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Mittwoch, 15. Mai 2013

Gesänge fremder Völkerschaften: Choreas Kinder singen deutsch


Als es Uli Hoeneß noch nicht gab, schaute die ganze Welt hierher: Korea, Halbinsel vor dem Krieg, gesegnet mit einem irren Diktator und einerseits einer irre erfolgreichen Handyfirma gegenüber. Kim drohte der Weltgemeinschaft mit halbfertigen Atombomben und Raketentests, er lässt sein Volk hungern und die Generale seines diktatorischen Vaters erschießen. Angst vor Mordkorea ging um, die USA verlegten einen Todesstern in die Region, Deutschland, wie noch stets die am schwersten betroffene Gegend der Erde, zitterte vor dem Erstschlag des in der Schweiz ausgebildeten Menschenfeindes.

In Korea selbst aber scheint die Angst vor Kims Kasperarmee in diesen Tagen überschaubar. Statt vor Furcht zu vergehen, singen die Südkoreaner, und statt eigener Weisen benutzen sie dabei gern altes deutsches Liedgut. In der weltkulturkritischen PPQ-Dokumentationsreihe "Gesänge fremder Völkerschaften" trägt ein Kinderchor in blau-weißer Fantasietracht rudimentär-rustikale Lieder aus dem Schatzkästchen eines Deutschland vor, das es in Deutschland selbst schon lange nicht mehr gibt. Seidenstrumpf und Spitzenhäubchen, Seppelhos´ und Schnallenschuh. Da hinten am Meer, wo der Mord dein Nachbar ist, da ist die Welt noch in Ordnung.

Zu Besuch am Ende der demokratischen Welt:

Mehr Gesänge in der völkerkundlichen PPQ-Reihe:
Die Einsamen allein
fremder Völkerschaften:
Mahdi im Elektroladen
Blasen in Oasen
Pogo in Polen
Hiphop in Halle
Tennessee auf Tschechisch
Singende Singles
Zehn Euro ohne Titten

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Oh, oh, den armen „Chor-eanern“ scheint offenbar noch komplettemang unbekannt zu sein, dass deutsche Tradition „Naaaziii“ ist, dass deutsches Liedgut vertonter Faschismus ist.
Denen scheint auch entgangen zu sein, dass unsere Jugend sich der „tumben deutschen Bratwurstkultur“, der solcher Gesang entstammt, schämen muss, ja sie sogar zu verachten hat.

Unsere progressiven, naziii-geläuterten „Kids“ singen nur noch in der language ihrer liberators. – Sie dancen, hipp-hoppen und rappen nur noch ihren leuchtenden Vorbildern aus Afro-Amerika nach. Denn nur solche ist cool und progressiv.
Und auf gar keinen Fall darf der Habitus einer „musikalischen Hervorbringung“ harmlos, brav, dezent, anständig, freundlich und zurückhaltend sein. - Sondern er muss roh, primitiv, aggressiv, ordinär, provokant, laut, rotzfrech und penetrant sein.

Anonym hat gesagt…

Ich versteh nur "lahahahodiiiii", praktisch den 2. Futur Königsjodler bei Sonnenaufgang.

Orwell hat gesagt…

Also echt, hab selten so ne lustige Chordarbietung gesehn, und vor allen, sie wirken ungezwungen, lustig, und es scheint ihnen Spaß zu machen. Ausserden sind sie sehr lebendig, sehr diszipliniert, trotzdem entspannt und -also ich zumindest- seh da gerne zu, es ist regelrecht erfrischend.

Dürfen die das?!!?

Tja, das pöse Teitschlant scheints wohl leider (!!!) nur noch hier zu geben, und den Ländern die von uns weitere Jahrzehnte Tribute in Form von Knete, Waffen, U-Booten, "Rettungen", Ökoexporte, En Tschieh Ohs etc.pp(q) haben wollen.

Wenn man bedenkt das man bis in die 20er nur in der Sprache der Teufel, in deutsch habilitieren konnte, weltweit-, oji eij weij - naja, zum Glicke is de Welt do ja nu weijder :)

Jedenfalls muss in Südkorea baldmöglichst eine En Tschieh Oh tätig werden -idealerweise eine grün-schwuchtlig getragene, und z.B. Knoppsche Historiendokumödien vorstellen, um das Bild der Teitschen dort mal gerade zu rücken. Es kann nicht sein, dass man unsere ehhhwige Schuld dort nicht bitter ernst nimmt, und unser "von Haus aus Böstum" nicht schon in den Kinderkrippen gelehrt und bis zum Ableben täglich in Form von Adolf-TV 24Stunden/Tag wiederholt wird.

Man muss schliesslich über das Weltpöhse auch in Südkorea umfassend informiert sein, denn fruchtbar ist er noch, der Schoß, wie wir am Process gegen Tzschäpe erleben müssen.

Weeehrtet den Anfängen! - Aber auch dem Aufhören!

Anonym hat gesagt…

@Orwell

Die armen Süd-Chor-Eaner sind halt noch extrem rückständig. Leben noch im kalten Krieg, bei denen ist das Pööööse immer noch im Nordkorea angesiedelt, und nicht in Bundes-Ewig-Schuld-Istan.

Corax hat gesagt…

Und hier: der Gesang einer fremden Völkerschaft in Nordkorea.

Gutartiges Geschwulst hat gesagt…

"Koreas Kinder singen deutsch"

Kaum zu fassen, dass auf unserem Planeten noch Menschen leben, die der deutschen Sprache gewachsen sind.
In Bremen, Berlin, dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder dem deutschen Bundestag werden wir diesem Phänomen vermutlich nie mehr begegnen.

Anonym hat gesagt…

Whenn die Dschörrmän Kidds mal nicht inglisch singen, dann sie ohnehin nur noch eine Art Dinglisch hin.

"Richtiges Deutsch" zu sprechen, oder gar zu singen, ist ja dermassen was von Naazii, sodass diese Faschisten-Sprrrachää nur durch dinglische "Entschärfung" ertönen darf.