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Dienstag, 31. März 2015

NSU: Todesursache blauer Fleck

Wenn es um alles geht, geht es sogar noch schneller als bei der Aufklärung von Flugzeugkatastrophen! Am Samstagabend erst hatte der Lebensgefährte der früheren Freundin eines NSU-Insiders seine Freundin mit einem Krampfanfall in ihrer Wohnung gefunden. Der Krankenwagen kam, Ärzte kämpften um das Leben der 20-Jährigen. Doch vergebens. Melisa Marijanovic, die Ex-Freundin des Ex-Nazis Florian Heilig, der sich direkt auf dem Weg zu einer Vernehmung selbst angezündet haben soll, starb im Krankenhaus.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe, ohnehin unter Druck, weil im Fall Heilig auch nach zwei Jahren noch ungeplant immer neue peinliche Einzelheiten über Ermittlungen der Marke "was ich nicht weiß, macht keinen heiß" bekannt werden, reagierte preußisch gründlich, zugleich aber in Weltrekordgeschwindigkeit. Das Todesermittlungeverfahren war kaum eröffnet, da konnte es auch schon wieder beendet werden. Mit beruhigenden Ergebnissen: Wie zahllose junge Frauen jedes Jahr starb auch Melisa Marijanovic "an den Folgen einer Lungenembolie", wie Polizei und Staatsanwaltschaft nach etwa 36-stündigen intensiven Untersuchungen mitteilten.

Verursacht worden war der Gefäßverschluss durch einen blauen Fleck am Knie, den sich die junge Frau am vergangenen Dienstag bei einem leichten Motorradunfall zugezogen hatte. Trotz mehrfacher ärztlicher Behandlung der Prellung habe die Verletzung letztlich eine Verstopfung eines Blutgefäßes der Lunge ausgelöst. "Anzeichen für eine wie auch immer geartete Fremdeinwirkung haben sich bei der Obduktion nicht ergeben", hieß es in der Mitteilung. Zur Beruhigung der Leitmedien, die auf den insgesamt fünften unnatürlichen Todesfall rund um den Nationalsozialistischen Untergrund nun doch leicht irritiert reagiert hatten, sollen nun noch feingewebliche Untersuchungen mit dem Mikroskop sowie eine chemisch-toxikologische Analyse durchgeführt werden. Damit werde ausgeschlossen, dass die Blaue-Fleck-These öffentlich angezweifelt wird.

Die renommierte "Zeit" hat bereits erklärt, dass sie jeder Erklärung folgen wird. Eine "angeblichen Todesserie" gebe es nicht, "ein Selbstmord, eine chronische Erkrankung und eine Verletzung" seien "sehr unterschiedliche Ursachen und deuten keineswegs zwingend auf eine Fremdeinwirkung".

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Kommentare:

Kurt hat gesagt…

Hach, wenn das Hilde Benjamin noch erleben könnte!

Anonym hat gesagt…

Wenn Florian Heiligs nunmehr verewigte Freundin recht feiste Hessen (Typus rusticanus)gehabt hätte, UND die Pille genommen, UND Kette geraucht hätte, wäre ich der Sache zugeneigt.
Wenn nicht, hätten wir Untertanen jedes Recht, die Obrigkeit an den *** lassen wir besser - Einzelheiten bei B.Traven - so was kommt von so was... (Die Rebellion der Gehenkten / Ein General kommt aus dem Dschungel)
- Halbgott in Weiß -

Volker hat gesagt…

Als das losging mit dem NSU, hatte ich alles gesichert, was nach Wiedervorlage aussieht. Müsste sich leicht aufzeigen lassen, wo die gefälscht und gelogen haben. So etwa wie beim Mannichl-Fake.

Mehr als 3 Jahre nach der "Selbstenttarnung" hat sich die Einschätzung geändert.
Es lässt sich leicht aufzeigen, dass die gefälscht und gelogen haben. Aber die Menge der Lügen und Fälschungen ist für ein normales Hirn kaum noch zu überblicken.
Mein Teil der Aufklärungsarbeit hat mich schon viel Mühe gekostet – und das war verglichen mit der Arbeit von Fatalist & Co. vielleicht so viel wie die Polizei erlaubt: 0,5 Promille.

Vor zwei Jahren hatte derHerold hier über staatliche Morde gesprochen. Zu der Zeit schien mir das noch ziemlich weit hergeholt.
Unter dem Eindruck der geleakten Akten und der aktuellen Todesfälle muss man sagen: er hatte Recht.

Die Akten offenbaren einen Ausbund von Staatskriminalität, dazu die Todesfälle Corelli, Heilig und Marijanovic, die ebenso dubiosen Todesfälle Arthur Christ (wie Florian Heilig Selbstverbrennung im eigenen Auto, 2009), Andre Hellmich und Manuel Weigel (die sind Ende 2007 Anfang 2008 im Neckar ertrunken), nicht zu vergessen Diana Pawlenko – es stinkt zum Himmel.
Statistik und Wahrscheinlichkeit kann einiges erklären, aber nicht alles aus der Welt schaffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass junge Menschen wie Florian Heilig und seine Ex-Freundin Melisa zufällig im ungefähr gleichen Alter und Zeitraum zu Tode kommen ist so hoch wie zweimal hintereinander ein Fünfer im Lotto.

Es dürfen noch Wetten abgeschlossen werden, welchem Zeugen die als nächstes das Lebenslicht auslasen.
Im Arbeitskreis NSU hat einer Polizeidirektor Michael Menzel in den Ring geworfen.

Wir werden das beobachten.