Montag, 21. April 2008
Gesänge fremder Völkerschaften
Tatsächlich, der Berlinpankowblogger hat ihn erwischt: "Ziehpapa und Pfleger von Berlins Star-Eisbär Knut, Thomas Dörflein, bessert sein Gehalt mit Straßenmusik auf", enthüllt Ole nach einem Überrachungsbesuch im 570 Kilometer entfernten Warschau. Dort musiziert der enttäuschte, gebrochene Ex-Eisbärenvater mit der musealen Medienallergie einsam gegen den Kummer an. Deutschland ein Sozialstaat? Dass wir nicht lachen!
Ende in Indien
In Deutschland legen sie in Schiffsfonds an, 11 Prozent Rendite nach Steuern garantiert. In Norwegen sitzt mit John Fredriksen der größte Reeder der Welt, aber eigentlich wohnt der in London, ist auf Zypern zu Hause, wegen der Steuern, hat seine größte Firma auf den Bermudas angesiedelt und im Augenblick größen Appetit auf die Flotte der deutschen Tui, die früher mal dänisch war. Nicht in Dänemark, sondern in China bauen sie die Schiffe, auf denen die Globalisierung um die Welt fährt. Im indischen Chittagong reißen sie sie dann irgendwann später wieder auseinander. Mit Zähnen und Seilen und Hämmern und Meißeln.
Böses Omen für Obama

Er ist der Liebling der Lehrer, Bioladen-Besitzer und Fahrer von klimareduzierten Blue-Motion-Modellen und würde, träte er gegen Angela Merkel an, einen Erdrutschsieg einfahren. Auch wenn er im Wahlkampf kein Wort Deutsch spräche. Barack Obama steht für das gute, das friedliche, das, so will es Deutschland, andere Amerika.
Dass ausgerechnet seine Konkurrentin Hillary Clinton nicht einsehen will, dass es zu Obama im Weißen Haus von Deutschland aus gesehen keine echte Alternative gibt, ärgert aber nicht nur das politische Schweinfurt und die Reste der Arbeiterbewegung in Benneckenstein, die ihren Kurt "Mecki" Beck liebend gern tauschen würde gegen einen charismatischen Internationalisten mit Blendax-Strahlelächeln.
Nein, auch die britische Zeitung "Financial Times" würde statt von McCain oder Clinton nächstens lieber von Obama im Oval Office empfangen werden. Deshalb haben die Experten in London jetzt durchgerechnet, was der Welt am meisten dient. Und dann eine "Wahlempfehlung" für den "Yes, we can"-Mann ausgesprochen.
Deutschen Medien wie dem in Mittweida und Michigan stets gleich gut informierten "Spiegel" gilt das als halbe Miete auf dem Weg ins Amt. Eigentlich aber ist es ein böses Omen: Zuletzt hat die "Financial Times" mit viel Liebe für eine Wahl von John Kerry geworben. John Kerry? Das war der Ketchupmilliardär, der die Wahl dann trotzdem gegen George W. Bush verlor.
Sonntag, 20. April 2008
Von wegen reformmüde
Von wegen, Deutschland reformmüde! Keine Spur. Aus Hamburg, wo erstmals eine schwarz-grüne Koalition sich anschickt, gemeinsam Politik und Geschichte zu machen, kommen hoffnungsvolle Zeichen. Mutig gehen Ole von Beust und seine grünen Verbündeten die Großbaustellen der Gesellschaft an, keine Tabus sind mehr erlaubt, kein Wegducken vor der Verantwortung. Es geht um die zentralen Fragen, um das Glück der Menschen, um die entscheidenden Weichenstellungen in die Zukunft der Republik. Deshalb wurde im Koalitionsvertrag neben anderen, eher nebensächlichen Paragraphen auch der eine, entscheidende festgehalten, der die Tür aufstößt in ein neues Morgen, in eine Zukunft ohne Sorgen: "Am Christopher Street Day soll auf dem Rathausmarkt die Regenbogenfahne gehißt werden", haben Schwarz und Grün beschlossen und aufgeschrieben. Deutschland, ja und auch Hamburg, haben keine anderen Probleme mehr. Die übrigen Bundesländer werden nachziehen müssen. Und das ist gut so!
Samstag, 19. April 2008
Nun mit noch mehr Niwoh
Lange war er abgetaucht, jetzt kommt er wieder, einen verwegenen Cowboyhut auf dem Birnenschädel, die mit kostbaren Memorabilia aus aller Welt reich geschmückte Wohnzimmerwand hinter, das gute alte Sennheiser-Edelmikro vor sich. Mit "Dicke Titten" landet der liebesnwerte Sven Banis, Ostdeutschlands viel Fleisch gewordene Antwort auf Elvis und Lindenberg, einmal mehr einen Volltreffer.
Nicht im Bild: Wie der letzte DDR-Innenminister Diestel und der Linken-Richelieu Gysi ist Banis von Hause aus Rinderzüchter, ein Teil seiner geheimnisvollen Aura dürfte von der Arbeit über und an der Kuh herrühren. Das ZDF hat das Talent deseinmalig exzentrischen Entertainers unterdessen erkannt und ihm Sendezeit zur Verfügung gestellt. Banis wurde allerdings gezwungen, seinen Kuhhirtenhut vor der ersten Klappe abzunehmen. Ein ungehöriger Akt der Zensur, der den Siegeszug des Herzbuben aus Beesenstedt (Banis über Banis) auch nicht mehr aufhalten wird.
Nicht im Bild: Wie der letzte DDR-Innenminister Diestel und der Linken-Richelieu Gysi ist Banis von Hause aus Rinderzüchter, ein Teil seiner geheimnisvollen Aura dürfte von der Arbeit über und an der Kuh herrühren. Das ZDF hat das Talent deseinmalig exzentrischen Entertainers unterdessen erkannt und ihm Sendezeit zur Verfügung gestellt. Banis wurde allerdings gezwungen, seinen Kuhhirtenhut vor der ersten Klappe abzunehmen. Ein ungehöriger Akt der Zensur, der den Siegeszug des Herzbuben aus Beesenstedt (Banis über Banis) auch nicht mehr aufhalten wird.
Freitag, 18. April 2008
EU dreht Terror-Pipeline zu
Europa macht dem virtuellen Terror im Internet entschlossen ein Ende. Mit einem Federstrich haben die Justizminister der 27 EU-Staaten den Aufruf, die Anwerbung und die Ausbildung zu Anschlägen im Internet EU-weit unter Strafe gestellt. Webseiten mit islamistischen Parolen, die auf Servern in der EU gehostet sind, wären damit verboten, ihre Betreiber könnten durch die Behörden strafrechtlich verfolgt werden.Abgesehen von den Online-Portalen von "Spiegel", "Focus" und "Welt", die noch jedes Gaga-Al-Kaida-Video aus dem "unzugänglichen Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan" (dpa) zuverlässig in die Welt blasen, dürften allerdings keine islamistischen Internetseiten von dem Beschluss betroffen sein. Seit Jahren schon bevorzugen die Aktivisten der GIMF Server in Malaysia und amerikanische Blogbetreiber, um die lebensüberdrüssige Großstadtjugend im Westen zu den berühmten "Frühjahrs-" bzw. "Herbstoffensiven" und den 77 Jungfrauen zu rufen.
Rein virtuell dreht die EU dem Terror also die Pipeline zu, sie verbietet ihn geradezu. Die Meinungsfreiheit aber bleibt gewahrt, weil Gerichte in allen EU-Staaten künftig die Möglichkeit haben, von allen Providern innerhalb der EU eine Sperrung von Websites unter Terrorwerbeverdacht zu verlangen.Das ist so, weil, schwören die Minister, die gewählten Formulierungen "sich eng an ein entsprechendes Übereinkommen des Straßburger Europarats zur Verhütung des Terrorismus" (dpa) anlehnten. Ein Verbot in enger Anlehnung an ein entsprechendes Übereinkommen zur Verhütung also. Jetzt noch die 77 Jungfrauen verbieten und das Aus für Al Kaida ist besiegelt.
Glück ist keine warme Knarre
Hier irrten die Beatles: Happyness is not a warm gun, Glück kommt nur selten aus Gewehrläufen, auch Zufriedenheit beruht nur selten auf dem Wissen, dass man noch ein volles Magazin einstecken hat. Adrian White von der Universität in Leicester hat eine schön bunte Karte über die Glücksverteilung auf der Welt erstellt, die Deutschland immerhin gleichauf mit der Mongolei sieht und Glückshochburgen in Nordamerika, Australien, Skandinavien und Nordirland zeigt. Frankreich ist so unglücklich wie China, beide sind unglücklicher als Saudi-Arabnien, aber wenigstens glücklicher als Rußland. Keine Daten gibt es aus Nordkorea. So ein Unglück.
Donnerstag, 17. April 2008
Kirchen sind Kapitalisten
Die kirchlichen Verbände Diakonie und Caritas wehren sich gegen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in der Pflegebranche. Ein solcher sei »kein taugliches Mittel«, Armut und Schwarzarbeit wirksam zu bekämpfen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) und der Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU).
Ufos mit Lichthupe
Sie sind wieder überall, zumindest seit die große deutsche
Ufo-Datenbank vor einigen Tagen scharfgeschaltet wurde. Seitdem kann jeder, der die fliegenden Andromedaner und Alphazentauris in ihren hochgezüchteten Keramikflundern irgendwo am Himmel erwischt, seine Beobachtungen zur sofortigen wissenschaftlichen Auswertung durch ausgewiesene Ufo-Experten melden.
Die ersten Hinweise aus Köthen und dem Ruhrgebiet klingen vielversprechend. Zwar lässt sich nur raten, was die Marsianer ausgerechnet in Köthen, einem Kaff in Sachsen-Anhalt, suchten, dort gewesen aber sind sie vorgestern erst. Ein Augenzeuge beschreibt: "Von sehr weitem rote oder rot/weiße Sterne ohne Laute, die ungewöhnliche ungerade Bahnen fliegen. Können superschnell, superlangsam, um die Ecke fliegen und stehen bleiben. Sehr nahe meistens Dreiecke ohne Flügel, Fenster, Düsen, Propeller, die vibrierende Geräusche machen. Können die mit ganzer Fläche eine Lichthupe machen als zeichen, dass sie ein winken gesehen haben. Verschiedene Typen, auch mit Iris in der Mitte für blauen Strahl zum Absetzen und Aufnehmen von Personen."
Propeller also, die "vibrierende Geräusche" machen. Erstaunlich. Wurde im Ruhrgebiet so nicht bemerkt, denn dort saß der Ufo-Zeuge mit seiner "Freundin im Auto und wir hatten freien Blick auf den Himmel und sahen dort erst ein Flugzeug (schwache Blinklichter) als mir sekunden später im Augenwinkel ein Aufhellender Lichtpunkt über einem Haus auffiel. Viel heller und ein wenig grösser als ein Stern und auch nicht weich oder rund sondern stark leuchtend.
Der Lichtpunkt bewegte sich minimal, fast unsichtbar, weswegen wir die Bewegung als optische Täuschung hielten. Als kurz darauf ein weiteres Flugzeug in Richtung Lichtpunkt auftauchte (unseren Vermutungen nach sahen wir die Landezone des Flughafen Düsseldorf), sagten wir noch, mal gucken was passiert wenn das Flugzeug am Licht ankommt. Als das Flugzeug das Licht passierte folgte dieses wie an einem Gummiband gezogen mit gleicher Geschwindigkeit dem Flugzeug bis eine Hauswand unseren Blick darauf unterbrach."
Schade eigentlich. Wäre die Hauswand nicht gewesen, hätte die Menschheit jetzt erstmals Beweise dafür, dass es andere gibt, irgendwo da draußen und irgendwo über Köthen. So aber muss die Datenbank weiter sammeln.
Ufo-Datenbank vor einigen Tagen scharfgeschaltet wurde. Seitdem kann jeder, der die fliegenden Andromedaner und Alphazentauris in ihren hochgezüchteten Keramikflundern irgendwo am Himmel erwischt, seine Beobachtungen zur sofortigen wissenschaftlichen Auswertung durch ausgewiesene Ufo-Experten melden.
Die ersten Hinweise aus Köthen und dem Ruhrgebiet klingen vielversprechend. Zwar lässt sich nur raten, was die Marsianer ausgerechnet in Köthen, einem Kaff in Sachsen-Anhalt, suchten, dort gewesen aber sind sie vorgestern erst. Ein Augenzeuge beschreibt: "Von sehr weitem rote oder rot/weiße Sterne ohne Laute, die ungewöhnliche ungerade Bahnen fliegen. Können superschnell, superlangsam, um die Ecke fliegen und stehen bleiben. Sehr nahe meistens Dreiecke ohne Flügel, Fenster, Düsen, Propeller, die vibrierende Geräusche machen. Können die mit ganzer Fläche eine Lichthupe machen als zeichen, dass sie ein winken gesehen haben. Verschiedene Typen, auch mit Iris in der Mitte für blauen Strahl zum Absetzen und Aufnehmen von Personen."
Propeller also, die "vibrierende Geräusche" machen. Erstaunlich. Wurde im Ruhrgebiet so nicht bemerkt, denn dort saß der Ufo-Zeuge mit seiner "Freundin im Auto und wir hatten freien Blick auf den Himmel und sahen dort erst ein Flugzeug (schwache Blinklichter) als mir sekunden später im Augenwinkel ein Aufhellender Lichtpunkt über einem Haus auffiel. Viel heller und ein wenig grösser als ein Stern und auch nicht weich oder rund sondern stark leuchtend.
Der Lichtpunkt bewegte sich minimal, fast unsichtbar, weswegen wir die Bewegung als optische Täuschung hielten. Als kurz darauf ein weiteres Flugzeug in Richtung Lichtpunkt auftauchte (unseren Vermutungen nach sahen wir die Landezone des Flughafen Düsseldorf), sagten wir noch, mal gucken was passiert wenn das Flugzeug am Licht ankommt. Als das Flugzeug das Licht passierte folgte dieses wie an einem Gummiband gezogen mit gleicher Geschwindigkeit dem Flugzeug bis eine Hauswand unseren Blick darauf unterbrach."
Schade eigentlich. Wäre die Hauswand nicht gewesen, hätte die Menschheit jetzt erstmals Beweise dafür, dass es andere gibt, irgendwo da draußen und irgendwo über Köthen. So aber muss die Datenbank weiter sammeln.
Haltlose Erregung
Die Ereignisse in Tibet verursachen im Westen eine etwas haltlose Erregung - der als Dalai Lama wiedergeborene Buddha und seine Mönche genießen hier etwa dasselbe Ansehen wie gewisse vom Aussterben bedrohte Walarten.
Zwei Mal Sozialismus
Es mag sehr gut möglich sein, dass der Sozialismus deshalb nicht tot ist, weil er nicht sterben kann.
Als Whittacker Chambers, ein hochrangiger kommunistischer Agent, nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Amerikanern überlief, sagte er, er wechsle gerade von der Seite der Sieger zu den Verlierern der Geschichte – so mächtig erschien die Sowjetunion.
Als Whittacker Chambers, ein hochrangiger kommunistischer Agent, nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Amerikanern überlief, sagte er, er wechsle gerade von der Seite der Sieger zu den Verlierern der Geschichte – so mächtig erschien die Sowjetunion.
Muli-Kuli-Mieinander
Das „t“ thront schließlich wie eine Fratze der Dekadenz über dem Schlüsselwort „Toleranz“. Es reicht schließlich auch, von Oleranz zu reden. Oder ewa nich? Auch „Gott“ ist eine Zumutung mit dem verdoppelten Kreuz. „Go“ würde völlig genügen für die Wellness-Religion des Westens. Jenes Christentum klänge doch ohne „t“ als Krisenum viel umgänglicher. Und wenn die Zeitung nur noch Zeiung hieße, könnte man das Präfix Ver- voranstellen und hätte gleich eine adäquate Ausdrucksform der inneren Haltung im Zeitalter der Selbstzensur. Denken Sie an den Dialog der Kuluren, an das Muli-Kuli-Mieinander, an den Verra eigener Were und Radiion. Und wenn wir stürben, dann wären wir „o“. So soll es sein: Nieder mit dem „t“.
R.I.P
bekannt wurde edward lorenz, weil er "in den 60er-Jahren zufällig auf die Chaos-Theorie gestoßen (war): Als er unbeabsichtigt zweimal die scheinbar selben Berechnungen zu einem Wettermodell durch einen Computer schickte, erhielt er völlig unterschiedliche Ergebnisse. Bei der gründlichen Überprüfung des Vorgangs stellte sich heraus, dass dafür an einer Stelle eine winzige Verschiebung der Dezimalstelle – weniger als 0,0001 – verantwortlich war" (focus) .
kleinste "Störungen in nichtlinearen Systemen (können also) zu drastischen, nicht vorhersagbaren Veränderungen führen" (faz). oder anders gesagt: wenn eines der derzeitigen katastrophischen klima-modelle auch nur annähernd der wirklichkeit nahe käme, wäre das der pure zufall. lorenz kann leider nicht mehr intervenieren, er ist am mittwoch im alter von 90 jahren gestorben.
kleinste "Störungen in nichtlinearen Systemen (können also) zu drastischen, nicht vorhersagbaren Veränderungen führen" (faz). oder anders gesagt: wenn eines der derzeitigen katastrophischen klima-modelle auch nur annähernd der wirklichkeit nahe käme, wäre das der pure zufall. lorenz kann leider nicht mehr intervenieren, er ist am mittwoch im alter von 90 jahren gestorben.
Nicos fünf Minuten Ruhm
Unwiderstehlich, die Geschichte. Also waren sie alle dabei. Der "Focus" jubelte "Schüler rechnet Nasa was vor", "Bild" ließ den Helden gestehen "Ich habe den Weltuntergang ausgerechnet" und der "Tagesspiegel" titelte schlicht "Nico und der Weltuntergang". Ist ja auch ein Ding, dass da ein kleiner Gymnasiast aus Potsdam kommt, und der großen amerikanischen Weltraumbehörde sagt, wo es langgeht: Die US-Experten haten bisher errechnet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages des Asteroiden Apophis im Jahr 2036 auf der Erde bei 1:45000. Dann kam Nico Marquardt, rechnete nach und kam auf eine Wahrscheinlichkeit von 1:450. Nasa und Esa checkten die Berechnungen und waren anschließend ganz zerknirscht.
Ja, das alte Europa! Macht der neuen Welt noch immer was vor, wenns drauf ankommt. Mit der kleinen Einschränkung, dass die Geschichte nicht stimmt: In Wirklichkeit sind die Berechnungen von Nico Marquardt falsch, die der Nasa richtig, eine Bestätigung des Ergebnisses aus Potsdam hat es deshalb auch nie gegeben. Fünf Minuten Ruhm sind manchmal verdammt schnell rum.
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