Google+ PPQ: Fake News: Der kleine Eisbär und der große Schwindel

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Fake News: Der kleine Eisbär und der große Schwindel

Schrecken Klimawandel: Der verhungernde Eisbär sucht auf dem Festland vergebens nach einer Eisscholle, von der aus er fischen kann.

Es war schon Kokolores, als die versammelte deutsche Weltpresse kurz vor Weihnachten kollektiv einen an akutem Klimawandel sterbenden Eisbären bejammerte. Staatsdichter bei "Spiegel" und Co. liefen zu großer klimakritischer Form auf: "Ein junges Tier schleppt sich abgemagert durch die Landschaft", schrieb der Spiegel nach einer ausbiebigen fotoforensischen Sitzung, "ein junger Eisbär schleppt sich mit letzter Kraft durch die Landschaft" fand das österreichische Mädchenmagazin miss.at leicht abgewandelt heraus. Der possierliche Bär, einer von rund 25.000, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in wachsender Zahl aussterben, suche nach Essbarem, heißt es dazu beim Fotografen und Biologen Paul Nicklen, der das Bild als Warnung vor dem Eisbären-Sterben auf Instagram veröffentlicht hatte. Doch weil es wegen des Klimawandels immer weniger Treibeis in der Aktis gibt, fehlt es an den für die Robbenjagd notwendigen Wasserlöchern.

Tragisch für den kleinen Eisbären auf Nicklens Bild, weil der sich sichtlich auf festem Land befindet, wo er tatsächlich auch in früheren Zeiten keine Chance gehabt hätte, Wasserlöcher oder gar atmende Robben zu finden. Die überzeugungsstarken Wissenschaftsredaktionen in den Großraumbüros der Leitmedien aber irritierten solche Details nicht. Flächendeckend wurde die grausame Mär vom sterbenden Bären verbreitet. Schließlich, so "Der Westen", handele es sich hier um eine "besonders eindrückliche und schockierende Antwort auf die Frage, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Tierwelt" habe.

PPQ hatte seinerzeit schon auf den Umstand hingewiesen, dass die herzergreifende Geschichte vom angeblichen Mangel an Robbenlöchern sich mit dem Filmchen vom verhungernden Bären nicht belegen lässt, weil hier keinesweg "das Opfer zu seinen Tätern" spricht, wie Paul Nicklen behauptete, sondern allenfalls ein gewiefter Spendensammler zu seinen potentiellen Spendern. Der Zug aber war abfahren, die herzzerreißende "Klimawandel- mordet-Eisbären-der-sonst-noch-100-Jahre-alt-geworden-wäre"-Geschichte war durch und von Millionen feuchten Auges schuldbeladen heruntergeschluckt.

Und jetzt, zwei Wochen später, kommt nun "Die Welt" und rät in Sachen Eisbär: "Glauben Sie nicht, was Sie sehen". Plötzlich sind Erkrankungen oder Verletzungen als Todesursache des Nicklen-Bären denkbar. Plötzlich gibt es auch Experten, die darauf hinweisen, dass auch Eisbären schon immer gestorben sind - obwohl der Umstand, dass es vor 70 Jahren nur noch 5.000 von ihnen gab, heute aber fast 30.000, daran einige Zweifel wecken könnte.

"​Schummelei bis zur Skrupellosigkeit" nennt die "Welt" die Nutzung des vielleicht darmkranken, vielleicht verletzten, vielleicht lebensmüden alten Bären für die aufrüttelnde Klimawandel-Geschichte. PPQ aber weiß: Das nächste Klima-Opfer kommt mit Sicherheit.

Auch die 2001 von einem Mitarbeiter der Weltverbesserungsorganisation New Economics Foundation im britischen "Guardian" erfundene Geschichte vom Untergang der Pazifik-Insel Tuvalu taucht ja immer wieder auf.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wo wir schon bei Fake-News sind, da möchte ich Ihnen nicht die neusten Fake-News aus meiner Heimpostille, den Kieler Nachrichten vorenthalten. Es geht um unsere Goldstücke, welche so gut ausgebildet sind, so dass es eigentlich keinen Fachkräftemangel mehr geben dürfte und sämtliche Bürgen, die schon immer an die fleißigen Eritreer, Pakistanis, Syrer, Soimalier, Iraker und, und und, geglaubt haben, freudig die nächsten Bürgschaften für alle kommenden Familiennachzügler unterschreiben wollen:

"Großteil der Menschen mit Asyl arbeiten als Fachkraft"

" Knapp 60 Prozent der aus wichtigen Asylländern stammenden Beschäftigten arbeiten einer Studie zufolge als Fachkraft. Rund 43 Prozent füllten Stellen aus, die mindestens eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten. 9,4 Prozent arbeiteten in Positionen, die in der Regel ein Diplom, einen Master- oder Bachelor-Abschluss voraussetzten, geht aus einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die zuvor die Funke Mediengruppe (Donnerstag) berichtete.

Der Anteil derjenigen, die Berufe ausübten, die einen Meister-, Techniker- oder Fachhochschulabschluss verlangten, lag nach den IW-Zahlen dagegen nur bei 4,1 Prozent. Das IW bezieht sich dabei auf inzwischen überholte Basiszahlen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom März 2017, als die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern noch bei rund 140 000 gelegen hatte..."

Hier wird fröhlich weiter gefakt: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Wirtschaftsnachrichten/Nachrichten-Wirtschaft-aus-der-Welt/Grossteil-der-Menschen-mit-Asyl-arbeiten-als-Fachkraft

Casper von Milz hat gesagt…

November 2017:
"Bewohner der Fidschi-Inseln aus dem Südpazifik forderten zum Beginn der Proteste den sofortigen Kohleausstieg. Die "Pacific Climate Warriors" führten in den frühen Morgenstunden eine traditionelle Südsee-Zeremonie im verlassenen Ort Manheim-Kerpen durch. Deutschlands Kohleabbau exportiere Zerstörung in den Pazifik und die Welt, sagte George Nacewa von den Climate Warriors. Der Klimawandel stelle eine direkte Bedrohung für die Menschen und Inseln im Pazifik dar. "Wir fordern, den Ausbau fossiler Energie jetzt zu stoppen."

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/klima-braunkohle-proteste-gabriel-100.html

Der Klimawandel lohnt sich, denn ohne ihn müssten die Fijis ihre Reisen selbst bezahlen. So greift der deutsche Steuerzahler ins Portemonnaie. Unter der Rubrik "Dauermärchen der Lügenpresse" gibt es wohl noch hunderte Themen.

Anonym hat gesagt…

>Deutschlands Kohleabbau exportiere Zerstörung in den Pazifik und die Welt"
>Wir fordern, den Ausbau fossiler Energie jetzt zu stoppen."

Der Bildungsstand der ökologischen Bewegung lässt sich ganz gut an diesem semantischen Trümmerfeld ablesen.

Anonym hat gesagt…

wir könnten die Fidschis besetzen und die Bewohner einer geeigneten Arbeit zuführen bzw. ohne Papier verschwinden lassen

Anonym hat gesagt…

Die Kohlendioxidlüge ist aber in den weichen Knollen der meisten immer noch präsent, wenn auch nicht so üppig wie das Zyanidmärchen.

Anonym hat gesagt…

„… die … Geschichte vom Untergang … taucht … immer wieder auf“

Das ist die Stilblüte des Jahres. Danke PPQ!

ppq hat gesagt…

das ist keine stilblüte, das war absicht, ausnahmsweise.aber wie man's macht, macht mans richtig

Anonym hat gesagt…

"Die Kohlendioxidlüge ist aber in den weichen........ "


Tjaja, die theutsche Seele und ihre Märchen, wie sie in dunkler, ahnungsvoller, sehnsuchtsvoller Traulichkeit in ihren Abgründen walten und wirken, wie sie aufsteigen und Gestalt(en) annehmen, vom tiefen, dunklen, theutschen Wald, dem wahren Sitz der theutschen Seele bis in die Höhen der Klima-„Wissenschaft“, und „Neuen theutschen Geschichte“.-

Und wie weiland die von den Gebr. Grimm gesammelten Märchen früherer Zeiten, sind die „neuen“ von „etwas anderen Gebrüdern“ kolportierten Märchen so wahr und Teil unserer kollektiven Seele, wie die grimmschen. – Schon jedes Kind bekommt sie an der Wiege ein- geflüstert, -gesungen, -gebetet.-

Zweifler, Apostaten, Kritiker, Spötter (achgottachgott), werden ja so was von diffamiert, stigmatisiert, marginalisert, wagen sie es doch unsere heilige theutsche Seele mit dem Gift des Zweifels, der Abtrünnigkeit zu vergiften.

teu hat gesagt…

Bielefeld gibt es nicht. Soviel ist sicher.
Hier der Beweis:
http://bv.bytos.de

Anonym hat gesagt…

Bielefeld gibt es nicht. Soviel ist sicher.
Hier der Beweis:
-http://bv.bytos.de

Sehr witzig, Zecke. --- Sagt ein Schwein zum anderen: "Dir ist schon klar, daß der Bauer uns deswegen so reichlich füttert, weil er uns später schlachten und fressen will?" - "Du wieder mit deinen bekloppten Verschwörungstheorien!"

Anonym hat gesagt…

„Unsere Rasse ist die Herrenrasse.
Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten.
Wir sind so weit entfernt von den minder­wertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…)
Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet.

Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minder­wertigen Rassen zu übernehmen.
Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden.

Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!“

– Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset. New Statesman, 25. Juni 1982 ----------

Nur mal so in die Tüte gesprochen...

ppq hat gesagt…

erfundene zitate werden nicht wahrer, wenn man sie ungeprüft weiterverbreitet.

das angebliche begin-zitat jedenfalls scheint mir längst und mehr als einmal widerlegt

Anonym hat gesagt…

Es s c h e i n t aber nur eben. Dahingegen die Wannsee-Protokolle ...
Ansonsten ist das Kriterium der Wahrheit nach dem Trierer Dienstmädchenschänder und seinem Barmener Schabbesgoj Fritze immer noch die Praxis.

Anonym hat gesagt…

Einen hab' ich noch: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.
(Stimmt zwar nicht, und Lächerlichkeit tötet auch nicht, aber trotzdem ...)
Ist Lawon-Affäre ein Begriff? Und USS Liberty nur nebenbei ...