mir vor ~ 20 Jahren auf, daß die Saarländer uns Ostgoten wohl achteten, im Unterschied zu den anderen Westgoten.
Ja, ich weiß: Chinesenwitze sind out.

Anonym hat gesagt…

auf Proll 7 läuft us Propaganda in Dauerschleife . Käptn Amerika rettet die Welt .

bin schon gespannt ob der Käptn auch da sein wird wenn der Programmdirektor im Keller leidet .