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Dienstag, 1. April 2014

NSU: Hundert Tage April, April

Mehr als ein Jahr läuft er schon, der Prozess, der bis zum Hoeneß-Verfahren ein „Jahrhundert-Prozess“ gewesen ist. 100 Verhandlungstage ist er inzwischen alt und kaum noch der Rede wert: Im NSU-Verfahren in München, einst Ort des ersten neuzeitlichen Stuhltanzes unter Erwachsenen, sind die medialen Lichter längst ausgegangen: Gelegentliche Wasserstandsmeldungen, mehr kommt nicht mehr aus dem Saal, in dem Strafprozess ursprünglich Staatstrauerarbeit leisten sollte.

Der 1. April ist ein guter Anlass, „plausibel machen, an welchem Punkt die Verhandlung steht“, wie die Frankfurter Rundschau in einer Aufwallung zum 100. schreibt. Es sind Zeugen gehört und Akten verlesen worden, einer der Angeklagten hat gestanden, die anderen haben geschwiegen oder nichts gesagt. Gefüllt hat die Zeit und die Schlagzeilen meist die Vernehmung von Hinterbliebenen der Opfer der mutmaßlichen rechten Terrorzelle. Deren Beitrag zur Tataufklärung naturgemäß überwiegend in persönlicher Betroffenheit oder in der Forderung nach der Umbenennung von Straßen und Plätzen nach ihren Söhnen bestand. Die widersprüchlichen Ermittlungsergebnisse, die Untiefen der vorhandenen Informationen, das Abgründige, das hinter Zahlen, Daten und Fakten lauert, die an vielen Stellen im Internet penibel gesammelt werden, all das muss dagegen ausgeblendet bleiben. Wie ja auch die genauen Umstände und Abläufe im Hoeneß-Verfahren unerwähnt blieben.

Schuld ist, das ließ sich von Anfang an mit Sicherheit sagen, Beate Zschäpe. Die Terrorbraut, letztes Mitglied des harten Kerns der braunen Brut, war entweder dabei, oder sie wusste was oder sie ahnte es zumindest und nun schweigt sie, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Die Beweislage ist bisher dünn, ein Lächeln der Angeklagten, ein Hörensagen aus dem Polizeiprotokoll, ein Satz, den sie Anfang der 90er zu jemandem gesagt haben soll. Gegen Zschäpe spricht ihr Schweigen, für den Nachweis ihrer Mitschuld das Ausbleiben jeder Reue.

Größtes Verdienst der engagierten Erfurterin: Sie allein hat den bundesdeutschen Geheimdiensten die Existenz gerettet, indem sie dem Bösen ein Gesicht gegeben hat. Kann Zschäpe abgeurteilt werden, dürfen alle Geheimdienste bleiben, was sie waren. Niemand wird mehr fragen, warum sie nicht nur von der NSU nichts mitbekommen, sondern auch von der Ausspionierung Deutschlands durch die NSA nichts gemerkt haben, niemand wird auf den Gedanken kommen, dass eine Spionageabwehr, die nichts vom Kinderpornohandel der obersten Terroraufklärer der Republik weiß, zum Schutz des Staates lieber eilends Selbstauflösung betreiben als weiterexistieren sollte.

Die Farce, bei der jeder Zeitungsbericht wirkt wie nach Zahlen gemalt, wird noch unendliche Monate weitergehen, bis hin zu einem irrelevanten Urteil, das - so viel ist nach hundert Tagen sicher - aufgrund einer Faktenlage gefällt werden wird, die wahrscheinlich nicht einmal die Spitze der Spitze eines Eisberges aus Staatskumpanei mit wahnsinnigen Möchtegern-Nazis, durchgedrehtem Geheimdienstgemauschel und Marionettenspiel mit nützlichen Idioten gewesen sein wird.

Hier die Liste der Beweismittel*, die die Sonderkomission "Trio" zum Glück noch aus der Wunderasche im völlig ausgebrannten Terrorhaus bergen konnte:

- größere Zahl Briefumschläge mit DVDs mit Aufdruck “NSU”
- lesbare USB-Sticks
- lesbare Festplatten
- echte falsche Pässe
- Namenslisten mit 88 Namen
- Namenslisten mit zehntausend Namen
- Handschriftliche Aufzeichnungen
- Stadtplanausrisse mit Notizen
- Tierarztrechnungen
- Bankbelege
- Quittungen
- Rabattmarken
- zahlreiche Zeitungsausschnitte ohne Fingerabdrücke von Zschäpe
- Zeitungsausschnitte mit Zschäpes Fingerabdrücken
- Ein gefälschter Tennisklubausweis, ausgestellt auf Mandy S. (S. = Struck)
- Zschäpes Foto
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Böhnhardt
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Mundlos
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Zschäpe
- ein Reisepass
- zwei Führerscheine,
- eine Krankenkassenkarte
- Zschäpes Geburtsurkunde
- mehrere Sparbücher
- Brillenschutzbrief "aktivoptik"
- eine Visitenkarte Nordbruchs
- neun Bücher
- Telefon
- eine die Rufnummer dieses Telefons lautende Rechnung
- ein Notizzettel mit Adresse und eine Telefonnummer von Mandy Struck notiert sind
- ein “auf Papier verewigtes Drehbuch”
- ein Archiv über die Ceska-Morde, mit 68 Zeitungsartikeln!
- Flyer von Andre Emingers Firma “Aemedig”, die auf die Aufbereitung von Filmen und Videos spezialisiert war.
- Computerausdrucke (Link2)
- private Bilder der Neonazifamilie E.
- Einladungsschreiben zum Hitlerjugend-Lieder-Singen
- ein orangefarbener Bibliotheksausweis mit dem Bild Beate Zschäpes, ausgestellt auf Frau S. R
- Bibliotheksausweis mit der Hannoveraner Adresse und dem Bild Zschäpes.
- AOK-Karte, ausgestellt auf Silvia R.
- BahnCard ausgestellt auf den Namen des Angeklagten André E.
- ein Personalausweis, ausgestellt auf Ralf H.
- ein Personalausweis, ausgestellt auf Michael F.
- 2,5 Kilogramm Schwarzpulver in einer kurz vorher explodierten und völlig ausgebrannten Wohnung in einem unbeschädigten Glas mit Schraubverschluss
- 140 scharfe Patronen
- Verträge über die Anmietungen von Wohnmobilen
- sechs Mobiltelefone mit fünf SIM-Karten
- Mietvertrag (Juli 2000, Heisenbergstr. Zwickau)
- Geldscheine mit Aufdruck “Sparkasse Chemnitz”
- Euroschecks
- eine große Zahl Banderolen für Geldscheine von verschiedenen Geldinstituten
- ein Handy, das zur Zeit des Mordes in der Trappentreustraße 4 in München (15. Juni 2005) angerufen wurde
- ein Notizzettel, auf dem die Nummer des Anschlusses zusammen mit dem Wort "Aktion" geschrieben stand
- 750 Bekleidungsstücke , darunter
- ein Rucksack
- ein Sweatshirt
- ein schwarzes Halstuch
- ein schwarzes Basecap mit hellem Schirm und sechs Lüftungslöchern
- ein dunkelblaues Halstuch
- eine helle Kappe
- eine helle Cargohose
- helle Turnschuhe
- Jogginghose von Mundlos, mit intakter DNA von M. Kiesewetter
- zwei Taschentücher mit intakter DNA von Mundlos

Über die Sicherstellung der 750 Kleidungsstücke hinaus mussten die Ermittler allerdings feststellen, dass sich in der Terrorwohnung keine "männliche Bekleidung" befand.


*Zusammengestellt von Volker


Ein Land schreibt einen Thriller:

NSU: Banküberfalltäter im Tattooarchiv
NSU: Die Fassade auf der Anklagebank
NSU: Nicht nur sauber, sondern rein

NSU: Doppelselbstmord zu dritt
NSU: Vorladung für Hollywood
NSU: Rufnummernmitnahme
NSU: Robert Redford gegen rechts
NSU: Strafe muss sein
NSU: Terror fürs Museum
NSU: Herz, Stern oder Halbmond
NSU: Schweigekomplott am Bosporus
NSU: Nazi per Nachname
NSU: Platznot auch im Alex-Prozess
NSU: Killerkatzen im Untergrund
NSU: Das weltoffene Deutschland im Visier
NSU: Liebes Terrortagebuch
NSU: NSU: Push the forearm fully forward
NSU: Heiße Spur nach Hollywood
NSU: Die Mutter von Hirn und Werkzeug
NSU: Musterstück der Selbstentlarvung
NSU: Rettung durch Rechtsrotz
NSU: Schreddern mit rechts
NSU: Softwarepanne halb so wild
NSU: Neues Opfer beim Verfassungsschutz
NSU: Im Namen der Nabe
NSU: Handy-Spur ins Rätselcamp
NSU: Brauner Pate auf freiem Fuß
NSU: Rufmord an den Opfern
NSU: Heiße Spur ins Juwelendiebmilieu
NSU: Eine Muh, eine Mäh, eine Zschäperättätä
NSU: Von der Zelle in die Zelle
NSU: Die Spur der Schweine
NSU: Gewaltbrücke zu den Sternsingern
NSU: Gebührenwahnsinn beim Meldeamt
NSU: Nun auch auf dem linken Auge blind
NSU: Die Welt ist klein
NSU: Verdacht auf Verjährung
NSU: Weniger hats schwer
NSU: Terrorwochen abgebrochen
NSU: Rechts, wo kein Herz schlägt
NSU: Was steckt dahitler?
NSU: Neue Spuren ins Nichts
NSU: Tanz den Trinitrotoluol
NSU: Der Fall Braun
NSU: Honeckers rechte Rache
NSU: Die Mundart-Mörder
NSU-Todeslisten: Sie hatten noch viel vor
NSU: Was wusste Google?
NSU: Kommando späte Reue
NSU: Die tödliche Bilanz des braunen Terrors
NSU: Mit Hasskappen gegen den Heimsieg
NSU: Mordspur nach Möhlau


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Fürs Protokoll hier wieder mal die aktualisierte Liste der „Beweismittel“, die die … oh my god, fast hätte ich Fälscherbande geschrieben … BAO Trio aus der Wunderasche „geborgen“ hat:
- größere Zahl Briefumschläge. In diesen befänden sich DVDs mit dem Aufdruck “NSU”
- lesbare USB-Sticks
- lesbare Festplatten
- echte falsche Pässe
- Namenslisten mit 88 Namen
- Namenslisten mit zehntausend Namen
- Handschriftliche Aufzeichnungen
- Stadtplanausrisse mit Notizen
- Tierarztrechnungen
- Bankbelege
- Quittungen
- Rabattmarken
- zahlreiche Zeitungsausschnitte ohne Fingerabdrücke von Zschäpe
- Zeitungsausschnitte mit Zschäpes Fingerabdrücken
- Ein gefälschter Tennisklubausweis, ausgestellt auf Mandy S. (S. = Struck)
- Zschäpes Foto
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Böhnhardt
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Mundlos
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Zschäpe
- ein Reisepass
- zwei Führerscheine,
- eine Krankenkassenkarte
- Zschäpes Geburtsurkunde
- mehrere Sparbücher
- Brillenschutzbrief "aktivoptik"
- eine Visitenkarte Nordbruchs
- neun Bücher
- Telefon
- eine die Rufnummer dieses Telefons lautende Rechnung
- ein Notizzettel, auf den mit ordentlicher Schrift Adresse und eine Telefonnummer von Mandy Struck notiert sind
- ein “auf Papier verewigtes Drehbuch”
- ein Archiv über die Ceska-Morde, mit 68 Zeitungsartikeln!
- Flyer von Andre Emingers Firma “Aemedig”, die auf die Aufbereitung von Filmen und Videos spezialisiert war.
- Computerausdrucke (Link2)
- private Bilder der Neonazifamilie E.
- Einladungsschreiben zum Hitlerjugend-Lieder-Singen
- ein orangefarbener Bibliotheksausweis mit dem Bild Beate Zschäpes, ausgestellt auf Frau S. R
- ein weiterer Bibliotheksausweis, ebenfalls mit der Hannoveraner Adresse und dem Bild Zschäpes. Diesmal ist die Farbe aber eher pink.
- AOK-Karte, ausgestellt auf Silvia R.
- BahnCard ausgestellt auf den Namen des Angeklagten André E.
- ein Personalausweis, ausgestellt auf Ralf H.
- ein Personalausweis, ausgestellt auf Michael F.
- 2,5 Kilogramm Schwarzpulver in einer kurz vorher explodierten und völlig ausgebrannten Wohnung in einem unbeschädigten Glas mit Schraubverschluss
. 140 scharfe Patronen
- Verträge über die Anmietungen von Wohnmobilen
- sechs Mobiltelefone mit fünf SIM-Karten
- Mietvertrag (Juli 2000, Heisenbergstr. Zwickau)
- Geldscheine mit Aufdruck “Sparkasse Chemnitz”
- Euroschecks
- eine große Zahl Banderolen für Geldscheine von verschiedenen Geldinstituten
- ein Handy, das angeblich zur Zeit des Mordes in der Trappentreustraße 4 in München (15. Juni 2005) angerufen wurde
- In der Nähe des Handy lag ein Notizzettel, auf dem die Nummer des Anschlusses zusammen mit dem Wort "Aktion" geschrieben stand
- 750 Bekleidungsstücke , darunter
.. ein Rucksack
.. ein Sweatshirt
.. ein schwarzes Halstuch
.. ein schwarzes Basecap mit hellem Schirm und sechs Lüftungslöchern
.. ein dunkelblaues Halstuch
.. eine helle Kappe
.. eine helle Cargohose
.. helle Turnschuhe
.. Jogginghose von Mundlos, mit intakter DNA von M. Kiesewetter
.. zwei Taschentücher mit intakter DNA von Mundlos
Über die Sicherstellung der 750 Kleidungsstücke hinaus haben die Ermittler festgestellt, dass sie in der der Terrorwohnung keine "männliche Bekleidung" finden konnten.
OK, beide "Ermittlungsergebnisse" beißen sich. Aber was passt bei dieser Posse überhaupt zusammen?


VS

Anonym hat gesagt…

April April, und wieder hat den PD Menzel niemand gefragt, warum im Eisenacher Wohnmobil keine Fahrräder waren.

Die waren eben doch in Zwickau im Keller, und nur PPQ hat es bemerkt.

Ausser Thomas Moser:
https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/januar/der-nsu-komplex-wer-ermittelt-gegen-den-verfassungsschutz

Anonym hat gesagt…

Warum suchte man in Eisenach nach “Fahrzeugen in die die Täter Fahrräder einladen konnten”, obwohl in Arnstadt die Fahrräder aufgefunden wurden, 2 km von der Sparkasse entfernt, an einem Dönerstand?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459

Zusatzfrage:
Warum ist in der Anklageschrift eine “zeitlich passende Wohnmobil-Ausleihe” für den Bankraub in Arnstadt enthalten, für ein Wohnmobil in das die Fluchtfahrräder NICHT eingeladen wurden?

April April...

ppq. so hat gesagt…

zum glück sind die räder ja inzwischen vernichtet worden, damit sie nicht als kultgegenstände benutzt werden können

derherold hat gesagt…

"Wyshnski empört. Nazi-Schl.m.e will noch immer nicht alles zugeben.

Richter tut seit bestes.Zeugen verlogen. Verstrickung immer schlimmer !"

Anonym hat gesagt…

"Mörderbraut noch immer verstockt!" - Aus: Die verlorene Ehre der Katharina Böll, oder so ähnlich...
- Hildesvin -

Volker hat gesagt…

“zeitlich passende Wohnmobil-Ausleihe”

Fatalist, wo kann man das nachlesen?

Anonym hat gesagt…

@Volker

in der Anklageschrift:

- Ende Januar/Anfang Februar 2004 Führerscheinübergabe; mit dem wurden angemietet (S.404 ff):
- 23. bis 26. Februar 2004 Wohnmobil in Chemnitz
- 13. bis 18. Mai 2004 Wohnmobil Chemnitz
- 6. bis 10. Juni 2004 VW Touran in Zwickau (Anschlag in Köln - aber passen da unauffällig zwei Mountainbikes rein?)
- 9. Juni 2005 Skoda Octavia in Zwickau
- 13. bis 16. Juni 2005 Wohnmobil in Chemnitz
- 21. bis 24. November 2005 Wohnmobil in Chemnitz
- 3. bis 7. April 2006 Wohnmobil in Chemnitz
- 4. bis 10. November 2006 Wohnmobil in Chemnitz
- 16. bis 27. April 2007 Wohnmobil in Chemnitz
- 5. bis 10. September 2011 Wohnmobil in Chemnitz
- 25. Oktober bis 4. November 2011 Wohnmobil in Schreiersgrün

Anonym hat gesagt…

Zu den Anmietungen:

9. Juni 2005 Skoda Octavia für wenige Stunden ausgeliehen, Beatchen und 2 Fahrräder eingeladen, nach Nürnberg gefahren, Fahrräder zum Mord an Yasar genutzt, gesehen worden von Zeugin Beate Keller, Beatchen wurde gesehen als "Tochter von Roseanne Barr" (bin da kein Experte für diese TV-Serie, sorry), dann alles wieder rein in den Octavia, ab nach Zwickau, Auto bei Autovermietung Mike Stölzel zurückbringen.

Der Zeuge "mit dem Verladen von 2 Fahrrädern in einen Van mit ausländischem Kennzeichen" wurde gar nicht erst vorgeladen. Der hat sich nur "verguckt" :)

Anonym hat gesagt…

Aus Ermittlungsakte UB:

Komplex Anmietung Wohnmobil

Die Ermittlungen zur Anmietung des Wohnmobil ergaben, dass es von einer männlichen Person bei einer

Fa. Freizeitmarkt Caravanvermietung
Auerbacher Straße 37
08233 Schreiersgrün
Tel. 037468/4031

am 14.10.2011 geordert wurde.

Die männliche Person wies sich bei der Übernahme des Wohnmobils am 25.10.2011 als

Holger Gerlach
geb. 14.05.1974 in Jena
wh. 31867 Lauenau
Meierfeld 25

mit einem BPA aus. In dessen Begleitung befand sich eine Frau mit schwarzen schulterlangen Haaren sowie ein Mädchen im Vorschulalter. Die Personen gaben sich-als Familie aus und teilten mit, dass sie im Raum Berlin Urlaub machen wollten. In den Nachmittagsstunden des 05.11.2011 wurde mit der Angestellten der Caravanvermietung in Treuen ein subjektives Täterportrait der männlichen und der weiblichen Person erstellt, welche das Wohnmobil am 25.10.2011 abholten.

Nach erfolgter Wahllichtbildvorlage vom 08.11.2011 mit der Mitarbeiterin des Caravanverleih,
Michele A. (anonymisiert)

wurden die Anmieter als:
Böhnhardt, Uwe,
geb. 01.10.1977 in Jena,
verstorben am 04.11.2011

sowie

Zschäpe, Beate
geb. Apel am 02.01.1975 in Jena
früherer Name Trepte

identifiziert. Die Ermittlungen zum begleitenden Kind dauern an.

_______

Selbstverständlich war Frau A. nicht vorgeladen vor Gericht, sondern nur die "Chefs", das Ehepaar Bianca und Mario Knust.

Schlimm genug, dass Mario Knust Holger Gerlach "fast zu 100% sicher" als Ausleiher identifizierte und nicht Uwe Böhnhardt, aber eine Frage nach dem BPA von Holger Gerlach wäre fatal gewesen. Den hatte der "NSU" nämlich gar nicht.

Auf die "Verteidigung" war allerdings (wie immer) Verlass, die fragte nicht nach dem BPA.

__________

Heute wird auch niemand Thomas Starke fragen, für welchen BRD-Dienst er 1997 das "TNT" für das Trio in Jena ranschaffte und wer ihn beauftragte, das Trio ab 26.1.98 zu verstecken.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2066b.pdf

Seite 33, rechte Spalte, Thomas Starke war schon Ende 2000 ein "langjähriger Vertrauensmann" der Dienste. "Zeuge" ist der Generalbundesanwalt selbst.

Hat bislang niemals irgendwen interessiert, auch nicht die Antifa.

Wird auch heute niemanden interessieren. Unwichtig.

Mal die Kommentare lesen:
http://debattiersalon.de/nsu-prozess-der-tunnelblick-der-bundesanwaltschaft/

Anonym hat gesagt…

Mundlos hatte keine Russpartikel in der Lunge. Ziercke hat gelogen. MORD.

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Neue-Zweifel-zum-NSU-Selbstmord;art83467,3247957

http://friedensblick.de/10974/joerg-ziercke-nsu-doch-kein-brandruss-uwe-mundlos-lunge-polizei-log-jahrelang/

Kurt hat gesagt…

Hach, wenn das Hilde Benjamin noch erleben könnte!
Hier meine Liste mit den künstlerischen Reaktionen. Die sind ja wichtig, wenn es eine Verankerung in der Kultur geben soll:
1. Die Trickfilmcollage aus dem Berliner linksradikalen Filmstudio akabiz mit dem Titel "Bekennervideo"
2. Eine Großperformance im Berliner Schauspielhaus unter Mitwirkung der Bundeskanzlerin und weiterer hoher Regierungsangehöriger
2. diverse Mockumentarys in Schriftform, die als Sachbücher verkauft werden
3. das NSU-Musical
4. die szenische Lesung auf Video (die Regisseurin gab in einem Interview zu, daß die verlesenen Protokolle von der "Süddeutschen Zeitung" ausgesucht worden waren.)
6. Theaterstück "Rechtsmaterial" in Karlsruhe
6.das Album in der Stilrichtung Scottish Heavy Acid Progressive Rock

Und selbstverständlich ist diese Liste korrekt durchnummeriert. Wer das Gegenteil behauptet ist ein Verschwörungstheoretiker.

Kurt hat gesagt…

Ganz vergessen habe ich einen Leckerbissen der Kunst:

8. der Lyrikband "Blumen für Otello - Über die Verbrechen von Jena:" Klagelieder (deutsch-türkische Ausgabe) von Esther Dischereit, mit einem Interview von Insa Wilke und Übersetzt aus dem Deutschen ins Türkische von Saliha Yeniyol von Secession Verlag für Literatur (17. März 2014)

Für mich ein ernsthafter Anwärter auf den nächsten Max-Zimmering-Preis für politische Dichtung.


9. div. Hörstücke zum Thema von KenFM (youtube)


Es fehlt noch das Ballet, der Rap, der Spielfilm über den NSU, der Spielfilm über die Hintermänner des NSU, der Spielfilm über die Nach-NSU-Ordnung in Deutschland, der Spielfilm über den Kampf für ein "Nie wieder NSU", die KIKA-Fernsehserie "Vier Wohnmobilsoldaten und ein Hund verden gejagt", eine ARD-Degeto-Schmonzette vor dem Hintergrund der NSU-Morde, die Guido-Knop-Reportagen "NSUs Frauen" "NSUs Katzen" "NSUs Kanarienvogel" etc. pp....

Für Frieden und Soschlismuhs-Seid bereit!

Volker hat gesagt…

"nach Nürnberg gefahren, Fahrräder zum Mord an Yasar genutzt, gesehen worden von Zeugin Beate Keller"

Den Nürnberg-Witz hatten wir schon mal.

@Fatalist
Wo gibt es die Anklageschrift?

Anonym hat gesagt…

@Volker

Die Anklageschrift gibt es nicht im Internet. Das Arnstädter Wohnmobil ist real. Gab es.

Mit dem Wohnmobil zum Bankraub nach Arnstadt
http://www.mdr.de/themen/nsu/zwickauer-trio708_zc-8b10b4c1_zs-cdfad334.html

Auf der nächsten Seite beim MDR steht allerdings nichts von aufgefundenen Arnstädter Fahrrädern.

Ein Mysterium... aber niemand klärt es auf. Bankräuber waren 2 Männer ca. 20-25 Jahre alt.

Volker hat gesagt…

Vielen Dank

Anonym hat gesagt…

@ Volker

Und nun?
Kommt da noch was von PPQ?

LTD PD Menzel hat immer hin gerade den NSU-Ausschuss Erfurt belogen.

Auch Menzel hatte im Ausschuss von Rußspuren in der Lunge des verstorbenen Mundlos berichtet. Bei Böhnhardt sollen diese nicht gefunden worden sein. Das Auffinden der Spuren galt als Indiz dafür, dass Böhnhardt gestorben war, bevor Ruß in seine Lunge hätte dringen können, etwa weil das Wohnmobil in Brand gesetzt worden war.

Die Obduktionsberichte der Gerichtsmedizin Jena führen indes zu bei beiden Toten aus, dass keine Spuren von Russ oder Raucheinatmung in den Lungen feststellbar gewesen seien, was Dorothea Marx in der Ausschusssitzung zu Nachfragen veranlasst.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nsu-ausschuss-in-erfurt-pumpgun-patronenhuelsen-rauch-und-russspuren-12876332.html

Bei der FAZ haben das die allermeisten Kommentatoren gar nicht mitbekommen: BKA, GBA und PD Menzel lügen seit Jahren und immer noch.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut die Mediengleichschaltung funktioniert, und wie sehr die alternativen Medien versagen.

ppq. so hat gesagt…

was soll denn da noch kommen? spätestens seit der pumpgun-posse ist doch klar, dass da alles gelogen und zusammengeschwindelt ist. aber auswirkungen hat das keine, auch nicht, wenn das hier und sonstwo anders noch 100 mal aufgeschrieben wird. russ in der lunge, feuerfeste dvds, fehlende männersachen in der wohnung, das sind alles nur petitessen in einem fall von staatstheater

Volker hat gesagt…

"spätestens seit der pumpgun-posse …"

Die Pumpgun-Sache hat im Laufe der Zeit auch eine kleine Metamorphose durchgemacht.
Es war wohl der FOCUS, der nicht aufgepasst und die Sache mit den beiden Hülsen geleakt hat.
Als "Erklärung" wurde auf die Schnelle ausgegeben, dass
1.
Uwe in einem krampfartigen Anfall noch mal durchgeladen hätte und
2.
dass die beiden Hülsen auch ohne Uwes krampfartigen Anfall zu erklären sind, weil der Auswurf bei der "Pumpgun Winchester" doch möglich sei, wenn von unten nach oben geschossen wird.

Beide "Erklärungen" sind ziemlich abwegig. Der "krampfartige Anfall" ist ohnehin Humbug. Wer von einem Flintenlaufgeschoss aus Nahdistanz getroffen wird, bei dem rührt sich nicht mehr. Und das mit dem Selbstrepetieren ist noch blödsinniger. Deshalb haben die später beide Varianten verworfen. Stattdessen hat in der münchner Gerichtsshow ein Zeuge festgelegt, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden

Damit ist zwar der Nonsens vom Tisch, aber wir sind wieder zurück auf Los und haben statt einer nunmehr 2 offene Fragen.
Zum einen würde einen interessieren, warum die 2 Erklärungen für den post-mortalen Entladevorgang ersonnen haben, wenn doch gar nicht entladen wurde.
Und zum zweiten haben wir nun wieder keine Erklärung für die beiden Patronenhülsen im WoMo.

Das ist denen dann wohl auch aufgefallen, und die Herde hat im Thüringer Untersuchungsausschuss aufgetischt:
"Die Tatsache, dass die Pumpgun, mit der sich Mundlos tötete, eine weitere Patronenhülse ausgeworfen hatte, was eigentlich erst beim Nachladen der Waffe geschieht, erklärte Menzel mit einem möglichen Fall der Waffe und deren Stauchung nach der Abgabe des letzten Schusses. "

Nun müsste uns das Gesindel bloß noch erklären, wie das möglich ist, dass sich im Lauf der aufgefunden Selbstmordwaffe eine Patronenhülse befindet, die zeitgleich daneben auf dem Fußboden liegt.

Wunder oder Regiefehler?
Ich tippe auf das zweite.

Anonym hat gesagt…

@Volker

die leere Hülse war in der anderen (unbenutzten)Pumpgun. Die Darstellung auf dem NSU-Nebenklage-Blog ist falsch.

Das kann man auch klar erkennen, wenn man sich das NSU-Watch-Protokoll durchliest. Zitat:

Die zweite Pumpgun sei eine Winchester Defender 1300 gewesen. Sie habe einen offenen Verschluss gehabt, das Patronenfach sei leer gewesen. Richter Götzl fragt nach den zwei Hülsen, die gefunden worden seien. Diese Brennecke-Munition könne aus der Winchester Defender oder der Maverick verschossen werden, sagt der Zeuge.
http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-77-verhandlungstag-22-januar-2014/

Die Selbstmordwumme war also "leer", und wenn Du etwas weiterliest findest Du auch, dass die unbenutzte Pumpgun eine leere Hülse enthielt.

Die "unbenutzte" Pumpgun Maverick muss durchgeladen gewesen sein, das Feuer hat sie abgefeuert (KNALLGERÄUSCHE !!!) und man fand sie stark verkohlt mit einer leeren Hülse im Auswurffenster.

Anonym hat gesagt…

@ ppq

Die Lüge manifestiert sich durch die ständige Wiederholung, also muss auch die Kritik dauernd wiederholte werden.

"Männerkleidung" war in Glauchau, wo am 7.11.2011 ein Dachgeschoss ausbrannte, und von dort telefonierte auch Zschäpe den Herr Andre E. an am 5.11.2011 vor ihrer angeblichen "Deutschland-Tour".

Das kann man zwar nicht beweisen, aber selbst der Focus hat auf den NSU-Standort Glauchau hingewiesen.

FOCUS zeigt exklusiv Fotos aus dem abgebrannten Versteck der Zwickauer Killertruppe NSU. Möglicherweise hatte das Trio einen weiteren Geheim-Unterschlupf
http://www.focus.de/magazin/archiv/report-terror-album_aid_789320.html

Müllberge im Haus, da hat wohl jemand gründlich aussortiert und Beiseite geschafft:
http://www.feuerwehr-glauchau.de/pages/media_items/e167-07.11.2011--brand-21251.php?p=20

Es KÖNNTE sein, dass das Trio schon längst nicht mehr in Zwickau wohnte, und "man" die Zwickauer Bude so ganz in Ruhe präparieren konnte.

Spannend ist dann aber, wer die Zschäpe mit den Katzenkörben gab am 4.11.2011 dort.

Schönen Sonntag :)

Volker hat gesagt…

Danke für die Klarstellung.
Allein das von den Akteuren produzierte Informationschaos, das leben von falschen Spuren, zeigt mir, dass die ganze NSU-Geschichte eine einzige große Fälschung ist. Produziert von der größten kriminellen Vereinigung, dem Staatsapparat.

Volker hat gesagt…

Eine neue Frage tut sich auf.
Mit der Selbsmord-Pumpgun wurde also zweimal geschossen. Mit der anderen einmal. Die Zeugenaussagen bezüglich Anzahl Schüsse schwanken zwischen Null und Drei. Kein einziger (egal ob Zivilist oder Polizist) hat mehr als 3 Schüsse wahrgenommen.
Alle 3 Schüsse wurden nach neuesten Erkenntnissen von 2 Pumpguns abgegeben.

Wie passt dazu die Aussagen von ABV Menzel (TA 21.02.2012, Gothaer Polizei-Chef offenbart Details zu Eisenacher Bankraub):
"Wir wussten, dass sie scharfe Waffen hatten. Sie haben mit einer MPi auf uns geschossen"

Wunder oder Regiefehler?
Ich tippe auf das zweite.

ppq. so hat gesagt…

keine regie. meist sind es fehler der marke "stille post", die in solchen verfahren für verwirrung sorgen. jeder erzählt was, viele auch nur das, was sie gehört oder gelesen haben (der polizeichef z.b. war ja selbst gar nicht vor ort). die genaue beobachtung durch hunderte akteure sorgt dann für die widersprüche, die es in fällen, um die sich keine sau kümmert, nie gibt. das ist ein quasi quantenphysikalisches phänomen, das von barschel über haider bis zu ouri jalloh und der nsu immer wieder zu beobachten ist: sobald die faktenlage von außen beobachtet wird, verändert sie sich

Volker hat gesagt…

Einerseits kann man die vielen, sich gegenseitig ausschließenden, Beschreibungen darauf zurückführen, dass viele Köche den Brei verderben.

Es gibt aber einen Mechanismus, der dem entgegensteht. Nämlich die Gleichschaltung, die bei dem gleichgeschalteten Politik-, Wissenschafts- und Medienbetrieb schon ein vegetativer Vorgang ist.
Wir erinnern uns an die vielen EHEC-Toten, die nie wieder gesund werden und den Goldpreis von 1275$/t.
Will sagen:
Normalerweise kommen die Fuzzies überhaupt nicht auf die Idee, selbstständig zu denken oder gar zu sprechen. Denn jede nicht abgestimmte, nicht vorher abgesegnete Äußerung birgt ja die Gefahr, dass man die schlimmste aller Sünden begeht: von der vom Reichspropagandaministerium vorgegebenen Linie abzuweichen.

Aber im NSU-Fake ist das seltsamerweise ganz anders. Hier werden uns so viele verschiedene "Details" präsentiert, dass man sich schon fragt, wie das möglich ist. Sind die Presseerklärungsabschreiber auf einmal zu Selbstsdenkern mutiert?
Eine Antwort habe ich nicht. Aber genausowenig wie ich mir vorstellen kann, dass die alltägliche Gleichschaltung ohne das wirken einer unsichtbaren Hand funktioniert, liegt es außerhalb meiner Fantasie, dass die unendliche Vielfalt von "Informationen" beim NSU-Fake allein durch Doofheit der Schreiber zustande kommt. Ich denke eher, dass die Desinformation intendiert ist.

Anonym hat gesagt…

"Wir wussten, dass sie scharfe Waffen hatten. Sie haben mit einer MPi auf uns geschossen"

Das ist eine Lüge, denn an EINEM Schuss kann man gar keine MPi erkennen, sondern nur nach einem Feuerstoss. Es gab aber nur 1 Schuss aus der MPi, wenn überhaupt.

Es ist wohl so, dass durch die Vielzahl von sich gegenseitig ausschliessenden Details das Publikum zuerst die Übersicht und danach das Interesse verlieren SOLL.

Anonym hat gesagt…

"Das ist eine Lüge, denn an EINEM Schuss kann man gar keine MPi erkennen, sondern nur nach einem Feuerstoss. Es gab aber nur 1 Schuss aus der MPi, wenn überhaupt."

Für sich isoliert betrachtet nicht. Die haben den Schuss gehört und hinterher die benutzte MPi gesehen. Das könnte schon passen. Aber es passt nicht mehr, wenn von 3 Schüssen 3 aus den Pumpguns abgegeben wurden.

VS

ppq. so hat gesagt…

volker, du liest zu wenig selektiv. wenn du dich an die leitmedien halten würdest, möglichst an nur drei oder vier, dann wären dir viele abweichende mitteilungen, die da irgendwelche verpeilten truther verbreiten, gar nicht unter die augen gekommen.

das mit der unsichtbaren hand ist übrigens m.e.n. die ganze und komplette lösung der frage danach, wieso das alles so ist: vor die frage gestellt, leser mit offenen fragen zu konfrontieren, die ihm auch sein lieblingsblatt nicht beantworten kann, oder ihm nur die halbe wahrheit zu sagen, selbst wenn die auch noch falsch ist, entscheidet sich der moderne medienarbeiter reflexhaft dafür, es bei einem viertel vom halben zu belassen.

hauptsache, das ist oberste prämisse, eine ist schwarz, die andere weiß, denn genau so möchten menschen geschichten erzählt bekommen (siehe hollywood, siehe bestseller). es ist also die ökonomische vernunft, die sagt, lieber eine blödsinnige story mit klarer botschaft als
eine, aus der hervorgeht, dass die welt fürchterlich kompliziert ist

Volker hat gesagt…

" die andere weiß, denn genau so möchten menschen geschichten erzählt bekommen (siehe hollywood, siehe bestseller)"

Das hat mir an der griechischen Mythologie so gut gefallen. Auf "Who are the good guys?" gibt es dort keine Antwort. Irgendwie hatten die Altvorderen noch ein Gefühl dafür, dass das alles viel komplexer ist als unsere Denkblase erfassen kann.

Anonym hat gesagt…

Es lohnt sich, in den beiden neuveröffentlichten NSU-PUA Tickern aus Erfurt nach "Fahrrad" und nach "Schüssen" zu suchen.

https://haskala.de/2014/04/06/ticker-ua-27maerz-ua-30maerz-2014/

Die beiden ersten Polizisten in Eisenach haben 3 Schüsse gehört, aus denen dann 2 Schüsse wurden etc pp.

Es gab nie einen Schuss mit einer MPi auf die beiden Polizisten, und erst waren die Schüsse, dann der Qualm aus dem Dach.

Zu den Fahrrädern ist anzumerken, dass wieder niemand in der Lage war, das Gesamtasservaten-Verzeichnis beizuziehen, das hat sogar der STERN, und daher Menzel erzählen konnte, dass 1. die Eisenacher Fahrräder gefunden worden seien, das habe ihm ein Kollege gesagt (!!!), und 2. trotz Nachfragen zu den Fahrrädern in Arnstadt das Auffinden derselben NICHT im Haskala-Protokoll steht.

Eine sehr traurige Veranstaltung aus Sicht der "Aufklärer", deren Unfähigkeit und Unwilligkeit zur Aufklärung offensichtlich ist.

Schade, das war es mit dem PUA Erfurt.

Anonym hat gesagt…

Antifa ärgern macht Spass, die Kommentare vom Sigi sind auch sehr lesenswert:

http://www.publikative.org/2014/04/02/nsu-komplex-braune-familienbande/

Patrick Gensing (Tagesschau.de-Autor) bekommt ordentlich Feuer!