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Dienstag, 27. Juni 2017

Autos aus dem Windrad: Der Millionentraum

In Zeiten, in denen die Presse die Arbeit verweigert, ist es zunehmend an den Kabarettisten, regierungsamtliche Positionen auf Wirklichkeitsnähe zu prüfen. Der aus Unterfranken stammende Vince Ebert tut das seit Jahren seriös und unterhaltsam, seine Programme sind verlässlich originell, der 49-Jährige verzichtet weitgehend auf den erzieherischen Gestus einiger seiner Kollegen und Humor kitzelt er gern aus der reinen Widergabe von Witzen, die Politiker aus ganz anderer Motivation heraus geschrieben haben.

Das Ziel der Regierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, ist von der Kanzlerin zwar inzwischen klammheimlich kassiert worden, Ebert aber hat dessenungeachtet einfach mal hochgerechnet, was es bedeuten würde, was wäre, wenn Deutschland über diese Zwischenstation zum politisch gewollten Wunschzustand gelangt, in dem wir alle elektrisch fahren würden.

Nein, es geht ihm dabei nicht um den absehbar bizarren Zustand, in dem eine Reise von München an die Ostsee wegen der notwendigen Ladezeiten mehr als 40 Stunden dauern würde. Vince Ebert beschäftigt vielmehr die Frage der Stromversorgung. Die stellt sich automatisch, wenn eine Vision darauf fußt, dass die 68 Milliarden Liter Sprit, die derzeit jährlich in Deutschland verbrannt werden, um Fahrzeuge zu bewegen, durch elektrischen Strom ersetzt werden sollen.

Allein um das Zwischenziel der einen Million E-Fahrzeuge bis 2020 beweglich zu halten, bräuchte Deutschland nach Eberts Berechnungen mehrere zehntausend Schnellladestationen überall im Land. Und für den Fall, dass nur zehn Prozent der eine Million Elektroautobesitzer ihre Fahrzeuge aufladen möchten, zusätzlich Lieferkapazitäten von 35.000 Megawatt. "Das entspräche ungefähr 23 mittleren Kohlekraftwerken oder 35 000 Windrädern", schreibt Ebert. Alternativ - und falls gerade Sommer ist - könnten die Autos auch mit einer Fotovoltaikanlage mit einer Größe von 350 Quadratkilometern aufgeladen werden.

Wohlgemerkt: Wir sind bei einer Million elektrisch angetriebener Fahrzeuge. Vollelektromobilität wäre bei etwa 62 Millionen E-Autos erreicht. Selbst wenn jeder E-Auto-Besitzer sein Fahrzeug nur aller zwei Tage ein bisschen aufladen würde, stiege die Anzahl der zur Versorgung der gigantischen Flotte notwendige Erzeugungskapazität auf knapp 140 neue Kraftwerke oder 220 000 Windräder oder eine Fotovoltaikanlage von der Größe des Saarlands.

Eberts Text zur Frage der Batterieversorgung: Lithium statt Benzin

Baden-Württembergs Regierungschef Kretschmann Das Thema Verbrennungsmotoren ist ein Herzensanliegen der Grünen



Kommentare:

Aasphalt Cowboy hat gesagt…

Man sollte bei solchen grünschnäbligen Schnapsdrosselklappenideen gar nicht erst versuchen, die vernünftig oder gar akademisch wissenschaftlich begründen zu wollen, denn die sind nur Ausgeburt von politisch korrekt verkleisterten Kleinhirnen auf Großmannsucht-Partydroge.

E-Cars sind typisch deutsche elitäre Besserwisser-Ersatzreligion, die sturheil bis besessen an ihre neunmalklug gutmenschliche Weltretterüberlegenheit glaubt, mit der man seinen Auschwitz-Dauerschuldkomplex lindern will, aber gerade so weit, dass man sich weiter bestrafungslüstern in seiner reuigen Täterrolle suhlen kann, die einen wie mit einem glühenden Foltereisen motiviert, geradezu pathologisch nach Lösungen für all die meist eingebildeten Katastrophen zu suchen, die einen selbst und die Menschheit heimsuchen.

Wer sich mal die Mühe machen will, bei den amtlich zugegebenen aktuellen Kosten auszurechnen, wie wir nach dieser noch recht preiswerten Vorhut von 'nur' 1 Mio islamischen Bereicherern mit der dank der dortigen Fruchtbarkeit zukünftig zu erwartenden 1 Mrd fertig werden wollen, die bei uns ihr Nichtsnutz-Eldorado suchen werden, der könnte - mathematische Grundkenntnisse voraus gesetzt - sein blaues Zahlenwunder erleben oder treffender formuliert, seinen blutroten Alptraum mit arabischen Ziffern.

Ich befürchte, wir werden dann ganz andere Versorgungs-Probleme haben als die einfältige Michelgretchenfrage, wo die nächste Schnelllade-Steckdose für unsere schicken teuren Elektroautos ist.

Aber welcher hirnbeschnittene Merkelandistaner wird schon mühsam rechnen, wenn infantil träumen doch soooooo schöööööööööööön ist?

Am_Rande hat gesagt…

Herr Ebert hat für diesen Text sicher schon seinen "brownie point" in die Führungsakte beim WDR eingeklebt bekommen ...

Anonym hat gesagt…

@Vor-Redner:
Und wer hat uns die Großmannsucht-Partydroge nebst bestrafungslüsterne reuige Täterrolle infundiert ? - Na ? - Waren das nicht die Protagonisten dieser "Mainmetropolischen Schule", deren ware Natur und Intention zu thematisieren die Inhalation von Atemluft sehr rasch zur "gesiebten Variante" wechseln lässt. - Deren blosse Erwähnung und des Wirkens ihrer Stammes-Brüder und -Schwestern seit Jahrhunderten, zu den verpöntesten, erschröcklichsten Ungeheuerlichkeiten avancierten. - Deren gerissen camouflierte Zerstörungen und Dekonstruktionen verbissen weggelogen, totgeschwiegen, bestritten, anderen untergejubelt, oder als "krude Verschwörungstheorien" diffamiert werden. -
Die Palisaden von Lügen-Narrativen um ihre Gross-Verbrechen errichteten und darüberhinaus noch zynischerweise ihre Gegner und "Durchschauer" singulärer, unaussprechlicher Monstroso-Verbrechen bezichtigen, wobei allein leiseste Zweifel mit drakonischen Strafen, Verfolgungen und Existenzvernichtungen "geahndet" werden.-
Jetzt haben sie das Köter-Volk endlich dahin konditioniert (neurotisiert und kulpatisiert), dass es seine eigene Zerbröselung lustvoll goutiert.

Volker hat gesagt…

Aber attraktiv ist sie schon, die blonde Dame.

Yaqui statt Taquiyya hat gesagt…

@ Anonym

Diese 68er Frankfurter Würstchen haben längst all jene bürokratisch-diktatorischen Bonzokratieposten ergattert, gegen die sie damals teilweise zurecht gepöbelt haben.

Wir letzten Mohikaner werden uns wohl damit abfinden müssen, dass die Welt so ist, wie sie ist, weil der junge Revoluzzer im späten Machtrausch so ist, wie er ist: ein egoistisches rechthaberisches Charakterschwein mit Herrenmenschen-Allüren.

Übrigens waren die echten Nazis ja auch Sozialisten. Die aktuelle Entwicklung sollte also nicht überraschen, denn in der Natur gilt: Wie die Väter, so meist auch die Söhne.

Man kann nur versuchen, vom irren Zeitgeist kaum tangiert zu werden, oder wie Castaneda es in seinen Don-Juan-Büchern formulierte: Sei woanders, wenn irgendwo eine Katastrophe passiert.