Google+ PPQ: Kampf gegen Trump: Am Ende gewinnt die Wirklichkeit

Donnerstag, 29. Juni 2017

Kampf gegen Trump: Am Ende gewinnt die Wirklichkeit

Holger, der Kampf geht nicht weiter: Deutsche Medien  haben ihre Anti-Trump-Berichterstattung nahezu eingestellt.
Jedes Mittel war recht, jede böswillige Unterstellung, jede Pathologisierung, jede Beschimpfung, jedes Beleidigung, jede absichtsvoll falsche Übersetzung. Seit dem Morgen nach der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten standen deutsche Medien in der ersten Reihe der Front gegen den verhassten Multimilliardär. Gemeinsam mit den führenden Köpfen der Bundesparteien schmähten und beleidigten sie ihn, sie erzählten Fake News, sie machten das Verhältnis Deutschlands zu seiner Schutzmacht Amerika von seiner Haltung abhängig, sie drohten wie der Zwerg dem Berg und vergaßen jede Contenance, weil der Mann in Washington nicht einmal Spuren von Wirkung zeigte.

Das Ende des Kulturkampfes gegen die aus deutscher Sicht falsche Entscheidung der amerikanischen Wähler für einen Präsidenten, der in Deutschland nicht einmal Bürobote bei Volker Kauder hätte werden dürfen, kündigte sich an, als das Hamburger Magazin "Spiegel" seine Propaganda gegen den verhassten "Irren" (FR) in ein eigenes Supplement namens "Trump Daily" auslagerte. es war nun alles gesagt, mehrfach sogar, Trump war den Deutschen nahegebracht worden als Erster hinter Hitler, der Verderber der Völker, ein Demiurg, dessen noch nicht einmal begangene Taten alle deutschen Sünden der Vergangenheit verblassen zu lassen versprachen.

Trumps Zaunbau war des Teufels, während der deutsche Zaun von Mazedonien errichtet wurde und deshalb zweifelsfrei gar nicht existierte. Trumps Einreiseverbot war menschenrechtswidrig, während deutsche Visa-Politik schon immer ein Beispiel leuchtender Völkerfreundschaft war.

Mehr Hetze und Hass, mehr Häme und plumpe Agitation waren nie. Aber oberhalb von hundert geht eben wenig auf der Prozentskala. Und so zeigt sich nun, ein halbes Jahr nach Trumps Wahl, die in deutschen Medienhäusern niemand hatte kommen sehen, dass der Muskel, der den Kampf gegen das Böse mit der Sturmfrisur antrieb, plötzlich erschlafft. Trump ist kein Thema mehr, was einerseits daran liegt, dass alle Beleidigungen, Beschimpfungen und Bezichtigungen schon mehr als einmal verwendet wurden. Und andererseits daran, dass die Bereitschaft, nicht nur über die Niederlagen des neuen Mannes, sondern auch über seine Siege zu berichten, nicht allzu groß ist.

Der Kampf gegen die Realität, geführt von Staatsmännern wie Walter Steinmeier, der Trump einen "Hassprediger" nannte, von Angela Merkel, die ihm, nicht Erdogan, Bedingungen für eine weitere Zusammenarbeit stellte, und Medienarbeitern, die sich in der Rolle von Juroren bei der Show "Deutschland sucht den Lieblings-US-Präsidenten" wähnten, er versandet schon nach sechs Monaten. Keine Kraft mehr, keine Ideen, alle Artikel "Wie wir Trump loswerden" (Spiegel-Chef Brinkbäumer) geschrieben. Ergebnislos.

Am Ende hat die Wirklichkeit gewonnen, aber ihr Sieg bleibt ungerühmt. Das ist die letzte Rache der Unterlegenen: Stillschweigend zur Tagesordnung übergehen





1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ja, da ist typisch für das bundesdeutsche Blasrohrkriechertum. – Denn wie allhier schon unzählige Male abgelassen: Die Frequenz und Amplitude der Kollisionen von Linksgrünmukufemi-Lügenparadigmen mit der Realität, den Natur-Gesetzn und der Kausalität nimmt exponentiell zu. –
(Denn die Realität schert sich bekanntlich einen Dreck um paranoiden Halluzinationen einer noch so riesigen, gehirnvollgewaschenen, pawlow-konditionierten Bundes-Kläffer-Meute.)
Ergo müssen die Ober-Lügenbaron.Innen zunächst die Intensität und Diktion ihrer Lügen-Mantras verschärfen und immer groteskere (Nazi)Popanze aufblasen, die als Saboteure und Torpedierer ihres daher halluzinierten Parallel-Universums firmieren. -
Sind die Diskrepanzen indes zu bizarr und grotesk geworden, ( jenseits der Hühner-Lach-Schwelle), schalten die „Diskurshoheiten“ und „PC-Hoheproester“ alsbald auf „Dröhnendes Totschweigen“ um. -
Letztgenannte Methode ist allerdings alles andere als neu. - Schon unsere herzallerliebsten Bolschewisten praktizierten selbige mit grosser Begeisterung und bislang unerreichter Perfektion. Da verschwanden allerdings nicht nur Themen und Diskurse ruckzuck aus den Medien, sondern diverse (zahllose) „Protagonisten“ auch aus Bildern und Texten, UND (was UNSERE Baron.Innen evtl. noch lernen müssen), von der Bild-Fläche (entweder in Gulags oder gleich unter die Grasnarbe)